Demografischer Wandel

Was treibt das Land (an)? – Blogreihe im Winter

»Deutschland – Land der Ideen«: Woher kennen wir diesen Slogan? Fußball-WM 2006 in Deutschland! Klingelt es? In diesem Jahr wurde die Initiative »Deutschland – Land der Ideen« gegründet und seitdem gibt es einen jährlichen Wettbewerb, der innovative deutsche Projekte in den Kategorien Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Umwelt und Kultur prämiert. »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« stand 2013 unter dem Motto »Ideen finden Stadt«. 2014 wurde das Land adressiert, mit dem Jahresthema »Innovationen querfeldein«. Am Fraunhofer IAO erstellen wir begleitend zum Wettbewerb eine Studie, welche die jeweils 100 prämierten Projekte quantitativ und qualitativ analysiert.

Demografischer Wandel in der Intralogistik: Verjüngungskur für die Arbeitsgestaltung

Die Logistik hat sich in den vergangen Jahrzehnten zur drittgrößten Branche in Deutschland entwickelt. Sie beschäftigt derzeit 2,8 Millionen Menschen – nicht ohne Grund: Robuste und flexible Logistiksysteme bestimmen die unternehmerische Wertschöpfung mit, weil sie fristgerechte Ergebnisse sichern. Doch diese dynamische Branche steuert auf einen Wandel hin. Die Achillesferse dieser hochtechnischen Branche bilden immer noch die Mitarbeiter. Der demografische Wandel wird deshalb zu einer Schlüsselherausforderung in der Branche.

Gesunde Produktionssysteme: Erfolgsfaktor im demografischen Wandel

Der demografische Wandel ist berechenbar geworden. Darum bereiten sich produzierende Unternehmen derzeit auf eine alternde Belegschaft und einen bevorstehenden Fachkräftemangel vor. Einen Schlüssel zum Erfolg sehen sie in der Gestaltung ergonomischer Arbeitsplätze und in der Umsetzung eines wirkungsvollen Gesundheitsmanagements.
Gerade in produzierenden Unternehmen kommt dazu die Herausforderung, die Beschäftigten ein Arbeitsleben lang motiviert und leistungsfähig zu halten. Außerdem gilt es, auch ältere, teilweise leistungsgewandelte Beschäftigte produktiv einzusetzen. Der Schlüssel dazu liegt in der Gestaltung der alltäglichen Arbeitsbedingungen und damit in der Arbeitsgestaltung.

Jahresrückblog 2013: Menschen 4.0?

»Der Mensch im Mittelpunkt« ist nicht nur unser Motto als Institut, sondern hat auch unser Blogjahr 2013 geprägt. Und er wird, genau wie die deutsche Gesellschaft, immer älter. Das Wissenschaftsjahr 2013 »Die demografische Chance« beantwortete das Lamento um die alternde Gesellschaft jedoch mit vielen jungen Ideen und zahlreiche Wissenschaftler unseres Instituts haben dazu beigetragen.

HR2.0: Unsere Blog-Favoriten zum Thema Human Resources

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Das Thema Human Resources ist zu einer vielfältigen und vielstimmigen digitalen Debatte geworden. Unzählige Blogs von Experten, Praktikern, Visionären, Kritikern und Wissenschaftlern liefern einen dynamischen Diskurs zur aktuellen Agenda des Personalmanagements. Wir Wissenschaftler am IAO sehen in den Blogs eine hilfreiche und sinnvolle Ergänzung zu unserer eigenen Arbeit. Deshalb haben wir für unsere Leser Empfehlungen mit Fachblogs zusammengestellt, die wir selber gerne lesen – eine subjektive Momentaufnahme, die wir gerne laufend ergänzen und weiter entwickeln werden:

Seniorenreisen – organisiert aber dennoch individuell?

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Ältere Menschen auf Reisen haben häufig andere Bedürfnisse als jüngere. Eine wachsende Zahl älterer Reisender ist sogar auf eine besondere Infrastruktur angewiesen, die eine Reise überhaupt erst möglich macht. Fragen, die schnell auftauchen, sind:
Wer trägt die Koffer? Wie finde ich mich zurecht? Was kann ich unternehmen? Was ist, wenn ich mal Hilfe brauche?
Hier klaffen die Bedürfnisse und die vorhandenen Angebote weit auseinander.

Alternde Belegschaften: Das Ende der Kreativität? Einladung zur Teilnahme an einem Forschungsprojekt

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Glaubt man den gängigen Vorurteilen, dann bedeutet der demografische Wandel für Unternehmen vor allem eines: eine Gefahr für ihre Innovationsfähigkeit. Mit einem großen Anteil an Alten in der Belegschaft, die weniger motiviert, engagiert und kreativ sind als ihre jungen Kollegen, lassen sich nur schwer neue Lösungen entwickeln, mit denen man dem Wettbewerb Paroli bieten kann. Schlimmer noch: Dadurch, dass sich das Verhältnis von Alt zu Jung im Unternehmen verändert, werden die wenigen jungen Leistungsträger auch noch von den Alteingesessenen ausgebremst.

Zukunftschance für die Jugend: Integrierte Gerontologie

Gastbeitrag
Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

In Deutschland folgt man dem Trend bisher nur zögerlich. Vielleicht aufgrund der mangelnden Wertschätzung der Älteren in der Gesellschaft? In Japan etwa, dem Industrieland mit dem höchsten Anteil älterer Menschen, sind die Senioren auch bei der Produktentwicklung viel stärker im Blick. Ähnlich wie in Japan wird in 10-15 Jahren auch in Deutschland die Altersentwicklung aussehen.

Deutschland – Entwicklungsland in Sachen Seniorentechnologie?

Gastbeitrag
Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Am Anfang waren riesige Handy-Tasten. Sie sollten älteren Menschen eine Hilfe sein. Doch als sie Mitte der neunziger Jahre auf den Markt kamen, wollte sich kaum jemand damit sehen lassen: Denn schon von weitem war sichtbar: Hier ist jemand nicht mehr ganz auf der Höhe. Die gut gemeinten Senioren -Telefone mit dem Altersstigma verschwanden schnell wieder vom Markt. »Gut gemeint« entpuppte sich in den Anfängen der Spitzentechnologie für Senioren einmal mehr als das Gegenteil von »Gut« – nicht etwa weil es uns in Deutschland an den technologischen Voraussetzungen mangelt, sondern am fehlenden Verständnis für die wirklichen Bedürfnisse älterer Menschen. Wenn sich das nicht ändert, sind weitere Millionenflops absehbar.