Arbeitsgestaltung

Mobiles Arbeiten bei Daimler

Die Daimler AG hat in einer großangelegten, gemeinsam von Unternehmensleitung, Gesamtbetriebsrat und IG Metall getragenen Neugestaltung eine Regelung zu mobilen Arbeitsformen angestoßen. Hierfür wurden bundesweit mehr als 80 000 Mitarbeitende befragt und konkrete Ausgestaltungswünsche in 37 Workshops mit mehr als 1000 Beteiligten ausgearbeitet. Ich habe mit meinem Team den intensiven Beteiligungsprozess wissenschaftlich begleitet und die zentralen Köpfe der sozialpartnerschaftlich getragenen Beteiligungsinitiative zum Projekt interviewt.

Flexibel, flexibler, agil: wie arbeiten wir in der Zukunft?

Mit dem traditionellen Zukunftsforum werfen wir am Fraunhofer IAO immer zum Jahresanfang einen umfassenden und weit vorausschauenden Blick in die Arbeitswelt der Zukunft. Das diesjährige Motto »Agile working – Transformation in die digitale Welt« war offenbar ein Volltreffer: mit rund 280 Menschen hatten wir am 28. und 29. Januar in den Wagenhallen Stuttgart »die Bude voll« wie eine Teilnehmerin auf Twitter so treffend feststellte.

Flexibles Arbeiten ist keine »Reise nach Jerusalem«

In einem Beitrag des CIO-Magazins und der Computerwoche wurde zuletzt die These formuliert, dass der Umzug der Microsoft Deutschland-Zentrale nach München-Schwabing emotional mit dem Spiel »Reise nach Jerusalem« vergleichbar sei – zumindest gebe es psychologische Parallelen. Was ist an dieser These dran?

Grenzenlose Arbeitswelt (1): Geht Führen (auch) anders, als Manager es heute tun?

Auf der Abschlussveranstaltung unseres Projekts »Führung in der grenzenlosen Arbeitswelt« hatten wir die Zukunft zu Gast – in Gestalt unserer Projektpartner, die neue Führungsmodelle erprobt haben. Ihre Erfahrungen weichen teils erheblich von heutigen Modellen ab, teils zeigen sie heute schon, wie wir morgen führen werden – und uns heute darauf einstellen sollten.

Ihr Weg zum demografierobusten Unternehmen

Das demografische Potenzial Ihrer Belegschaft

Ich habe mich früher schon gewundert, warum Unternehmen sich mit tollen Konzepten zur »Personal«-Entwicklung brüsten, wenn sie damit eigentlich nur ein paar Prozent der Belegschaft, die so genannten High Potentials, gefördert und zu Goldfischen der Belegschaft veredelt haben. Wer heute Reserven anzapfen will, muss sich auf die Entdeckungsreise zu neuen Personalgruppen begeben. Im Rahmen unserer Studie »alternsgerechtes Arbeiten« haben wir dazu wunderschöne Beispiele aufnehmen können. Sie zeigen, in welchen Belegschaftsgruppen heute vielfach noch demografisches Potenzial schlummert: