Seit zwei Jahrzehnten berate ich kleine produzierende Unternehmen bei tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Meine Erfahrung und mein gesunder Menschenverstand sagen mir, dass selbst erfolgreiche Unternehmen, die eine außergewöhnlich gute Lean-Organisation realisiert haben, ihre Potenziale bei Weitem noch nicht ausgeschöpft haben. Wir produzieren zwar die besten Autos und bauen die besten Maschinen, aber wir schaffen es nicht, unsere Innovationsprozesse genauso wirkungsvoll zu verbessern. Dass das möglich ist, zeigt Toyota. Toyota bekommt Abläufe schneller in Griff und verbessert sie wirkungsvoller – nicht nur in der Produktion. Den Grund dafür sehe ich in Selbstverständlichkeiten unserer betrieblichen Organisation, die wir nicht mehr hinterfragen, weil sie selbst zur Grundlage unserer Vorstellung über betriebliche Abläufe geworden sind:
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Archive für Juli, 2009
Lean Management oder: Warum das Selbstverständliche nicht mehr selbstverständlich ist
Mittwoch, Juli 29th, 2009 von Axel KorgeStudie zu Stammdatenmanagement: Welches System passt zu meinem Unternehmen?
Dienstag, Juli 21st, 2009 von Dr. Wolf EngelbachStammdatenmanagement macht den unternehmerischen Unterschied: Die intelligente Vernetzung der wichtigsten Datenressourcen über Produkte und Kunden entscheidet über Präzision, Geschwindigkeit und Aufwand bei vielen unternehmerischen Transaktionen. Diesen Unterschied haben wir am IAO in unserer aktuellen Studie http://www.mdm2009.iao.fraunhofer.de genauer unter die Lupe genommen und die bekanntesten Systeme einem umfangreichen Test unterzogen. Das Gute gleich vorweg: Die Anbieter solcher Systeme haben die vitale Bedeutung des Stammdatenmanagements verstanden, denn jedes System hat eindeutige Stärken. Für Unternehmen macht das die Auswahl nicht leichter. Deshalb haben wir Ergebnisse unserer Studie zu einer Checkliste für Praktiker zusammen gefasst, die erste Hinweise dazu gibt, welches System gute Leistungen für welche Unternehmen verspricht:
Selbstorganisiertes Lernen 2.0: Lerner werden Lehrer, Lehrer werden Lerner
Freitag, Juli 17th, 2009 von Josephine HofmannLetzte Woche hatte ich Gelegenheit, auf einer Veranstaltung des Deutschen Verbands der e-Learning – Anbieter D-ELAN, in dem wir auch Mitglied sind, in einem Vortrag über ein neu gestartetes Projekt und eine neue Idee zu berichten – mit durchaus gemischten Einschätzungen im Publikum. Ziel des Projektes »Selbstorganisiertes Lernen 2.0« ist es herauszufinden, ob sich auf der Basis von Web 2.0 – Funktionalitäten und der vereinfachten kollaborativen Zusammenarbeit von Personen auch in der bisherigen Welt der Lernmittelerstellung, des Lernens und Lehrens eine grundsätzliche Veränderung herbeiführen lässt.
»Service Science« – brauchen wir eine Dienstleistungswissenschaft?
Donnerstag, Juli 9th, 2009 von Bernd BienzeislerDie volks- und betriebswirtschaftliche Bedeutung von Dienstleistungen wächst rasant. Aber gibt es auch eine eigenständige Dienstleistungswissenschaft? Die Antwort lautet: Noch nicht, aber es ist an der Zeit, sich über diese Frage Gedanken zu machen. Deshalb hat sich im Rahmen der »Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft« – ein Expertenzirkel, der die Bundesregierung in Innovationsfragen unterstützt – eine Unterarbeitsgruppe »Service Science« gebildet. Ich selbst habe das Vergnügen, die Arbeitsgruppe »Service Science« wissenschaftlich zu begleiten.
