Wissensmanagement

Intranet as endurance runner – Die nächste Stufe der internen Kommunikation

Die Intranets der ersten Generation glichen in vielem eher dem Nachfolger des »Laufwerks C:« als einem geeigneten Instrument der internen Unternehmenskommunikation. Ablagesysteme reihten sich an digitale Telefonbücher und der »soziale Brennpunkt« der unternehmensinternen Gemeinschaft schien den Zugriffen folgend der Speiseplan der Kantine zu sein. Diese ursprünglichen Ansätze haben die meisten Unternehmensintranets inzwischen weit hinter sich gelassen. Doch mit dem technologischen Fortschritt und der immer rasanter wachsenden Kommunikation in sozialen Netzwerken wachsen auch die Ansprüche von Unternehmen und insbesondere Mitarbeitern an Intranets, Mitarbeiterportale oder Kollaborationsplattformen weiter.

Wissensarbeiter brauchen Energie und Fokus: Gesundheitsmanagement ist mehr als eine Einladung zum Joggen

Wissensarbeiter stehen in unserer heutigen Arbeitswelt unter enormem Druck: Sie sollen stets leistungsfähig und kreativ sein und stehen dabei ihren Kunden oft direkt gegenüber. Auf Dauer können sie ihre Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft nur erhalten, wenn ihre Basisressourcen Körper, Geist und Seele gesund sind. Dabei sind die Gefährdungen im Arbeitsleben für die Gesundheit von Wissensarbeitern vor allem im psychischen Bereich zu finden. Psychische Störungen können sich dann mittel- bis langfristig dramatisch auf den Körper auswirken.

Mobiles Lernen – Fusion zweier Megatrends

Mehr Flexibilität durch Mobilmachung von Arbeits- und Lernprozessen
»Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss«. Was schon Wilhelm Busch wusste, manifestiert sich auch zunehmend in der heutigen Arbeitswelt: Die EU fördert Programme zu lebenslangem Lernen und immer mehr Entscheider betrachten Bildung und Wissen als den Megatrend der nächsten Jahre. Neue Bildungskonzepte setzen dabei vor allem auf arbeitsprozessnahes und -begleitendes Lernen.

Erklären, so wie wir verstehen – Einsatz von Videos im E-Learning

Wir denken und merken uns Informationen in Bildern – aber die häufigste Form der Vermittlung von Informationen sind gedruckte Buchstaben. Vor allem im Bereich des betrieblichen Lernens dominieren immer noch Texte. Dabei stellt Schrift einen Medienbruch in der Kommunikation dar, der die kognitive Belastung des Rezipienten erhöht. Wir lernen also sozusagen unter erschwerten Bedingungen, denn die Erklärungen erreichen uns nicht so, wie wir sie am besten verarbeiten können – und das, obwohl im Zeitalter von youtube und Handy-Kameras bildunterstützende Alternativen bereit stehen.

Blended Learning: Virales Lernen fürs Unternehmen

Grundrezeptur Blended Learning
Fragen Sie mal Laien nach ihrem Verständnis von Blended Learning. Was Sie dann als Antworten erhalten ist entweder »ein Mix aus verschiedenen technologischen Applikationen« oder »eine Mischung aus Präsenz und Distanz sowie aus allein und kollaborativ Lernen«. Möglicherweise erhalten Sie auch eine Antwort, die schon eine Mischung aus organisatorischen und technischen Gestaltungsansätzen einbezieht. Das ist alles richtig, greift aber zu kurz. Diese Definitionsversuche schauen nur noch auf Medien, Sozialform, Lernumgebung zur Umsetzung –ein Hype um das immer höher, größer und bombastischer ausgestaltete »Womit«. Das lernpsychologische »Wie lerne ich?« bleibt dabei zugunsten des didaktischen »Wie bringe ich bei?« auf der Strecke. Das macht die ganze Blended-Learning-Debatte struktur- und orientierungslos.

Betriebliche Weiterbildung: Raus aus dem innerbetrieblichen Elfenbeinturm

Welchen Ruf genießt Weiterbildung bei Ihnen im Unternehmen? Vielleicht gehört Ihr Unternehmen ja zu denen, die viel für ihre Mitarbeiter tun: Es gibt ein breites Angebot an Weiterbildungsveranstaltungen und es gibt sogar einen Prozess, der jährlich die fachlichen Bedarfe aus Sicht der Führungskräfte einholt. – Gut so, das lässt sich im bundesdeutschen Durchschnitt schon sehen. Aber ob die daraufhin erstellten Angebote die Bildungs- und Entwicklungsanforderungen der Mitarbeiter wirklich treffen, steht in der Praxis meist auf einem ganz anderen Blatt.