Arbeit der Zukunft

Ist unser Arbeitszeitgesetz »out of date«?

In der Debatte um flexible Arbeitsformen und in der aktuellen Arbeit innerhalb der »Arbeit 4.0«-Grünbuch-Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) kommen immer wieder die Grenzen bzw. die Zukunftsfähigkeit bestehender arbeitszeitgesetzlicher Vorschriften zur Sprache. Worum geht es? Um die Frage, ob Regelungen wie die Einhaltung täglicher Höchstarbeitszeiten oder die Ruhezeit zwischen Arbeitsbeendigung und Arbeitsaufnahme im Kontext zunehmend entgrenzter Arbeitsformen noch zeitgemäß sind. Und ab wann, salopp formuliert, Arbeit »anfängt«.

Flexibel, flexibler, agil: wie arbeiten wir in der Zukunft?

Mit dem traditionellen Zukunftsforum werfen wir am Fraunhofer IAO immer zum Jahresanfang einen umfassenden und weit vorausschauenden Blick in die Arbeitswelt der Zukunft. Das diesjährige Motto »Agile working – Transformation in die digitale Welt« war offenbar ein Volltreffer: mit rund 280 Menschen hatten wir am 28. und 29. Januar in den Wagenhallen Stuttgart »die Bude voll« wie eine Teilnehmerin auf Twitter so treffend feststellte.

Einfach mehr Licht?! Warum die Beleuchtung in Produktionshallen besser werden muss

Licht ist ein Produktivitätsfaktor. Mit der richtigen Beleuchtung fühlen wir uns nicht nur wohl, sondern sind auch leistungsfähiger. Nur in einer hellen Umgebung weiß unser Körper, dass es Tag ist – und wir nehmen aktiviert, wach und aufmerksam unsere Umgebung wahr. Besonders in Räumen, in denen Menschen über längere Zeit künstlichem Licht ausgesetzt sind, spielt die richtige Beleuchtung natürlich eine wichtige Rolle. Wie steht es also mit Produktionsstätten oder Fertigungen, wo Menschen schichtweise langfristig bei künstlicher Beleuchtung arbeiten?

Fachkräftemangel hoch zwei: warum und wie sollten wir Ältere zielgruppengerechter qualifizieren?

Emanzipation meint die Befreiung aus Unmündigkeit und Abhängigkeit. Per Gesetz und finanzieller Anreize klappt das eher nicht. Das erleben wir zurzeit mit der Frauenquote, den Initiativen zur Förderung der Älteren und den Bildungsfreistellungsgesetzen der Bundesländer. So zeigen die Erfahrungen aus jenen Bundesländern, in welchen es seither bereits ein Bildungsfreistellungsgesetz gab, dass nur ca. ein Prozent der Berechtigten Gebrauch davon macht.

Grenzenlose Arbeitswelt (1): Geht Führen (auch) anders, als Manager es heute tun?

Gastbeitrag

Auf der Abschlussveranstaltung unseres Projekts »Führung in der grenzenlosen Arbeitswelt« hatten wir die Zukunft zu Gast – in Gestalt unserer Projektpartner, die neue Führungsmodelle erprobt haben. Ihre Erfahrungen weichen teils erheblich von heutigen Modellen ab, teils zeigen sie heute schon, wie wir morgen führen werden – und uns heute darauf einstellen sollten.

Fit für flexible Arbeitsformen – nur guter Vorsatz oder schon strategische Priorität?

In vielen Unternehmen sitzen gerade Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern zusammen, um Ziele zu entwickeln, zu operationalisieren und fürs neue Jahr auszurichten. Der Fokus der Führungskräfte selbst verschiebt sich nach einer aktuellen Studie von Hays und IBE von rein fachlichen Aufgaben / Kennzahlen hin zu weicheren, mitarbeiterorientierten Themen. Ein wesentlicher Baustein hierfür sind flexible Arbeitsformen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation und Effizienz. Und wie gestaltet sich die Praxis? Die Rückmeldung von knapp zweieinhalbtausend Führungskräften in unserer Studie »Führung in der grenzenlosen Arbeitswelt« gibt einen guten Eindruck über den Status Quo: