Auf Messen wie der Hannover Messe oder der CeBIT versuchen Unmengen von Ausstellern mit ihren Messeständen die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich zu lenken. Während die großen Aussteller mit immensem Aufwand Bühnenshows und Liveprogramm präsentieren, bietet sich doch an vielen Ständen ein ähnliches Bild: Neben dem Standpersonal läuft im Hintergrund auf irgendeinem Monitor irgendeine Präsentation, auf der sich Bulletpoint an Bulletpoint reiht. Langweilig! Auf Messen, Ausstellungen und in Firmenfoyers gibt es geeignetere Formate, um Informationen zu vermitteln und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wie zum Beispiel mit unserem interaktiven Exponat.
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Markierte Beiträge ‘Human-Computer Interaction’
Winke, winke, Langeweile!
Donnerstag, Mai 16th, 2013 von Andreas SchullerWann kommen die Menschen in die Morgenstadt?
Mittwoch, März 13th, 2013 von Presse und ÖffentlichkeitsarbeitDas Spannendste an einer Messe ist für mich immer der persönliche Austausch in Gesprächen mit höchst unterschiedlichen Menschen, die sich durch unterschiedlichen Background auszeichnen. So vielfältig wie die Menschen, die unser CeBIT-Exponat zur Fraunhofer-Initiative »Morgenstadt« besuchen, sind auch deren Reaktionen darauf: Auf der einen Seite herrscht große Faszination darüber, was Technik heute und in Zukunft möglich macht – manch einer fühlt sich in einen Science Fiction-Film versetzt: Alles ist perfekt vernetzt und automatisiert, produzierte Energie wird gespeichert und kann wiederverwendet werden. Aber simulierte Welten wirken häufig clean, fast steril, da sie nie das gesamte menschliche Erleben nachbilden können. Und so kommt die Frage auf:
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Brauchen wir mehr körperliche Arbeit bei der Arbeit?
Dienstag, November 13th, 2012 von Manfred DangelmaierDer Tribut der Wissensarbeit
Wir sind schon weit gekommen auf unserem Weg in die Wissensgesellschaft. Insbesondere unsere Arbeit wird immer mehr zur Wissensarbeit. Von der Bürotür aus betrachtet sieht das etwa so aus: Da sitzt einer, schaut unverwandt auf einen Bildschirm und bearbeitet seine Tastatur. Inzwischen tut er Vergleichbares auch im Besprechungszimmer oder auf Reisen, in der Bahn oder am Flughafen auf dem Laptop oder dem Smartphone. Arbeit im physischen beziehungsweise physikalischen Sinn kann man das nicht mehr nennen. Jeder weiß, dass das nicht gesund ist. Bewegungsmangel beziehungsweise körperliche Unterforderung führt zum Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit und gilt inzwischen gemeinhin als erwiesener Risikofaktor für unsere Gesundheit. Folglich nutzen wir vermehrt unsere Freizeit dazu, physische Arbeit zu verrichten: Wir joggen oder gehen ins Fitnessstudio. Und wir geben dafür das Geld aus, das wir bei unserer »Arbeit ohne Arbeit« verdient haben. Ein paradoxer Zustand.
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Per Du mit der Maschine: Das Potenzial von Human-Machine Interfaces in der Produktion
Mittwoch, Oktober 10th, 2012 von David Blank»Das Human-Machine Interface (HMI) macht eine hervorragende Figur. Trotz hoher Komplexität der Maschine lässt es komplexe Aufgaben einfach erscheinen. Die Elemente sind klar und intuitiv und ermöglichen schon nach kurzer Lernphase eine sichere Bedienung. Je nach Kenntnisstand und Funktion erhält jeder Mitarbeiter genau die Informationen, die ihn optimal unterstützen. Das Ergebnis ist eine Bedienoberfläche mit großartiger Usability und einer Gestaltung, die begeistert.«
Das würde man doch gerne von einer HMI-Lösung im eigenen Betrieb hören, doch die Wirklichkeit im Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ernüchtert: die Entwicklung einer solchen Oberfläche ist nämlich nicht einfach.
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Mobile Usability: Das Auto als »just another device«?
Mittwoch, Januar 18th, 2012 von Frederik DiederichsMehr als die Hälfte der Bedienungsanleitung eines Mittelklassewagens besteht aus Erklärungen für Sicherheits-, Kommunikations-, Informations- und Entertainment-Systeme im Auto – Tendenz steigend. Weil niemand diese gedruckte Informationsflut mehr beherrschen kann, ist Learning-by-doing angesagt. Zudem hält die Diskussion über Ablenkung durch Handybenutzung und Entertainment-Funktionen an - und wird durch Smartphones und Auto-Apps weiter angeheizt.
