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	<title>IAO BLOG</title>
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	<description>Zukunft der Arbeit</description>
	<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:18:38 +0000</pubDate>
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		<title>Winke, winke, Langeweile!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schuller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

		<category><![CDATA[Human-Computer Interaction]]></category>

		<category><![CDATA[Interaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Messen wie der Hannover Messe oder der CeBIT versuchen Unmengen von Ausstellern mit ihren Messeständen die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich zu lenken. Während die großen Aussteller mit immensem Aufwand Bühnenshows und Liveprogramm präsentieren, bietet sich doch an vielen Ständen ein ähnliches Bild: Neben dem Standpersonal läuft im Hintergrund auf irgendeinem Monitor irgendeine Präsentation, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Messen wie der Hannover Messe oder der CeBIT versuchen Unmengen von Ausstellern mit ihren Messeständen die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich zu lenken. Während die großen Aussteller mit immensem Aufwand Bühnenshows und Liveprogramm präsentieren, bietet sich doch an vielen Ständen ein ähnliches Bild: Neben dem Standpersonal läuft im Hintergrund auf irgendeinem Monitor irgendeine Präsentation, auf der sich Bulletpoint an Bulletpoint reiht. Langweilig! Auf Messen, Ausstellungen und in Firmenfoyers gibt es geeignetere Formate, um Informationen zu vermitteln und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wie zum Beispiel mit unserem interaktiven Exponat.<br /><span id="more-1910"></span></p>
<p>
<h2>Mit Gesten navigiert der Besucher durch die Präsentation</h2>
<p>Unsere interaktive Wand kann der Besucher allein durch Gesten steuern. Wir haben sie ursprünglich anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Fraunhofer IAO im Jahr 2011 konzipiert. Sie besteht aus vier nebeneinander aufgestellten, in hochwertiges Metall gefassten Monitoren und der dazugehörigen Tracking-Sensorik, die die Bewegungen des davorstehenden Besuchers erfasst und die Gesten entsprechend umsetzt.</p>
<p><div style="float:left; margin-right:1em;">
<img alt="" src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/konzeptidee-interaktive-wand.jpg" title="Die Konzeptidee der interaktiven gestengesteuerten Wand" width="300" height="225" /><br />
<span style="font-size: 10px"><i>Die Konzeptidee der interaktiven gestengesteuerten Wand </i></span>
</div>
</p>
<p>Das Exponat ist mit dem Hintergrund entwickelt worden, die zahlreichen Informations- und Illustrationsmaterialien von Projekten, Themen und Labors, welche oft schon vorhanden sind, zu bündeln und in eine ansprechende und präsentable Form zu bringen. Außerdem werden so, ganz nebenbei, auch die Möglichkeiten neuer Interaktionstechnologien aufgezeigt und mit attraktiven Visualisierungen verbunden.  </p>
<h2>Trackingtechnik und Software werden ständig weiterentwickelt</h2>
<p>
Seit dem Jubiläum 2011 ist die interaktive Wand in diversen weiteren Projekten mit unterschiedlichem Hintergrund eingesetzt worden.</p>
<p><div style="float:left; margin-right:1em;">
<a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/interaktive-wand-itb-gross.jpg" rel="lightbox" border="0" title="Die gestengesteuerte Wand in ihrer Ursprungsversion zum 30-jährigen Jubiläum des Fraunhofer IAO auf der IT&#038;Business 2011.">   <img src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/interaktive-wand-itb-klein.jpg" alt="gestengesteuerte Wand" border="0"></a><br />
<span style="font-size: 10px"><i>Die gestengesteuerte Wand in ihrer<br />
Ursprungsversion zum 30-jährigen Jubiläum<br />
des Fraunhofer IAO auf der IT&#038;Business 2011.</i></span>
</div>
</p>
<p>
Dabei haben wir die Trackingtechnologie immer wieder weiterentwickelt: Anfangs waren es konventionelle Webcams sowie IR-Abstandssensoren, die zum Einsatz gekommen sind, später kam die Microsoft Kinect zur Verwendung.<br />
