Wolfsburgs wilde 13!?

Wir haben Advent; Zeit des Wartens – Kinder warten ungeduldig auf ihre Weihnachtsgeschenke, Verwaltungsmitarbeiter auf die letzten Abrechnungen ihrer Kollegen und die meisten von uns vermutlich einfach auf ein paar ruhige, erholsame Tage zum Jahresende. Wer über die vergangenen Monate die wilde Fahrt des VW-Konzerns verfolgt hat, wartet derzeit aber vielleicht auch auf Neuigkeiten aus Wolfsburg – die Geburt der 13. Konzernmarke wie sie VW-Vorstandsvorsitzender Matthias Müller im Rahmen des Pariser Automobilsalons angekündigt hat:

Digitalisierung trifft Innovation oder die Kunst der »TrInnovation«

Digitalisierung und Innovation haben in den letzten Jahren in fast allen Branchen zu einer Fülle neuer Konzepte und Anwendungen geführt. Wichtige Treiber der Digitalisierung wie Big Data, Internet der Dinge, automatisierte Prozesse etc. lassen physische Produkte und Dienstleistungen intelligent werden und schaffen eine Vielzahl neuer, smarter oder sogar disruptiver Innovationsmöglichkeiten. Sie verändern nicht »nur« Geschäftsfelder oder Produkte, sondern das Paradigma für Innovationen im digitalen Umfeld insgesamt:

Kompetenzentwicklung im digitalen Wandel – Welcher Unternehmenstyp sind Sie?

Wenn wir heute über den digitalen Wandel sprechen, geht es meist um veränderte Anforderungen, neue Technologien oder flexible Formen der Arbeitsorganisation. Das ist sicher zunächst richtig und wichtig. Aber um all diese Dinge anpacken und umsetzen zu können, müssen wir vor allem aber auch die Menschen in den Unternehmen dazu befähigen! Qualifikationen müssen daher überdacht und an den digitalen Wandel angepasst werden.

Zukunftsfähige Führung: Aufgabe mit wachsenden Anforderungen

Am 18. Oktober haben wir am Fraunhofer IAO zu unserem Forum mit dem Titel »Zukunftsfähige Führung« 6 hochinteressante Referenten und über 50 Teilnehmende aus Wirtschaft und Wissenschaft begrüßt. Das Programm spannte einen weiten Bogen und adressierte höchst unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema »Führung«. Wir diskutierten basisdemokratische Ansätze und die Konsequenzen des Wegfalls formaler Hierarchien, die Anwendbarkeit militärischer Führungsprinzipien auf die Privatwirtschaft, spezielle Führungsherausforderungen in hochgradig virtuellen Arbeitsstrukturen und bei komplexen polizeilichen Herausforderungen und setzten uns auch mit den Anforderungen an ein Digital Leadership auseinander. Gender- und CSR-bezogene Fragen komplettierten das Bild. Bei aller Unterschiedlichkeit der Organisationen, aus denen die Referenten stammten, waren sich einige ihrer Aussagen erstaunlich ähnlich.

Hier die wichtigsten Punkte:

Führung in Teilzeit – Notlösung für Frauen oder Modell mit Zukunft?

Ich hatte kürzlich die Möglichkeit, im Rahmen der dritten Konferenz des Bundeskanzleramts zum Thema »Frauen in Führungspositionen« einen Workshop zum Thema »Führung in Teilzeit« vorzubereiten und mitzugestalten. Dafür konnte ich großartigen Input und Praxiserfahrungen aus vier Unternehmen (der Daimler AG, der Kärcher GmbH & Co KG, der BASF und der Commerzbank) organisieren – und das gemeinsam mit den KollegInnen in einem Workshop in Berlin präsentieren und diskutieren. Die Ergebnisse dieser Arbeit durften wir anschließend vor Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Ministerin Manuela Schwesig und dem kompletten Plenum präsentieren. Was waren die Highlights der Diskussion und der Reflektion auch vieler hochrangiger Frauen in Führungspositionen zum Thema?

Zwei Tage in der Stadt von morgen

Es gibt viele Wege Ideen zu verwirklichen oder Probleme zu lösen.

Charles Babbage entwickelte im 18. Jahrhundert die erste Dampf-Rechenmaschine und Leonardo da Vinci baute dreihundert Jahre zuvor die Luftschraube. Inzwischen wurden mechanische durch elektronische Computer abgelöst und auch die Luftschraube findet man eher im Museum als im Alltag. Doch beide Erfindungen waren Wegbereiter für nachfolgende, realisierbare Technologien und zeigen, dass es bei der Umsetzung von Ideen vor allem um eines geht: machen.