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User Experience Design: Positive Erlebnisse mit Technik verstehen und gestalten
Mittwoch, Dezember 21st, 2011 von Sandra SchoenradeNichts ist schlimmer, als wenn sich die Benutzer über die Menüführung ärgern, das Design langweilig finden oder Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des Anbieters haben. Positive Erlebnisse wie Freude und Kompetenzerlebnisse dagegen motivieren zur weiteren Benutzung und erhöhen die emotionale Bindung an das Produkt und die Marke. Positive User Experience (UX) – positive Erlebnisse – sind der Schlüssel für Produkterfolg. User Experience ist aber viel mehr, als nur ansprechendes Design oder eine gut gemachte Bedienung – User Experience basiert auf positiven Emotionen und dahinter stehenden Benutzerbedürfnissen. Das Fraunhofer IAO hat deshalb ein wissenschaftlich fundiertes Modell entwickelt, das diese Einflüsse berücksichtigt und systematisch für UX-Design und UX-Bewertung nutzbar macht.
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Sicheres Fahrvergnügen
Dienstag, Dezember 13th, 2011 von Frederik DiederichsUsability als Schlüssel für sicheres Fahren
Entertainment vs. Sicherheit?
Zukünftige Infotainment- und Fahrerassistenzsysteme bieten großes Potenzial zur Steigerung von Fahrkomfort und Verkehrssicherheit. So kommt beispielsweise eine Flut an Smartphone- und Cloud-basierten Services auf Autofahrer zu; viele wünschen sich im Auto das volle Infotainment und Entertainmenterlebnis, das sie aus ihrem Wohnzimmer gewohnt sind. Sicher nicht in jeder Situation, aber der totale Verzicht entspräche nicht der Realität auf den Straßen weltweit.
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Usability am Automaten: Die Maschine als persönlicher Ansprechpartner
Donnerstag, November 17th, 2011 von Janina BierkandtAutomaten haben als reine Maschinen ausgedient. Die Zukunft in der Automatengestaltung liegt nicht mehr nur in der technischen Weiterentwicklung, denn das Anforderungsprofil an Automaten als unmittelbare Schnittstellen zum Kunden verändert sich grundlegend: Automaten übernehmen in immer mehr Bereichen die Funktion eines persönlichen »Ansprechpartners« mit quasi-menschlichen Eigenschaften. Ein Grund hierfür ist der weltweite und branchenübergreifende Trend zur Prozess- und Serviceautomatisierung. Zunehmende Mobilität und Schnelllebigkeit steigern den Bedarf an flexibel erreichbaren Produkten und Dienstleistungen – 24 Stunden 7 Tage die Woche. Immer mehr Schnittstellen zwischen Unternehmen und Kunden sind von Maschinen besetzt. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis der Kunden nach individuellem Service.
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World Usability Day - mitten drin statt nur dabei
Mittwoch, November 9th, 2011 von Matthias PeissnerAm 10. November findet zum 7. Mal der »World Usability Day« statt. Mit dem Ziel, das öffentliche Bewusstsein für das Thema Usability zu schärfen, werden jedes Jahr weltweit zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Workshops zum Thema Usability abgehalten.
Natürlich darf das Fraunhofer IAO dabei nicht fehlen: Bereits seit 2005 sind wir maßgeblich an der Organisation und Ausrichtung des Stuttgarter World Usability Days beteiligt. Dieser ist mit über 3000 Besuchern in 2010 der größte World Usability Day in Deutschland. In diesem Jahr leitet IAO-Expertin Janina Bierkandt vom Competence Center Human-Computer Interaction das Organisationsteam der Stuttgarter Veranstaltung. Über 40 Unternehmen, Hochschulen und andere Einrichtungen der Region verbinden im Rahmen der Veranstaltung Lehre, Forschung und Wirtschaft und stärken den kreativen Austausch von Laien und Experten rund um benutzungsfreundliche Produkte. Ein Highlight der Veranstaltung im Treffpunkt Rotebühlplatz: Usability wird erlebbar gemacht! Bei der interaktiven Ausstellung können die Besucher Produkte anfassen und ausprobieren – sie sind unter anderem eingeladen, ihr Fahrverhalten am Fahrsimulator zu testen, einen virtuellen Besprechungsraum zu nutzen oder einzigartige Foto-Text-Kompositionen zu gestalten.
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Think big - Der Reality Touchscreen
Montag, Februar 28th, 2011 von Uwe LaufsEtwa eineinhalb Jahre ist es nun her, dass ich hier über die Open Source-Veröffentlichung unseres Multi-Touch-Frameworks Multi-Touch for Java – kurz MT4j – berichtet habe. Mittlerweile ist MT4j zu einem der Standard-Toolkits in der Java-Welt herangewachsen und wird auch in diversen Projekten außerhalb des Instituts verwendet.
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