Neue komplexe Service-Systeme
In der Arbeitsgruppe diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der deutschen Dienstleistungsforschung über eine stärkere Verankerung des Themenfeldes Dienstleistungen in der akademischen Aus- und Weiterbildung. Warum sie das tun? Nun, weil Dienstleistungen immer wichtiger werden und der Einsatz moderner Informationstechnologie neue, sehr viel komplexere Dienstleistungsangebote er-möglicht. So entstehen z.B. im Umfeld von Social-Media-Anwendungen (Facebook etc.) neue Services, die zwar durch »harte« Informationstechnologien vorangetrieben werden, die jedoch zugleich den Charakter von »weichen« Beziehungsnetzwerken haben. Wenn man nicht nur die technischen, sondern auch die sozialen Funktionsweisen solcher Systeme verstehen will, verlangt das einen interdisziplinären Forschungsansatz, der technische, betriebswirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Aspekte berücksichtigt.
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»Land der Ideen«
Freitag, Juli 3rd, 2009 von Presse und ÖffentlichkeitsarbeitAusgezeichnete Arbeitsumgebungen der Zukunft
Die speziell für die Wand entwickelte Software wurde iterativ verbessert und verfeinert. Ursprünglich beruhte die Erkennung auf dem Optical Flow Tracking. Dieses Verfahren wurde zum Beispiel in älteren Spielsystemen wie Sony’s Eye Toy eingesetzt. Die heutige Software baut auf den Möglichkeiten der skelettalen Verarbeitung im Kinect SDK auf und nutzt die Möglichkeiten, die die Plattform bietet. Und die Technik auf dem Gebiet der Gestenerkennung und -verarbeitung steht noch lange nicht still: Es kursieren schon diverse Gerüchte um die Eigenschaften der in diesem Sommer erwarteten Kinect2 und anderer angekündigter Produkte, die genauere Interaktionen und geringere Benutzungsabstände ermöglichen sollen.
Wo kommen Ihnen die besten Ideen? Unter der Dusche? Im Auto? Im Traum? Wahrscheinlich eher selten am Arbeitsplatz. Dabei bieten moderne Technologien nicht nur die Möglichkeit, diesen beliebig zu verlegen, sondern auch die Chance Arbeitsumgebungen kreativitätsfördernd, motivierend und performant zu gestalten.
Das Fraunhofer IAO versteht sich als Ideenfabrik und beschäftigt sich daher wissenschaftlich mit dem Thema, wie die optimale Arbeitsumgebung von morgen gestaltet sein sollten. Damit die Forschungsarbeiten nicht graue Theorie bleiben, hat das Institut mit dem Fraunhofer Office Innovation Center vor 10 Jahren ein Demonstrationszentrum ins Leben gerufen, in dem die Zukunft der Arbeit erforscht, gelebt und demonstriert wird. Mit viel Kreativität, Neugier, Begeisterung und wissenschaftlichem Know-how entwickeln die Forscher immer wieder neue Ideen, Konzepte und Varianten für Arbeitsumgebungen, die Mensch und Technik optimal in Einklang bringen.
Zum Blog-Start: Wissenschaft ist Dialog
Mittwoch, Juli 1st, 2009 von Dieter SpathLiebe Kolleginnen und Kollegen, verehrte Kunden und Interessenten,
Wissenschaft, die sich selbst ernst nimmt, ist immer Dialog, Diskurs und Kritik. Die Foren dieses Dialogs sind für uns Wissenschaftler des Fraunhofer IAO bisher unsere Veranstaltungen, Forschungsaufträge und Beratungsprojekte, an denen wir gemeinsam mit Ihnen Innovationen für die Arbeitswelt von morgen entwickelt haben. Mit diesem Blog treten wir in eine neue Phase dieses Dialogs ein. Der Institutsblog des IAO soll eine Ideenplattform werden, auf der Neues durch direkten Austausch, unmittelbaren Dialog und offene Kommunikation entstehen kann. Hier werden unsere Wissenschaftler mit kurzen Beiträgen einen lebendigen Schulterblick in ihre aktuelle Forschungstätigkeit gewähren, mit ihnen Arbeitsergebnisse teilen und Zukunftsthemen im Dialog entwickeln. Dieser Dialog ist ein Angebot an Sie alle und die Chance, gemeinsam besser und effektiver zu werden, indem wir die Grenzen zwischen Institut und Unternehmen, zwischen Wissenschaft und Praxis überschreiten, indem wir diesen Blog zu einer Schnittstelle für gemeinsame Themen und zu einem Forum für unterschiedliche Perspektiven machen.
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