E-Learning

Mobiles Lernen – Fusion zweier Megatrends

Mehr Flexibilität durch Mobilmachung von Arbeits- und Lernprozessen
»Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss«. Was schon Wilhelm Busch wusste, manifestiert sich auch zunehmend in der heutigen Arbeitswelt: Die EU fördert Programme zu lebenslangem Lernen und immer mehr Entscheider betrachten Bildung und Wissen als den Megatrend der nächsten Jahre. Neue Bildungskonzepte setzen dabei vor allem auf arbeitsprozessnahes und -begleitendes Lernen.

Erklären, so wie wir verstehen – Einsatz von Videos im E-Learning

Wir denken und merken uns Informationen in Bildern – aber die häufigste Form der Vermittlung von Informationen sind gedruckte Buchstaben. Vor allem im Bereich des betrieblichen Lernens dominieren immer noch Texte. Dabei stellt Schrift einen Medienbruch in der Kommunikation dar, der die kognitive Belastung des Rezipienten erhöht. Wir lernen also sozusagen unter erschwerten Bedingungen, denn die Erklärungen erreichen uns nicht so, wie wir sie am besten verarbeiten können – und das, obwohl im Zeitalter von youtube und Handy-Kameras bildunterstützende Alternativen bereit stehen.

Blended Learning: Virales Lernen fürs Unternehmen

Grundrezeptur Blended Learning
Fragen Sie mal Laien nach ihrem Verständnis von Blended Learning. Was Sie dann als Antworten erhalten ist entweder »ein Mix aus verschiedenen technologischen Applikationen« oder »eine Mischung aus Präsenz und Distanz sowie aus allein und kollaborativ Lernen«. Möglicherweise erhalten Sie auch eine Antwort, die schon eine Mischung aus organisatorischen und technischen Gestaltungsansätzen einbezieht. Das ist alles richtig, greift aber zu kurz. Diese Definitionsversuche schauen nur noch auf Medien, Sozialform, Lernumgebung zur Umsetzung –ein Hype um das immer höher, größer und bombastischer ausgestaltete »Womit«. Das lernpsychologische »Wie lerne ich?« bleibt dabei zugunsten des didaktischen »Wie bringe ich bei?« auf der Strecke. Das macht die ganze Blended-Learning-Debatte struktur- und orientierungslos.

Betriebliche Weiterbildung: Raus aus dem innerbetrieblichen Elfenbeinturm

Welchen Ruf genießt Weiterbildung bei Ihnen im Unternehmen? Vielleicht gehört Ihr Unternehmen ja zu denen, die viel für ihre Mitarbeiter tun: Es gibt ein breites Angebot an Weiterbildungsveranstaltungen und es gibt sogar einen Prozess, der jährlich die fachlichen Bedarfe aus Sicht der Führungskräfte einholt. – Gut so, das lässt sich im bundesdeutschen Durchschnitt schon sehen. Aber ob die daraufhin erstellten Angebote die Bildungs- und Entwicklungsanforderungen der Mitarbeiter wirklich treffen, steht in der Praxis meist auf einem ganz anderen Blatt.

The high costs of low education

Suman: For taxi driver Suman education is the key to success
For taxi driver Suman
education is the key to success

Two weeks ago I attended the Catalyst summit in New Delhi, India, an exciting event bringing together about 150 international researchers working in the field of new approaches and solutions towards better education – especially in the field of mathematics, science and informatics. We all met in New Delhi, hosted by Hewlett Packard with a very inspiring conference programme. Many people predicted that this would be a very impressing week – due to the intense contrast in the way of living between India and Germay, due to the challenges India is facing, and last but not least due to the mix of educational research actions represented by the groups of delegates from the US, South Africa, Europe as well as Asia and Autralia. And they were right!

Der Raum als dritter Pädagoge

»Was Hänschen nicht lernt – lernt Hans nimmermehr«. Das galt viele Jahre als unumstößliche Wahrheit von Bildungspolitikern und Personen, die im Bereich der schulischen oder beruflichen Aus- und Weiterbildung gearbeitet haben: Was also in der Kindheit und Jugend nicht gelernt werde, könne in späteren Jahren praktisch nicht mehr aufgeholt werden. In dieser Aussage steckt Wahres, aber eben auch Falsches. Wir wissen heute, dass die aktuelle Lernfähigkeit und -motivation stark von der bis dahin erlebten Lernhistorie beeinflusst wird: schlechte Erfahrungen, Versagensängste, mangelnde Einsicht in die Lernziele und vor allem die eigene, aktive Rolle beim Lernen prägen die Haltung zu eben diesem Lernen.

Selbstorganisiertes Lernen 2.0: Lerner werden Lehrer, Lehrer werden Lerner

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, auf einer Veranstaltung des Deutschen Verbands der e-Learning – Anbieter D-ELAN, in dem wir auch Mitglied sind, in einem Vortrag über ein neu gestartetes Projekt und eine neue Idee zu berichten – mit durchaus gemischten Einschätzungen im Publikum. Ziel des Projektes »Selbstorganisiertes Lernen 2.0« ist es herauszufinden, ob sich auf der Basis von Web 2.0 – Funktionalitäten und der vereinfachten kollaborativen Zusammenarbeit von Personen auch in der bisherigen Welt der Lernmittelerstellung, des Lernens und Lehrens eine grundsätzliche Veränderung herbeiführen lässt.