»Was Hänschen nicht lernt – lernt Hans nimmermehr«. Das galt viele Jahre als unumstößliche Wahrheit von Bildungspolitikern und Personen, die im Bereich der schulischen oder beruflichen Aus- und Weiterbildung gearbeitet haben: Was also in der Kindheit und Jugend nicht gelernt werde, könne in späteren Jahren praktisch nicht mehr aufgeholt werden. In dieser Aussage steckt Wahres, aber eben auch Falsches. Wir wissen heute, dass die aktuelle Lernfähigkeit und -motivation stark von der bis dahin erlebten Lernhistorie beeinflusst wird: schlechte Erfahrungen, Versagensängste, mangelnde Einsicht in die Lernziele und vor allem die eigene, aktive Rolle beim Lernen prägen die Haltung zu eben diesem Lernen.
Archive für Mai, 2010
Grenzen der Wertstromanalyse und deren Überwindung – eine Anleitung für Unternehmer
Donnerstag, Mai 20th, 2010 von Moritz Hämmerle

Seit Ende 2009 kämpft Deutschland mit den Nachwehen der größten Wirtschafts- und Finanzkrise der Nachkriegszeit. Viele produzierende Unternehmen versuchen, selbst in diesen Zeiten Chancen zu realisieren, indem sie betriebliche Abläufe überprüfen und Optimierungspotenziale aufdecken. Das Fraunhofer IAO hat jetzt in einer Studie unter mehr als 300 produzierenden Unternehmen die dazu notwendigen Methoden unter die Lupe genommen und Stärken und Schwächen ermittelt. Besonders für die klassische Wertstromanalyse scheint die Zeit für einen Neuanfang gekommen.
Flottenversuche mit Elektromobilen: Lessons Learned aus den 90er Jahren
Dienstag, Mai 18th, 2010 von Florian RothfussDie Elektromobilität erlebt derzeit einen Hype. Kein Tag, an dem nicht über neue Antriebe, kühne Visionen von Automobilherstellern und neuen Pionierprojekten auf dem Gebiet der Elektromobilität berichtet wird. Experten, die sich mit dem Thema schon länger auseinander setzen, muss die Popularität des Themas vorkommen, wie ein Dejá vu. Bereits in den 80er und 90er Jahren wurde das Thema Elektromobilität ähnlich euphorisch diskutiert wie heute. Fahrzeuge wurden entwickelt, Flottenversuche aufgesetzt und Fördermittel investiert. Doch die Technologie gelangte damals nicht zum Durchbruch. Warum scheiterten diese ersten Anläufe zur Einführung der Elektromobilität? Unternehmen und Institutionen müssen aus den Fehlern der 80er und 90er Jahre lernen, sonst besteht die Gefahr einer Wiederholung. Nur dann können sie von diesen Erfahrungen profitieren und sie als Hebel im internationalen Wettbewerb um die Elektromobilitäts-Führerschaft einsetzen.
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Ist Stammdatenmanagement Ansichtssache?
Mittwoch, Mai 12th, 2010 von Dr. Wolf EngelbachLetzte Woche hatte ich einen Termin bei München, dessen eigentlicher Inhalt auf die Frage reduziert werden kann: Was ist Stammdatenmanagement (MDM) und wie grenzt es sich vom Produkt-Informationsmanagement (PIM) ab? In gewisser Weise befinden wir uns damit in einer Diskussion um eine scharfe Definition von unscharfen Begriffen. Sie kann auch geführt werden um ERP, CRM, Cloud-Computing oder SOA und sicherlich gibt es dazu die eine oder andere Definition, aber eine einheitliche und für alle verbindliche gibt es nicht und wird es aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtungen der Lösungen innerhalb einer »Kategorie« nie geben. Denn eine Marketingabteilung wird die Kategorie ihres Systems immer so definieren, dass ihr System die daraus resultierenden Anforderungen optimal erfüllt.
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Stadtverkehr von morgen - ab heute in Stuttgart: Flottenversuch zu Elektromobilität
Montag, Mai 10th, 2010 von Florian Rothfuss

Neue Technologien erobern Märkte nur dann, wenn sie ihre Vorteile gegenüber der etablierten Technologie ausspielen können. Am Besten funktioniert dies, zumindest zu Beginn, in Nischen. Diese erfolgversprechenden Nischen für die Elektromobilität zu identifizieren ist Voraussetzung für einen schnellen Markterfolg der Technologie.
Dass diese Nische in der Stadt zu suchen ist, davon sind wir am IAO überzeugt. Ob Kleintransporter die im städtischen Lieferverkehr eingesetzt werden ein Segment sind, welches sich besonders für die Elektrifizierung des Antriebstrangs eignet, das untersuchen wir zusammen mit der Daimler AG, der EnBW und dem TÜV Süd im jetzt gestarteten Projekt IKONE. 50 Mercedes-Benz Vito E-CELL Transporter mit batterieelektrischem Antriebsstrang werden dafür in Stuttgart im Rahmen der vom BMVBS geförderten Modellregion Elektromobilität unterwegs sein und vom IAO wissenschaftlich begleitet.
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Welche Potenziale bieten mobile IT-Anwendungen meinem Unternehmen? Machen Sie den MobilityCheck!
Mittwoch, Mai 5th, 2010 von Jochen KokemüllerEs muss doch möglich sein, Unternehmen schnell und einfach einen Einblick in die mobile Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse zu ermöglichen – und bei dieser Gelegenheit auch gleich noch die derzeitige Situation sowie die möglichen Potenziale zu untersuchen! Der Name Fraunhofer verpflichtet, daher haben wir so eine Herausforderung gerne angenommen. Gesagt, getan: Nach mehreren Monaten Entwicklungsarbeit haben wir den »MobilityCheck« fertig gestellt. Er liefert Unternehmen innerhalb von ca. 20 Minuten anhand eines kurzen Fragebogens sozusagen den »mobilen Durchblick«.
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