Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Yahoo-Chefin Marissa Mayer hat beschlossen, dass Yahoo-Mitarbeiter nicht länger von zu Hause aus arbeiten dürfen. Schnelligkeit und Qualität würden oftmals leiden, wenn man von Zuhause aus arbeite, heißt es zur Begründung bei Yahoo.
Überraschend kommt diese Nachricht auch gerade deshalb, weil global gesehen der Trend eindeutig in die andere Richtung läuft, sprich zu mehr Flexibilität bei der Wahl von Arbeitsort und Arbeitszeit. Die Reaktionen auf diese Ankündigung fallen daher auch im Großen und Ganzen negativ aus. Die meisten Kommentatoren gehen davon aus, dass Mayer und Yahoo sich damit keinen großen Gefallen tun werden und es nicht lange dauern wird, bis der erste Mitarbeiter seinen Job bei Yahoo kündigt und woanders, also womöglich bei der Konkurrenz, anheuert.
Präsenzkultur statt Leistungsorientierung?
Dazwischen gibt es aber auch die ein oder andere Stimme, die befürchtet, Yahoo könnte damit einen großen Trend anstoßen und weitere Unternehmen dazu bewegen, das Rad zurückzudrehen und künftig flexible Arbeitsweisen wieder stärker einzuschränken.
Nun stellt sich also die Frage, ob mit Yahoos Entscheidung tatsächlich der Weg zurück zur Präsenzkultur eingeschlagen wurde?
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