Neue Technologien haben es in der Regel schwer auf ihrem Weg zur wirtschaftlichen Anwendung und Akzeptanz in der Bevölkerung. Nach einer ersten Welle des Enthusiasmus scheint das Interesse oft gänzlich abzuebben – und dann? Nach dem von der Gartner-Beraterin Jackie Fan geprägten Begriff des Hype-Zyklus durchläuft jede Technologie bei ihrer Einführung unterschiedliche Phasen der medialen Aufmerksamkeit. Die Elektromobilität rückte in den vergangen Jahren stark in den Fokus von Öffentlichkeit und Politik. Manche Enthusiasten knüpften daran Erwartungen, die schwer erfüllbar schienen. Wie die Branchenexperten selbst die Situation und die Zukunftschancen der Elektromobilität einschätzen, haben wir in unserer ersten Befragung zum Mobility-Innovation-Index evaluiert.
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Beiträge aus der Kategorie ‘E-Mobility’
Elektromobilität: Automobilbranche auf dem Weg zur Erleuchtung?
Donnerstag, Juni 13th, 2013 von Florian HerrmannForschung als Fundament für die Morgenstadt
Donnerstag, April 25th, 2013 von Alanus von RadeckiVor kurzem berichtete Spiegel Online über die scheinbar missglückte Hightech Strategie 2020 der Bundesregierung [http://spon.de/adVcy]. Anhand der Morgenstadt-Initiative wird der Vorwurf erhoben, die Regierung fördere nur »die üblichen Verdächtigen«: große Unternehmen und Forschungsinstitute. Die Kleinen gingen leer aus.
Wer sich mit dem Zukunftsprojekt Morgenstadt auseinandersetzt, stellt fest, dass die Bundesregierung bis dato noch gar keine Fördermaßnahmen initiiert hat – es ist noch nicht absehbar, wie derzeit eine langfristige Strategie für das Zukunftsprojekt »Morgenstadt« aussehen könnte. Komplex sind die Fragestellungen rund um die Transformation unserer Städte hin zu CO2-neutralen und nachhaltigen Systemen. Hoch sind die Risiken, mit einseitiger Technologieförderung intelligente Transitionswege zu verbauen. Es müssen zunächst die Grundlagen im Verständnis der Zusammenhänge sozio-technischer und räumlicher Systeme gelegt werden, damit eine sinnvolle Förderpolitik möglich ist. Folgerichtig entwickelt die »Nationale Plattform Zukunftsstadt« in den nächsten 18 Monaten ein Programm für eine »Systemforschung Morgenstadt«, die zur Grundlage staatlicher Förderung werden soll. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist hierbei aktiver Partner.
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Stadt in Bewegung: Morgenstadt und E-Mobile auf der Hannover Messe
Donnerstag, April 18th, 2013 von Daniel BorrmannWie sieht die Stadt der Zukunft aus? Das ist nicht nur eine spannende, sondern angesichts steigender Einwohnerzahlen bei gleichzeitig schwindenden Ressourcen auch eine drängende Frage, die derzeit vielfach diskutiert wird. Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten allerorts an innovativen und effizienten Lösungen für alltägliche Probleme in der Stadt. Gleichzeitig engagieren sich Stadtvertreter, aber auch Verantwortliche höherer Entscheidungsebenen verstärkt dafür, dass das Leben in der Stadt auch zukünftig lebenswert bleibt.
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Verkehrsbelastung reduzieren, Fahrfreude erhöhen, Potenziale nutzen: Der Electromobile City Scooter
Donnerstag, März 21st, 2013 von Daniel BorrmannWer täglich Auto fährt, kann ein Lied von der »Fahrfreude« singen: immer mehr Autos verstopfen die Straßen, besonders in den Städten finden tagtäglich Kämpfe um jeden Quadratmeter Parkfläche und jeden Kubikmeter saubere Luft statt. Hier muss ein Umdenken stattfinden, das teilweise bereits eingesetzt hat: allerdings sind Car-Sharing-Angebote in Städten – gar mit Elektromobilen – doch eher noch die seltene Ausnahme oder nur in Pilotprojekten umgesetzt.
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Mobility-Innovation-Index – der »mobile« Bruder des ifo-Index
Montag, März 18th, 2013 von Florian Herrmann
Wer kennt ihn nicht, den renommierten ifo-Geschäftsklimaindex? Seit mehr als 40 Jahren wird mit diesem weichen Frühindikator die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland gemessen. Jeden Monat nehmen rund 7000 Unternehmen an dieser Erhebung teil.
