Mensch und Stadt

Blockchain & Smart Contracts: Führt der Hype von einer sinnvollen Technologie zu unsinnigen Anwendungen?

Wer auch immer Satoshi Nakamoto sein mag, er oder sie hat uns wohl eine der größten Innovationen im Finanzsektor der letzten Jahrzehnte beschert. Jeden Tag entstehen neue Ideen zu lukrativen Einsatzbereichen, vom Wallet beim autonomen Fahren bis hin zur Blockchainisierung ganzer Städte. Doch sollte in vielen Fällen die Frage nach dem Sinn der Anwendung erlaubt sein. Denn nicht alles was glänzt, ist Gold oder Bitcoin.

Spontanhelfer: Hilfe im rechtsfreien Raum?

Gastbeitrag

1,7 Millionen: Das ist die offizielle Zahl der ehrenamtlichen Helfer, die in Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophen- und Zivilschutz tätig sind und so die vierte Säule der deutschen Sicherheitsarchitektur, den Bevölkerungsschutz, bilden. Wie sehr von dieser Brutto-Zahl die Netto-Zahl der tatsächlich zur Verfügung stehenden Helfer abweicht, ist ungewiss. Gewiss ist, dass die Zahlen seit Jahren rückläufig sind. Dies hat viele Gründe, von denen der demografische Wandel nur einer ist. Besorgniserregend ist der Rückgang allemal, denn wenn die Zahl ehrenamtlicher Helfer im Bevölkerungsschutz weiter abnimmt, verliert die vierte Säule an Tragkraft und gerät schließlich der ganze Bau ins Wanken.

Krisen-Szenario Wintersturm: Gemeinsam die Lage bewältigen

Stellen Sie sich vor, es ist Winter. So richtig Winter. Der Wind pfeift arktisch aus Nordost, die Schneeberge haben das romantische Maß längst überschritten, und auf den wenigen Straßen, die vom Schnee befreit sind, kann man Schlittschuhlaufen. Unter der Schneelast und durch die heftigen Böen bricht ein Strommast nach dem anderen zusammen und – schwupps – sind 250 000 Menschen ohne Strom. Klingt romantisch? Zusammenkuscheln, Kerzen an und los geht’s mit dem Retro-Abend? Nach spätestens acht Stunden ist es damit wohl vorbei.

Katastrophenschutz: Durch Kooperation aus der Krise

Die Gesellschaft befindet sich in einer permanenten Krise. Das sagt zumindest der Katastrophensoziologe Martin Voss von der Katastrophenforschungsstelle in Berlin. Auch Ulrich Beck Beck, Ulrich (1986) hat so etwas vorausgesagt. Schaut man sich die Berichterstattung über die Lage der Welt derzeit so an, kann man wohl nur nickend zustimmen. Zuerst die Finanzkrise, dann Griechenland. Krieg in Syrien und die Flüchtlinge. Rechtsruck in Europa, Brexit und nun auch noch Donald Trump. Achja, und natürlich dürfen der Klima- und der demografische Wandel in der Aufzählung nicht fehlen, sind ja schließlich Dauerbrenner. Ja, tatsächlich, es scheint, als ob sich eine Krise an die andere reiht, mit bedeutenden Folgen für die Gesellschaft.

Parkraumbewirtschaftung: Warum mittelgroße Städte umdenken müssen

Die Parksituation in einer mittelgroßen deutschen Stadt sieht heute ungefähr so aus: Im Zentrum wird direkt vor den Geschäften geparkt. Oft geschieht dies noch kostenlos. Wer im Zentrum nichts findet, fährt in angrenzende Nebenstraßen und stellt sein Auto dort ab. Kostenlos versteht sich. Die 2 bis 3 kommunalen Parkhäuser sind nur für Dauerparker interessant oder für Leute, die sich nicht auskennen. Die massiven Defizite, die mit diesen Parkhäusern eingefahren werden, trägt die Stadt, also die Bürger und somit auch diejenigen, die kein Auto haben. In den Wohngebieten am Stadtrand stellen die Leute ihre Autos am liebsten auf die Straße. Viele haben zwar Garagen, aber da stehen die Tischtennisplatte und der Rasenmäher drin. Ein Auto passt nicht mehr rein. Und der neue SUV ist sowieso zu breit. Also ab in den öffentlichen Raum damit – es kostest ja nichts.

Zwei Tage in der Stadt von morgen

Es gibt viele Wege Ideen zu verwirklichen oder Probleme zu lösen.

Charles Babbage entwickelte im 18. Jahrhundert die erste Dampf-Rechenmaschine und Leonardo da Vinci baute dreihundert Jahre zuvor die Luftschraube. Inzwischen wurden mechanische durch elektronische Computer abgelöst und auch die Luftschraube findet man eher im Museum als im Alltag. Doch beide Erfindungen waren Wegbereiter für nachfolgende, realisierbare Technologien und zeigen, dass es bei der Umsetzung von Ideen vor allem um eines geht: machen.

Corporate Smart Citizens: Unsere Hitliste der Smartcity Unternehmensblogs (Teil 2)

Smartcities vernetzen nicht nur Städte und Stadtbewohner. Sie ermöglichen auch neue Interaktionsmöglichkeiten zwischen Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Initiativen. Vor Kurzem haben wir hier unsere Favoriten unter den Smartcity-Blogs von Initiativen der Zivilgesellschaft vorgestellt. Jetzt folgt unsere Hitliste lesenswerter Corporate Blogs zur Smarten Stadt von morgen: