Drei Zutaten für erfolgreiches Digital Leadership

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Mancher Leser mag unter dem Begriff Digital Leadership »nur« das Führen über Distanz via digitaler Kommunikationsmedien verstehen. Ohne die damit verbundenen Anstrengungen und Kompetenzerfordernisse schmälern zu wollen – in unserem Praxisforum am 10. Juli wurde überdeutlich, dass unter dem Konzept des Digital Leadership nicht nur die Mittel der praktischen Umsetzung von Führungsarbeit, sondern auch die Adressierung der mit der digitalen Transformation verbundenen geschäftlichen, organisatorischen und personellen Anforderungen zu fassen sind. Als da wären:

Die Bedeutung des Arbeitsortes Büro in einer digitalen Arbeitswelt

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Dass Autonomie ein essentieller Faktor ist, um die Motivation, das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit von Wissensarbeitern positiv zu beeinflussen, zeigten wir im ersten Beitrag unserer Artikelserie. Genauso, dass sich das Arbeiten abseits des Büros positiv auf die Ideenentstehung auswirkt. Mit diesen Erkenntnissen im Hinterkopf könnte man schnell auf den Gedanken kommen, dass der Arbeitsort Büro heutzutage ausgedient hat. Aber ist das tatsächlich so und vor allem: Ist es zielführend, Investitionen in das Büro zurückzufahren?

Amazon oder: Wie fit sind industrielle Dienstleister für die Plattformökonomie?
Teil 1

Big Data, Cloud Computing und künstliche Intelligenz sowie die Entwicklung neuer digital unterstützter Leistungsangebote, vor allem so genannter Smart Services setzen industrielle Dienstleister unter permanenten Veränderungsdruck. Doch ein bisher weitgehend unterschätztes Thema hat die Sprengkraft, für weitaus größere Marktänderungen zu sorgen: das Aufkommen der Plattformökonomie im Bereich der industriellen Dienstleistungen.

Crowd-Engineering: Produktenwicklung wann, wo und wie du willst

Wir wollen Roboter designen. Wir wollen Autos, Satelliten, Flugzeuge, Motorräder und Maschinen aller Art entwickeln. Deshalb sind wir Ingenieure geworden. Doch was wir im Berufsalltag machen, hat mit unseren ursprünglichen Vorstellungen oft wenig gemein. Lästige Routinearbeiten verschwenden große Teile unserer Zeit, gesprächige Mitarbeiter verwandeln Meetings in eine Geduldprobe und ob das neuste Projekt den eigenen Vorlieben entspricht, ist mitunter reine Glückssache. Wäre es da nicht viel angenehmer, spannende Entwicklungsprojekte selbst auszuwählen, mit einem Team Gleichgesinnter an neuen Lösungen zu tüfteln und dabei flexibel zu bleiben?

Administration »En marche«: was öffentliche Verwaltungen von Start-Ups lernen können

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Ich hatte am vergangenen Wochenende die Gelegenheit, im Rahmen der jährlich stattfindenden German-French Young Leader Konferenz (GFYL) in Paris gemeinsam mit Dr. Max Neufeind vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)einen Workshop zum Thema »Can governments learn from start-ups? Leadership and hierarchy in the digital age« zu moderieren – auf Basis unseres gemeinsamen Projekts und unserer Fallstudien zum Thema New Work in Deutschland.

Sprintlernen als Ausweg aus der Weiterbildungsfalle? – Teil 2

Wie Personalentwicklungen der Weiterbildungsfalle begegnen können

In medias res
Agiles Sprintlernen mit inMEDIASres – Qualifizierungsoffensive zur performanten Mediennutzung im Lernen, im kollegialen Austausch und in der Arbeit: Digitalisierungsstrategien mit Scrum orientiertem Medienkompetenzerwerb unterstützen. Die Partner des Forschungsvorhabens »inMEDIASres« haben es sich zur Aufgabe gesetzt, einen neuen Lernansatz zu erproben, mit dem der Medienkompetenzerwerb im Transformationsprozess outcomeorientiert unterstützt wird.

Gefragt ist ein Lernansatz, mit dem Personalentwicklungen der Gleichzeitigkeit von quantitativem, qualitativem und Veränderlichkeitsanspruch im Lernen begegnen können. Ein Lösungsansatz kann darin gesehen werden, das betriebliche Lernen nach dem Vorbild der Ansätze zum agilen Management von Softwareentwicklungsprojekten zu gestalten. Diese haben sich längst im VUCA*-Umfeld bewährt. Der bekannteste Ansatz nennt sich »Scrum« und stellt letztlich ein Rahmenmodell dar, das das Zusammenwirken der Akteure, ihre Rollen, den Prozess sowie die Instrumente der Zusammenarbeit beschreibt. So gelingt es, Verantwortung dezentral auf mehrere Akteure zu verteilen, die gemeinsam schnell bedarfsorientiert agieren können. Die Qualität der Zusammenarbeit und der Outcomes sind dabei über den vorgegebenen Rahmen abgesichert.