Dazu gehören Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. Interessant ist hierbei, dass nicht nur die gegenwärtige Lage, sondern auch zukünftige Erwartungen der teilnehmenden Unternehmen erfragt werden. Die Einzelfragen reichen dabei von der aktuellen Geschäftslage über die zukünftigen Geschäftserwartungen und die Nachfrage bis hin zur Beschäftigtensituation in der jeweiligen Organisation. Doch welche Maßnahmen können einzelne Unternehmen aus den Ergebnissen für sich ableiten?
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Elektrisch Fahren in der Klemme?
Montag, Dezember 10th, 2012 von Marius BrandDer »Carbon Lock-in« und die Elektromobilität
Deutschland diskutiert, profitiert und leidet unter der Energiewende; je nach Gesprächspartner und Geschäftssituation.
Unabhängig von Wehwehchen wie 6€ mehr pro Monat für Strom (das hat mir gerade mein Ökostromanbieter mit Fingerzeig auf die Bundesregierung und »deren« Öko-Umlage mitgeteilt) ist die Energiewende – und die zugehörigen Prozesse – aus ökonomischer Sicht hochinteressant.
Dem vorhandenen Energiesystem (Kraftwerksparks, Netzstruktur etc.) liegt nämlich ein ökonomischer Effekt, ein technologischer Lock-in zugrunde. Unter Lock-in versteht man die Situation, in der (technologisch) überlegene Güter nicht in den Markt kommen, weil dieser durch das schlichte Vorhandensein einer Alternative auf diese fixiert ist.
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Elektromobilität und das Tal der Tränen
Freitag, Oktober 12th, 2012 von Marius BrandDie Welt ist trist für die Liebhaber der Elektromobilität. Kaum ein Tag, an dem nicht die geringen Verkaufszahlen bejammert werden, irgendein E-Fahrzeug Funken sprüht, eine Firma Pleite geht - oder zumindest mehr Geld braucht
Aus Zukunftsangst kommen die Elektromobilitäts-Forscher des Fraunhofer IAO (mich eingeschlossen) mit zittrigen Händen zur Arbeit, bauen sich ein zweites Standbein durch den massenhaften Kauf von Lottoscheinen auf und durchforsten Jobbörsen, um im Notfall anderswo Unterschlupf zu finden. Glauben Sie?
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Fraunhofer IAO elektromobilisiert die Kommunalen Servicebetriebe in Tübingen
Dienstag, Oktober 2nd, 2012 von Thomas ErnstUnsere Städte sind die Metropolen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens, die wirtschaftlichen Kraftfelder des Landes. Zugleich sind sie in unserer hoch mobilen Gesellschaft jedoch auch die Orte, an denen die negativen Auswirkungen eines steigenden Verkehrsaufkommens wie Stau, Luftverschmutzung und Lärm besonders spürbar werden. Wenn wir die negativen Aspekte unseres urbanen Lebens reduzieren und gleichzeitig den neuen Herausforderungen unserer Zeit, wie der sinkenden Verfügbarkeit von Rohstoffen begegnen wollen, müssen wir innovative Lösungen finden. Die Stadt Tübingen geht jetzt in Kooperation mit dem IAO einen solchen Weg der sanften Evolution durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der kommunalen Serviceflotte, um wichtige Erfahrungen für zukünftige Entscheidungen und Investitionen zu sammeln. weiterlesen »
Wie fühlt sich Elektromobilität im Jahr 2025 an?
Donnerstag, August 23rd, 2012 von Marius BrandDas Fraunhofer IAO hat in Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern Zukunftsszenarios zur Elektromobilität skizziert. Schon wieder, werden Sie sagen. Schließlich herrscht kein Mangel an Zukunftsprognosen zur Mobilität. Was also macht unsere Szenarios besonders?
Es geht bei uns nicht um Zahlen, sondern um mobile Lebenswelten. Die Szenarios zeigen nicht auf, wie die Welt aussehen wird, sondern wie sie aussehen kann. Es gibt keine Eintrittswahrscheinlichkeiten.
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Elektromobilität und Beschäftigung: Neue Studie als Blaupause für die Zukunft
Dienstag, Juli 17th, 2012 von Florian Herrmann

Die Chancen überwiegen – wenn man sie nutzt… Auf diese simple Formel lässt sich die aktuelle »ELAB«-Studie bringen, welche die Auswirkungen des technologischen Wandels in der Automobilindustrie auf die Beschäftigung praxisbezogen untersucht. »ELAB« steht für »Wirkungen der Elektrifizierung des Antriebsstrangs auf Beschäftigung und Standortumgebung«. Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dem IMU Institut hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO dieses Thema in den vergangenen zwei Jahren erforscht und nun die Ergebnisse der Studie präsentiert.
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