Mensch und Mobilität

Apple, Google, Daimler, BMW und Co: Wer baut das Auto Ihres Vertrauens?

Apple stellt der immer noch wachsenden Fangemeinde Produktneuheiten in weltweit live übertragenen »Keynotes« vor, wie zuletzt am 7. September. Diese digitalen Happenings haben inzwischen fast schon Kultstatus erlangt. Vor jeder Ankündigung wird heftig spekuliert, denn Apple gibt bekanntlich kaum Informationen im Voraus heraus. Nun ist das iPhone 7 aus dem Sack, der Überraschungseffekt hielt sich jedoch in Grenzen: praktisch alle Neuerungen waren aus bisher kursierenden Gerüchten bereits bekannt. Die Klinkenbuchse wurde gestrichen und die Plus-Version bekommt eine Dualkamera. Noch wurde kein das »Apple iCar« vorgestellt, aber in letzter Zeit wird die Marke Apple immer häufiger mit der Automobilbranche in Verbindung gebracht.

Die Kunst, seine Kunden zu kennen – Ein Meisterwerk in 3 Akten

DELFIN – Dienstleistungen für Elektromobilität

Wer ist eigentlich Mr. X und was hat er mit Elektromobilität zu tun? Ist er der Kunde, die große Unbekannte? Zufriedene Kunden führen im besten Fall zu treuen Kunden, durch Word-to-Mouth-Effekte im Idealfall zu neuen (zufriedenen) Kunden, am Ende zu hohen Umsätzen und satten Gewinnen. Wenn ein Unternehmen es schafft, diese Kette zu einer Spirale zu formen, die mit jedem Produkt und jeder Dienstleistung weiter nach oben strebt, ist auch der langfristige wirtschaftliche Erfolg gesichert. Das ist die berühmte Wirkungskette der Kundenzufriedenheit. Doch wie weiß man, was Kunden als nächstes wollen, am besten noch vor den Wettbewerbern?

Autonomes Fahren: Wann können wir die Fahrt verschlafen?

Autounfälle sind trauriger Alltag und in der Öffentlichkeit leider so normal geworden, dass sie kaum mehr in den Medien erwähnt werden. Anders bei so genannten autonomen oder automatisierten Fahrzeugen: Hier ist die öffentliche Aufmerksamkeit so hoch, dass selbst ein an sich vorteilhaftes Konzept nur unter dem Gefahrenaspekt betrachtet wird. Dabei sind autonome Fahrzeuge in vielen Aspekten weiter, als die Öffentlichkeit es heute wahrnimmt. Selbst die kühne Zukunftsvision, während des Fahrens zu schlafen und die Kontrolle dem Fahrzeug zu überlassen, könnte Wirklichkeit werden. Dennoch gibt es offene Fragen und Lücken im System.

Acht Fragen, fünf Länder, ein Fall: die Erfolgsformel der Elektromobilität

DELFIN – Dienstleistungen für Elektromobilität

Die Vor- und Nachteile von Elektromobilität werden fast schon gebetsmühlenartig rezitiert. Fehlt die Nachfrage oder mangelt es doch eher an Angebot? Reichweitenangst und Ladesäulenwüsten, uneinheitliche Ladestandards und scheinbar horrende Fahrzeugpreise bei nicht alltagstauglicher Modellauswahl sind fast schon Standardrepliken, im Wechsel mit Erfolgsmeldungen bei Ladeinfrastruktur, Batterieproduktion oder neu geplanten Modellen seitens großer Automobilhersteller. Ein wirklich klares Bild zu dieser Zukunftstechnologie zeichnet sich derzeit noch nicht ab.

7 Tipps für den erfolgreichen Betrieb einer E-Fahrzeugflotte

Shared E-Fleet Logo

Das Bundeskabinett hat den Startschuss für eine umfassende Förderung von Elektroautos in Deutschland gegeben. Von den Kaufzuschüssen profitieren auch Unternehmen, die Fahrzeuge mit Elektroantrieb in ihre Flotte integrieren wollen, doch bislang von finanziellen und organisatorischen Herausforderungen abgeschreckt wurden.

