Archive für Dezember, 2009

Unternehmen Selbstorganisation: Führen durch Sinn

Dienstag, Dezember 29th, 2009 von Axel Korge

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Anweisungen und Befehle der Unternehmensführung regeln nur einen Bruchteil aller Handlungen und Prozesse auf der Ebene der Mitarbeiter. Ist damit Chaos vorprogrammiert? Im Gegenteil: Unternehmen funktionieren nicht deshalb, weil das Management intensiv kontrolliert, sondern weil Mitarbeiter Weisungen interpretieren und situationsgerecht handeln. Ein bloßer Dienst nach Vorschrift würde jedes Unternehmen lahm legen. Die Idee einer umfassenden Kontrolle durch Organisationsanweisungen oder Zielsysteme ist eine Illusion, die Unternehmen hochkomplex und damit unbeherrschbar werden ließe. Wie sollten Manager also ihren notwendiger Weise kleinen Spielraum nutzen, um dem eigenen Unternehmen eine Richtung zu geben? Indem sie anerkennen, dass es sich bei ihrem Unternehmen um ein organisiertes Sozialsystem mit einem unplanbaren Eigenleben handelt.
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Dienstleistungsfacharbeit oder die Zukunft der Interaktionsarbeit

Mittwoch, Dezember 16th, 2009 von Bernd Bienzeisler

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Vorige Woche war ich zu Gast bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, genauer beim Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung. Dabei handelt es sich um einen Expertenkreis, der sich in regelmäßigen Abständen Gedanken über die Veränderung von Arbeit und Fragen der beruflichen Bildung macht.

Zukunft der Facharbeit
Diesmal stand nicht weniger als die »Zukunft der Facharbeit« auf dem Programm. Das Thema ist in mehrfacher Hinsicht bedeutsam: Zum einen gilt das Modell qualifizierter Facharbeit zu Recht als Grundpfeiler des deutschen Produktionsmodells. Zum anderen ist dieses System in den vergangenen Jahren unter Druck geraten, so dass das duale Ausbildungssystem nicht mehr vorbehaltlos als Exportschlager empfohlen wird.

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Kampf gegen Windmühlen: Lösen wir die falschen Management-Probleme?

Montag, Dezember 14th, 2009 von Axel Korge

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Die Redensart »gegen Windmühlen kämpfen« bezeichnet einen aussichtslosen Feldzug gegen einen unveränderbaren Zustand. Der Sprichwortgeber Don Quijote kämpfte aus seiner Perspektive zwingend logisch gegen Windmühlen, die er für Riesen hielt. Siegen konnte er nicht, weil seine Grundannahmen nicht stimmten. Ähnlich verhält es sich mit vielen klassischen Management-Ansätzen: Unternehmen lassen sich nicht planen und steuern wie mechanische Systeme. Es handelt sich um organisierte Sozialsysteme mit einem unplanbaren Eigenleben. Die Menschen entscheiden und handeln oft anders als man dies erwarten kann, vieles hängt von der jeweils eingeschränkten Sichtweise ab. Weitestgehend unbewusst filtern die Menschen im Unternehmen die Anordnungen und legen sie neu aus. Dagegen anzukämpfen kann kaum gelingen. Einem Manager, der das erfolglos versucht, wird die Herrschaft über die Unternehmensprozesse entgleiten.
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Die elektromobile Stadt: Utopie oder Lösung urbaner Verkehrsprobleme?

Montag, Dezember 7th, 2009 von Florian Rothfuss

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Würden Sie sich heute ein Elektroauto kaufen? Rein batteriebetriebene Autos sind in der Anschaffung teuer und derzeit gibt es kaum Ladestellen im öffentlichen Raum. Auch die Reichweite von Elektroautos kommt bei Weitem nicht an die eines normalen Verbrennungsmotors heran. Im Moment wäre es gerade für Langstreckenfahrer oder Kurzentschlossene unmöglich, sich auf die Nachteile eines Elektroautos einzustellen. Elektromobilität eine Utopie? In den Städten, wie wir sie heute kennen, schon. Aber die neuen Möglichkeiten der Elektromobilität werden auch unsere Städte verändern. Wir sollten nicht nur auf die Schwierigkeiten starren, sondern die neuen Chancen durch Elektromobile sehen.

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Wissenschaftskommunikation der Zukunft oder Dornröschenschlaf 2.0?

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009 von Claudia Garád

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Immer mehr, immer bessere Wissenschaftskommunikation: Erste Ergebnisse einer aktuellen Branchenumfrage im Rahmen der ersten deutschen Trendstudie Wissenschaftskommunikation (wk-trends.de) scheinen diesen Trend zu bestätigen. Auch für die Zukunft wird ein quantitativer und qualitativer Zuwachs im Bereich Wissenschafts-PR erwartet.

Doch während Pressearbeit, interaktive Erlebniswelten oder Eventformate im Bereich der Wissenschaftskommunikation stetig weiterentwickelt und professionalisiert werden, befindet sich die Diskussion über den Umgang mit Social Media noch in den Kinderschuhen.
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