FuE-Management

Disruptive Innovationen Teil 1: Versuche einer Begriffsklärung

Der Begriff »Disruption« hat es mit der Kürung zum Wirtschaftswort des Jahres 2015 durch die FAZ zu einiger Berühmtheit geschafft. Doch mit dem Ruhm kommen auch die Trittbrettfahrer, die vom Glanz des Schlagworts profitieren wollen. Obwohl Prof. Clayton M. Christensen aus meiner und der Sicht vieler anderer Wissenschaftler den Begriff geprägt und klar definiert hat, passiert es immer häufiger, dass momentan alles, was mit einem gewissen Neuheitsgrad – und einer besonderen Bedeutung – versehen werden soll, mit dem Begriff der Disruption betitelt wird.

Geht nicht. Geht doch! Große Forschung für kleine Unternehmen und Mittelstand

Ein großer Name öffnet viele Türen, schafft Grundvertrauen bei potenziellen Auftraggebern und steht für ausgewiesene wissenschaftliche Prinzipien. Als Fraunhofer-Institut profitieren wir am Fraunhofer IAO natürlich von einem Namen, der für lange Tradition in der angewandten Forschung und eine weltweit anerkannte Wissenschaftsmarke steht. Doch gerade für kleine und mittlere Unternehmen scheint der Ruf der großen Forschung bisweilen abschreckend zu wirken: Große Namen kann man sich nicht leisten, so ein gängiges Vorurteil vieler kleinerer Unternehmen. Dabei bildet gerade der Mittelstand in vielen Branchen und Themenfeldern den Schwerpunkt unserer Forschungsarbeit. Grund genug für uns, einen Blick auf die zahlreichen Möglichkeiten zu werfen, die gerade kleinen Unternehmen und dem Mittelstand in der Fraunhofer-Forschungswelt zur Verfügung stehen.

Roadmapping in der Praxis: Unternehmen zielgerichtet und erfolgreich in die Zukunft navigieren

Große Vorhaben erfordern Pläne, sowohl für die großen Bausteine als auch für die kleinsten Details. Ab einem gewissen Komplexitätsgrad sind die richtigen Werkzeuge für die Erstellung und Aktualisierung dieser Pläne unabdingbar. Speziell für die Integration unterschiedlichster Planungsebenen anhand der Zeitachse stellen Roadmaps ein machtvolles Werkzeug für die Unternehmensplanung dar: welche Kompetenzen werden gebraucht, um eine Technologie zu entwickeln, die in einer zukünftigen Produktgeneration die Kundenanforderungen eines neuen Markts bedient… Zu den typischen Beispielen berücksichtigter Ebenen gehören Produkt-Roadmaps, Technologie-Roadmaps und Projekt-Roadmaps.

Die Vision einer »Technologie-Finde-Maschine«

Entwickler und Produktmanager kennen diese Aktivitäten nur zu gut: Messen werden besucht, Veröffentlichungen gelesen, Kunden und Lieferanten eingebunden – alles mit dem Ziel, neueste Technologien zu entdecken und damit die Erfüllung der Kundenanforderungen heute und morgen bestmöglich zu gewährleisten. Wer träumt hier nicht von der Finde-Maschine für Technologien, die riesige Datenbestände nach relevanten technologischen Entwicklungen durchsucht und technologische Entscheidungen vorbereitet oder sogar selbst treffen kann?

How to avoid the innovation coma

R&D Management Conference 2014

The R&D Management Conference 2014
3-6 June, Stuttgart
Management of Applied R&D: Connecting high value solutions with future markets

Most established companies recognize the need for innovation, as a driver for organic growth and as a means of differentiating themselves from competitors. Notably managers from companies that are market leaders know how hard it is to create innovative growth business. The majority relies on the strength of the R&D department. For most companies however, R&D does mean: a lot of development and almost no research.
The same for innovation: Although busy engagements happen in the core business nothing is left for new business: Established businesses have customers, organizational structures, and prejudices that dispose them to stick with the familiar when they decide where to make their investments.

Crowdfunding und disruptive Low Cost Innovation

Low-Cost Innovation

Kurz zusammengefasst tritt Innovation durch so-genannte low-end Disruptions auf, wenn etablierte Unternehmen die Anforderungen ihrer Kunden übererfüllen und neue Wettbewerber hierdurch die wesentlichen Funktionen in Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen zu einem niedrigeren Preis anbieten können. Oft geht dies auch mit neuen Geschäftsmodellen, Wertschöpfungsketten oder komplett neuen Lösungen einher. Hier kommt derzeit das Thema Crowdfunding als wesentlicher Treiber ins Spiel: zahlreiche Crowdfunding-Projekte haben sich das Ziel gesetzt, kostengünstige Substitutionen für die aktuell von Unternehmen angebotenen Lösungen zu entwickeln und anzubieten…