Softwaremanagement

Chaosforschung – oder: Wie finde ich das passende Business Management Tool für mein Unternehmen?

Wer seine Geschäftsprozesse neu ordnen will, ist erst einmal mit einem Chaos aus hunderten verschiedener Softwarelösungen konfrontiert. Auch das Fraunhofer IAO stellt sich den grenzenlosen Möglichkeiten im Business Process Management in mehr oder minder regelmäßigen Abständen und wertet die wichtigsten Anwendungen aus. Unsere Ende März erschienene Marktstudie fasst die Ergebnisse zusammen und liefert Unternehmen eine praktische Hilfestellung bei der Toolauswahl. Die Studie betrachtet 24 verschiedene Werkzeuge und gibt kompakt Informationen zum Anbieter, zum Produkt, zu den Einsatzfeldern des Werkzeugs sowie dessen Schnittstellen.

Expertise-to-go geht in die zweite Runde: Stellen Sie Ihre Fragen zum Thema Cloud-Computing

Cloud-Computing ist nicht erst seit der diesjährigen CeBIT das Trendthema in der IT-Welt. Doch mittlerweile ist Cloud nicht mehr nur eine attraktive B-2-B Lösung, sondern in den Wohnzimmern der Endverbraucher angekommen: In der Fernsehwerbung bietet Windows an, in der Cloud Fotoalben zu gestalten. Amazon hingegen stellt rein virtuelle Rechenumgebungen zur Verfügung. Was versteckt sich hinter dem Wort »Cloud Computing« welche Vorteile enstehen hierdurch für den Nutzer und wie wird diese Entwicklung unser zukünftiges Verhalten beeinflussen?

Think big – Der Reality Touchscreen

Etwa eineinhalb Jahre ist es nun her, dass ich hier über die Open Source-Veröffentlichung unseres Multi-Touch-Frameworks Multi-Touch for Java – kurz MT4j – berichtet habe. Mittlerweile ist MT4j zu einem der Standard-Toolkits in der Java-Welt herangewachsen und wird auch in diversen Projekten außerhalb des Instituts verwendet.

Anprobe im Vorbeigehen

Anna bummelt durch die Stadt. In einem Schaufenster fällt ihr Blick auf eine schicke Bluse. »Hübsch! Aber ob mir die Farbe steht?«

Das interaktive Schaufenster beantwortet ihr die Frage nach wenigen Gesten: Die Installation nimmt ihr Bild auf, und überlagert es mit den Bildern der aktuellen Kollektion. Die Größe wird entsprechend angepasst. Durch Winken kann sie die Blusen auf der virtuellen Kleiderstange durchprobieren. »In der langärmligen Version gefällt mir die Bluse noch besser. Die werd ich jetzt anprobieren«, sagt sie sich, und fragt im Laden gezielt nach der schon virtuell anprobierten Bluse.

Der Automat von morgen

Erlebnis Automat

Zu welcher Sorte Automatenbenutzer gehören Sie? Zu denen, die alles ausprobieren wollen? Zu denen, die auf die blöden Kisten schimpfen? Oder zu denen, die dann doch ganz froh sind, dass der Automat auch abends um elf noch Briefmarken verkauft?

Kennen Sie die richtige Software für Ihr Geschäftsprozessmanagement?

Wenn Sie als Verantwortlicher für das Geschäftsprozessmanagement Ihres Unternehmens diese Frage nicht eindeutig beantworten können, sind Sie in guter Gesellschaft. Für das Management von Geschäftsprozessen stehen im deutschen Markt nämlich rund 160 Softwarewerkzeuge zur Verfügung und es gibt kaum verlässliche Studien, die aufzeigen, welches Werkzeug für welchen Einsatzzweck am besten geeignet ist. Über einer der wichtigsten geschäftlichen Software-Anwendungen wuchert inzwischen ein Dschungel an möglichen Software-Werkzeugen, der Entscheidern auf Unternehmensseite den Durchblick verstellt, oder zumindest extrem erschwert. Unser Team am Fraunhofer IAO möchte das ändern und legt deshalb die bewährte Marktstudie zum Thema Business Process Management Tools – kurz BPMT – neu auf, um die aktuellen Entwicklungen nachzuzeichnen und Orientierung ins Dickicht der Anwendungen zu bringen.

Augmented identity – wie bleibe ich Herr über meine digitale Identität?

Täglich hinterlassen wir digitale Spuren in sozialen Netzwerken, Online-Bilderdiensten, beim elektronischen Bezahlen und bei der Authentisierung mit Smartcards. Meistens ist uns gar nicht bewusst, dass wir damit Informationen preisgeben, die wir im persönlichen Umgang vertraulich behandeln würden. So sind Bilder häufig mit Positions- und Zeitinformationen versehen. Mit deren Publizierung könnten sie anderen Personen detaillierte Rückschlüsse auf unser Verhalten und unsere Gewohnheiten erlauben und als Basis für ein ungewolltes Nutzerprofil dienen. Und ab kommenden November gibt es mit dem elektronischen Personalausweis eine neue Datenquelle. Was heißt das nun für uns? Werden wir durch das Hinterlassen solcher Datenspuren zum gläsernen Menschen? Verlieren wir die Herrschaft über unsere digitale Identität?

Ist Stammdatenmanagement Ansichtssache?

Letzte Woche hatte ich einen Termin bei München, dessen eigentlicher Inhalt auf die Frage reduziert werden kann: Was ist Stammdatenmanagement (MDM) und wie grenzt es sich vom Produkt-Informationsmanagement (PIM) ab? In gewisser Weise befinden wir uns damit in einer Diskussion um eine scharfe Definition von unscharfen Begriffen. Sie kann auch geführt werden um ERP, CRM, Cloud-Computing oder SOA und sicherlich gibt es dazu die eine oder andere Definition, aber eine einheitliche und für alle verbindliche gibt es nicht und wird es aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtungen der Lösungen innerhalb einer »Kategorie« nie geben. Denn eine Marketingabteilung wird die Kategorie ihres Systems immer so definieren, dass ihr System die daraus resultierenden Anforderungen optimal erfüllt.