Werden OEMs die neuen Zulieferer?

Die Automobilindustrie ist in Bewegung. Getrieben durch revolutionäre Entwicklungen wie die Elektrifizierung des Antriebsstrangs oder die Automatisierung der Fahrfunktion drängen immer mehr Fahrzeughersteller in den in vielen Teilen der Welt bereits gesättigten Automobilmarkt. Dort versuchen sie, insbesondere den deutschen Branchenprimi wie Daimler, BMW oder Volkswagen ihre über viele Jahrzehnte hinweg angestammte Vorreiterrolle und Marktmacht streitig zu machen. Und das scheint einfacher denn je. Doch wie kann es sein, dass die Eintrittsbarrieren für die Herstellung eines solch hochkomplexen Produktes offenbar deutlich gesunken sind? Welche Strategien verfolgen die neuen Wettbewerber und wie reagieren die großen Hersteller auf diese Entwicklung?

Vom Elektroauto zur U-Bahn – eine neue Mobilität entsteht

Auf dem Weg zu einer neuen Mobilität – werden unsere Autobauer in die Röhre schauen?

Wie konnte Tesla die deutschen Automobilbauer so schnell einholen, ja fast überholen? Schließlich bietet gerade BMW mit dem i3 ebenfalls ein auch als solches konsequent konzipiertes und entwickeltes Elektrofahrzeug im Preisbereich des Tesla Model 3 an. Wie ist es möglich, dass eine neue, junge Firma sich gegen als eigentlich zementiert geltende Marktgesetze behaupten kann? Ganz einfach: Tesla spielt nicht innerhalb der geltenden Regeln des Automobilmarkts. Während (vor allem unsere deutschen) etablierte Automobilhersteller gemäß ihrer originären Rolle als Unternehmen, getrieben von ihren Aktionären und Anteilseignern, darauf abzielen, Gewinne zu erwirtschaften und langfristig stabil zu wachsen, hat Tesla die Betrachtung der Profitabilität erstmal weitgehende ausgeklammert, um sich zunächst eine entscheidende Marktmacht aufbauen zu können. Eine Strategie, die im Automobilbau bisher völlig undenkbar war, in anderen Industrien aber gang und gäbe ist. Insbesondere IT-Konzerne agieren nach diesem Muster – beispielhaft sei Amazon genannt, das lange unprofitabel operierte, gleichzeitig aber eine dominante Vormachtstellung im Online-Handel aufbaute und etablierte, die nur wenig Platz für weitere Anbieter lässt. Im Fokus entsprechender Strategien steht dabei das Sammeln möglichst vieler Kundenkontakte. EFragen Sie sich mal selbst: Haben Sie noch nie etwas bei Amazon bestellt?

Von der U-Bahn zum Elektroauto – Monopolstellungen gelten nicht für die Ewigkeit

Auf dem Weg zu einer neuen Mobilität – werden unsere Autobauer in die Röhre schauen?

Um für die Zukunft der Mobilität gerüstet zu sein, lohnt sich manchmal ein Blick in deren Vergangenheit. Denn Geschichte ist nicht nur sehr lehrreich, sondern wiederholt sich bekanntermaßen auch. Daher möchte ich Sie zu einem kleine Ausflug in die Geschichte der Mobilität einladen: 1863 wurde in London die erste U-Bahnlinie der Welt eröffnet. Während der Überlandverkehr zur damaligen Zeit von dampfbetriebenen Eisenbahnen dominiert wurde, standen die stark wachsenden Metropolen vor scheinbar unlösbaren Verkehrsproblemen. Pferdekutschen waren Jahrhunderte lang die einzige Alternative zum Zu-Fuß-gehen und kamen nun an ihre Grenzen, da immer mehr Menschen in immer größer werdenden Stadtgebieten zunehmend mobil sein wollten. Mitte des 19. Jahrhunderts besagten Prognosen, dass die Straßen von Städten wie New York oder Frankfurt bei anhaltendem Wachstum eines Tages in meterhohem Pferdemist versinken werden.