Am 25. April fand der diesjährige Girls’Day statt. Wie viele Arbeitsstätten in Deutschland öffnete auch das Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart seine Pforten. Rund 90 Mädchen besuchten die neun Stationen der Fraunhofer-Institute, um sich über Berufe im technischen Bereich und ganz besonders im Forschungsumfeld zu informieren.
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Markierte Beiträge ‘Personalmanagement’
Technik braucht Frauen! Vodcast zum Girls’Day 2013
Freitag, Mai 10th, 2013 von Jasmin LinkGeld oder Leben? Mitarbeitermotivation in Forschung und Entwicklung
Mittwoch, Juli 25th, 2012 von Liza WohlfartFrüher freuten sich die Leute über einen sicheren Arbeitsplatz, ein gutes Gehalt und das Weihnachtsgeld am Jahresende. Heute sieht dies ganz anders aus. Kompetente Mitarbeiter, insbesondere in kreativen Bereichen wie der betrieblichen Forschung und Entwicklung, brauchen in erster Linie Zeit für ihre Hobbies, ihre Freunde und ihre Familien. Vormittags im Café arbeiten, nachmittags kurz an den Strand, abends ein paar Telefonate von zuhause aus – von einem solchen Arbeitsalltag träumen die heutigen High Potentials. Meinen zumindest manche Führungskräfte.
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Lernen von Jogi Löw: Kompetenzmanagement in der Praxis
Dienstag, Juli 3rd, 2012 von Hartmut BuckKurz vor der Fußball-Europameisterschaft fand bei der deutschen Nationalmannschaft das übliche Spieler-Casting statt: Deutschland sucht elf Superstars, bzw. die magischen 23 für den erlauchten Kader und die halbe Nation diskutiert bei der Frage mit, wer bleibt und wer geht. Der Bundestrainer hat uns zum Teil mit seiner Auswahl auch dieses Mal wieder überrascht. Das hat seinen guten Grund: Die Auswahl der Spieler erfolgt beim Systemtrainer Löw nicht mehr nur nach der individuellen Befähigung, sondern nach den Kompetenzen, die jeder Einzelne für die Mannschaft und das Spielsystem aufbringt: Arbeitet der Kandidat nur für sich? Wie fügen sich seine spielerischen Kompetenzen in die jeweilige Spielstrategie ein? Motiviert er seine Kollegen? Führt er in schwierigen Situationen? Hier werden nicht mehr »Kerle« bewertet, sondern Kompetenzen für das Team und die jeweiligen strategischen Herausforderungen. Diese systematische Herangehensweise ist sicher ein Grund für den Erfolg der Mannschaft. In der Organisationsberatung hat sie ein Äquivalent: Kompetenzmanagement.
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IBM »Liquid«: Revolution der Wissensarbeit oder Scoring-Hamsterrad?
Mittwoch, Februar 8th, 2012 von Bernd BienzeislerLaut einiger Medienberichte geht der IT-Gigant IBM mit dem internen Programm »Liquid« neue Wege in der Organisation der Projektarbeit. Im Kern geht es darum, dass die Beschäftigten sich über eine Plattform als »Community« organisieren und neue Projekte über diese Plattform ausgeschrieben werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich dabei für neue Projekte im eigenen Unternehmen selbst bewerben. Besondere Aufmerksamkeit in der Presse hat »Liquid« auch deshalb erzielt, weil in diesem Kontext über einen massiven Stellenabbau von bis zu 8000 Beschäftigten spekuliert wurde, was gut 30 Prozent der deutschen Belegschaft bei IBM entsprechen würde. Einmal abgesehen davon, dass die Einführung neuer Arbeitsformen mit einem Stellenabbau zu koppeln wohl keine gute Idee wäre, stellt sich die Frage, ob es sich bei »Liquid« um ein neues Arrangement von wissensintensiver Dienstleistungsarbeit handelt, welches künftig auch in anderen Zusammenhängen an Bedeutung gewinnt.
