Mensch und Arbeitswelt

Gestalten statt verwalten – über die (Führungs-)Kultur in KMU

Gute Führung beinhaltet auch, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt zu fördern und weiterzuentwickeln. Große Unternehmen besitzen dazu eigene Abteilungen, die sich um die Weiterqualifizierung des Personals kümmern. Wir haben uns gefragt, wie es um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) steht: Werden sie gezielt gefördert und entwickelt? Oder muss hier jeder selbst schauen, wo er bleibt? Über eine Online-Befragung (N= 311) haben uns Mitarbeiter wie Führungskräfte im Mai und Juni ihre Erfahrungen dazu mitgeteilt – hier sind die wichtigsten Ergebnisse:

Kinder, Eltern und Forscher entwickeln zusammen den Schulranzen der Zukunft

Für 700 000 Kinder in Deutschland fängt jedes Jahr im September ein neues Kapitel an: der erste Schultag. Für einen erfolgreichen Start in den Schulalltag gibt es vieles vorzubereiten: Der Weg zur Schule wird gemeinsam geübt, die Schultüte mit Nützlichem für die Schule und ein paar Überraschungen gefüllt und: gemeinsam mit dem Kind wird der passende Schulranzen ausgesucht! In deutschen Internetshops finden sich unter dem Stichwort »Schulranzen« über 700 Produkte von 12 Anbietern, insgesamt 40 verschiedene Modelle in unterschiedlichsten Designvarianten und Größen. Seit den 80er Jahren, als es nur eine Handvoll einfarbiger Tornister gab, hat sich also einiges getan. Während bei den Kindern die Auswahl an bunten und attraktiven Modellen im Vordergrund steht, achten viele Eltern beim Kauf besonders auf die ergonomischen Kriterien des Schulranzens: Neben Größe, Riemenbreite geht es hier v.a. um das Leergewicht. Der Ranzen sollte leer nicht schwerer als 1,3 kg und nach DIN 58124 zertifiziert sein.

Ist unser Arbeitszeitgesetz »out of date«?

In der Debatte um flexible Arbeitsformen und in der aktuellen Arbeit innerhalb der »Arbeit 4.0«-Grünbuch-Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) kommen immer wieder die Grenzen bzw. die Zukunftsfähigkeit bestehender arbeitszeitgesetzlicher Vorschriften zur Sprache. Worum geht es? Um die Frage, ob Regelungen wie die Einhaltung täglicher Höchstarbeitszeiten oder die Ruhezeit zwischen Arbeitsbeendigung und Arbeitsaufnahme im Kontext zunehmend entgrenzter Arbeitsformen noch zeitgemäß sind. Und ab wann, salopp formuliert, Arbeit »anfängt«.

Forum Zukunftsfähige Führung – Diskutieren Sie mit!

Führung muss umdenken!?
In Zeiten agilen und selbstbestimmten Arbeitens ist die Führungsaufgabe wichtiger denn je – und muss neu definiert werden. Um Orientierung und Einblick in verschiedene Führungsmodelle zu ermöglichen, veranstaltet das Fraunhofer IAO am 18. Oktober 2016 das Forum Zukunftsfähige Führung. Damit wir die Veranstaltung genau auf die Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuschneiden können, laden wir Sie schon jetzt herzlich dazu ein, sich hier im Blog mit Ihren Diskussionsbeiträgen, Anregungen und Meinungen einzubringen. Welche Handlungsfelder sehen Sie? Was wird nötig sein, um eine gute, zukunftsfähige Führungskultur zu etablieren? Diskutieren Sie mit!

Girls´ Day 2016 – Frauenpower bei Fraunhofer

Am 28. April haben die Stuttgarter Fraunhofer-Institute zum diesjährigen Girls´Day eingeladen, bei dem rund 70 Teilnehmerinnen einen Blick hinter die Kulissen unserer Forschungseinrichtungen werfen konnten. An zehn verschiedenen Stationen brachten die Expertinnen und Experten der fünf Fraunhofer-Institute den Mädchen naturwissenschaftliche Themen auf spannende Art und Weise näher. So durften die zukünftigen Naturwissenschaftlerinnen vieles selbst ausprobieren und die Forscherinnen und Forscher Löcher in den Bauch fragen.

Pflegebedürftigkeit: Tabuthema am Arbeitsplatz?

Eine jüngste Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) besagt: 86 Prozent der Bundesbürger wünschen sich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Im Vordergrund der Diskussion steht heute häufig noch die Vereinbarkeit von Beruf und Kindererziehung. Sicher nach wie vor ein wichtiges Thema, doch viel drängender wird bald die Frage werden, wie Arbeiten und Pflegen sich vereinbaren lassen: schon jeder zehnte Beschäftigte pflegt laut BMFSFJ bereits einen Angehörigen – Tendenz steigend.

Licht als Erfolgsfaktor in der Produktion: »Activity Based Lighting«

»Es werde Licht… in der Montage!« – So oder so ähnlich könnte die Überschrift der Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen Lichtsystemhersteller Zumtobel und den Forschern des Fraunhofer IAO lauten. In einem gemeinsamen Projekt wurde in der Modellfabrik des Fraunhofer IAO ein Arbeitsplatzsystem entwickelt, das mit modernster Beleuchtung sowie einer neuartigen Lichtsteuerung ausgestattet ist und sich optimal an individuelle Aufgaben und Bedürfnisse anpasst. Man könnte sagen: Industrie 4.0-fähig – individuell, dynamisch und aufgabenbezogen.

Flexibel, flexibler, agil: wie arbeiten wir in der Zukunft?

Mit dem traditionellen Zukunftsforum werfen wir am Fraunhofer IAO immer zum Jahresanfang einen umfassenden und weit vorausschauenden Blick in die Arbeitswelt der Zukunft. Das diesjährige Motto »Agile working – Transformation in die digitale Welt« war offenbar ein Volltreffer: mit rund 280 Menschen hatten wir am 28. und 29. Januar in den Wagenhallen Stuttgart »die Bude voll« wie eine Teilnehmerin auf Twitter so treffend feststellte.

Flexibles Arbeiten ist keine »Reise nach Jerusalem«

In einem Beitrag des CIO-Magazins und der Computerwoche wurde zuletzt die These formuliert, dass der Umzug der Microsoft Deutschland-Zentrale nach München-Schwabing emotional mit dem Spiel »Reise nach Jerusalem« vergleichbar sei – zumindest gebe es psychologische Parallelen. Was ist an dieser These dran?

Eine fast wissenschaftliche Weihnachtsgeschichte

Es begab sich zu einer Zeit, als Super Mario noch zweidimensional war und der Begriff vegan in einem Lexikon nachgeschlagen werden musste, dass sich ein emsiger Wissenschaftler am Abend des 24. Dezembers aufmachte, um in seiner Arbeitsstätte drängenden Forschungen nachzugehen. Hätte er geahnt, was ihm an diesem Weihnachtstag Widerfahren sollte, so wäre er womöglich zu Hause bei seiner Familie geblieben…