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Den Zukunftsmärkten auf der Spur: branchenübergreifende Services für den Maschinen- und Anlagenbau
Donnerstag, Juni 24th, 2010 von Bernd BienzeislerObwohl oder vielleicht gerade weil ich die Situation des Maschinen- und Anlagenbaus seit einigen Jahren mit Interesse verfolge, habe ich zunehmend Schwierigkeiten die Signale, welche die Branche in Bezug auf ihre wirtschaftliche Verfassung aussendet zu deuten. Vielleicht muss man aber in einer von Krisen und Turbulenzen geprägten Welt einfach anerkennen, dass die Zeiten eindeutiger Lageschreibungen vorbei sind. In jedem Fall lässt sich jedoch feststellen, dass weite Teile des Maschinenbaus wieder im Aufwind sind und einen deutlich anziehenden Auftragseingang verbuchen können. So weit so gut, wird jetzt wieder alles so wie vor der Krise?
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Dienstleistungsfacharbeit oder die Zukunft der Interaktionsarbeit
Mittwoch, Dezember 16th, 2009 von Bernd BienzeislerVorige Woche war ich zu Gast bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, genauer beim Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung. Dabei handelt es sich um einen Expertenkreis, der sich in regelmäßigen Abständen Gedanken über die Veränderung von Arbeit und Fragen der beruflichen Bildung macht.
Zukunft der Facharbeit
Diesmal stand nicht weniger als die »Zukunft der Facharbeit« auf dem Programm. Das Thema ist in mehrfacher Hinsicht bedeutsam: Zum einen gilt das Modell qualifizierter Facharbeit zu Recht als Grundpfeiler des deutschen Produktionsmodells. Zum anderen ist dieses System in den vergangenen Jahren unter Druck geraten, so dass das duale Ausbildungssystem nicht mehr vorbehaltlos als Exportschlager empfohlen wird.
Mit Services in neue Märkte – Maschinenbau auf Abwegen?
Dienstag, November 10th, 2009 von Bernd BienzeislerMan muss nicht »Rocket Science« betreiben, um zu erkennen, dass sich viele Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau in einer wirtschaftlich schwierigen Lage befinden. In bestimmten Bereichen, etwa Automotive oder Druckmaschinen, gibt es einen massiven Rückgang der Auftragseingänge. Noch vor gut einem Jahr habe ich selbst eine Umfrage zum Thema »Wertschöpfung mit Dienstleistungen« im Maschinen- und Anlagenbau durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass fast alle Unternehmen starke Umsatz- und Gewinnsteigerungen erzielen konnten. Das dürfte jetzt anders aussehen.
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»Service Science« – brauchen wir eine Dienstleistungswissenschaft?
Donnerstag, Juli 9th, 2009 von Bernd BienzeislerDie volks- und betriebswirtschaftliche Bedeutung von Dienstleistungen wächst rasant. Aber gibt es auch eine eigenständige Dienstleistungswissenschaft? Die Antwort lautet: Noch nicht, aber es ist an der Zeit, sich über diese Frage Gedanken zu machen. Deshalb hat sich im Rahmen der »Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft« – ein Expertenzirkel, der die Bundesregierung in Innovationsfragen unterstützt – eine Unterarbeitsgruppe »Service Science« gebildet. Ich selbst habe das Vergnügen, die Arbeitsgruppe »Service Science« wissenschaftlich zu begleiten.
Neue komplexe Service-Systeme
In der Arbeitsgruppe diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der deutschen Dienstleistungsforschung über eine stärkere Verankerung des Themenfeldes Dienstleistungen in der akademischen Aus- und Weiterbildung. Warum sie das tun? Nun, weil Dienstleistungen immer wichtiger werden und der Einsatz moderner Informationstechnologie neue, sehr viel komplexere Dienstleistungsangebote er-möglicht. So entstehen z.B. im Umfeld von Social-Media-Anwendungen (Facebook etc.) neue Services, die zwar durch »harte« Informationstechnologien vorangetrieben werden, die jedoch zugleich den Charakter von »weichen« Beziehungsnetzwerken haben. Wenn man nicht nur die technischen, sondern auch die sozialen Funktionsweisen solcher Systeme verstehen will, verlangt das einen interdisziplinären Forschungsansatz, der technische, betriebswirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Aspekte berücksichtigt.
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