Die Kinect, die ursprünglich für Microsofts Spielkonsole Xbox entwickelt wurde, erlaubt es, ein Tiefenbild (also eine Art 3D-Aufnahme) zusätzlich zum Kamerabild zu verarbeiten. Die Daten, die das Gerät liefert, enthalten zudem beispielsweise noch Informationen über die Anzahl und Position der Betrachter im Raum sowie über die detaillierte Positionierung des Körpers und der Gliedmaßen – mit diesen Informationen lassen sich dann unterschiedliche Gesten im Raum erkennen. </p>
<p><div style="float:left; margin-right:1em;">
<a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/interaktive-wand-hmi-gross.jpg" rel="lightbox" border="0" title="Besucher nehmen die interaktive Wand auf der Hannover Messe 2012 mit dem Projekt »Fit für Innovation« in Augenschein.">   <img src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/interaktive-wand-hmi-klein.jpg" border="0" alt="gestengesteuerte Wand"></a><br />
<span style="font-size: 10px"><i>Besucher nehmen die interaktive Wand auf <br />
der Hannover Messe 2012 mit dem<br />
Projekt »Fit für Innovation« in Augenschein.</i></span>
</div>
</p>
<p>
Die speziell für die Wand entwickelte Software wurde iterativ verbessert und verfeinert. Ursprünglich beruhte die Erkennung auf dem <a target="blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Optical_flow" >Optical Flow Tracking</a>. Dieses Verfahren wurde zum Beispiel in älteren Spielsystemen wie <a target="blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/EyeToy" >Sony’s Eye Toy</a> eingesetzt. Die heutige Software baut auf den Möglichkeiten der <a target="blank" href="http://msdn.microsoft.com/en-us/library/hh973074.aspx" >skelettalen Verarbeitung</a> im <a target="blank" href="http://www.microsoft.com/en-us/kinectforwindows/discover/" >Kinect SDK</a> auf und nutzt die Möglichkeiten, die die Plattform bietet.
 </p>
<p><div style="float:right; margin-left:1em;">
<a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/interaktive-wand-labor-gross.jpg" rel="lightbox" border="0" title="Im Interaktionslabor am Fraunhofer IAO werden die Kameras kalibriert.">   <img src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/interaktive-wand-labor-klein.jpg" border="0" alt="gestengesteuerte Wand"></a><br />
     <span style="font-size: 10px"><i>Im Interaktionslabor am Fraunhofer IAO <br />
     werden die Kameras kalibriert. </i></span>
     </div>
</p>
<p>
Und die Technik auf dem Gebiet der Gestenerkennung und -verarbeitung steht noch lange nicht still: Es kursieren schon diverse Gerüchte um die Eigenschaften der in diesem Sommer erwarteten <a target="blank" href="http://www.engadget.com/tag/Kinect2/" >Kinect2</a> und <a target="blank" href="https://www.leapmotion.com/" >anderer angekündigter Produkte</a>, die genauere Interaktionen und geringere Benutzungsabstände ermöglichen sollen. </p>
</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/VEivlZq2pf4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br /><small>Video der Wand bei Messeauftritt des Geschäftsfelds Informations- und Kommunikationstechnik auf der IT &#038; Business 2012. Das Video hat <a href="http://www.lena-voegele.de/fraunhofer.html">Lena Vögele</a> für uns erstellt.</small>
</p>
<h2>Neben der Technik: Etwas fürs Auge </h2>
<p>Zur Bedienfreundlichkeit gehört auch eine schicke Aufmachung. Daher ist das Design der unterschiedlichen User Interface-Varianten ein wichtiger Aspekt. Im Forschungsbereich der Mensch-Technik-Interaktion (Human Computer Interaction HCI) kommt es auf möglichst natürliche und intuitive Bedienbarkeit an, das Zusammenspiel von Design und Interaktionsfeedback ist für uns dabei von großem Interesse. </p>
<p>Für zukünftige Einsätze sind wir dabei, die Wand in unterschiedlichen Aspekten zu optimieren: Die Erkennung soll noch genauer möglich sein, neueste Hardware soll zum Einsatz kommen und das Interaktionsdesign wollen wir weiterentwickeln. Genauso wichtig wird es für uns aber sein, die Erstellung von neuen Inhalten möglichst effizient zu unterstützen. Aus den bisherigen Erfahrungen konnten wir lernen, dass insbesondere auch solche äußeren Faktoren wichtig sind, um einen gelungenen Messeauftritt für Aussteller und Besucher zu erreichen. Außerdem denken wir darüber nach, unterschiedliche Hardwarevarianten modular zusammenstellbar anzubieten – für Einsätze, bei denen der rund vier Meter lange und gut zwei Meter hohe Aufbau schlichtweg zu groß ist.  </p>
<p>
Zurzeit (am 16. und 17. Mai 2013) ist die interaktive Wand auf der Demografietagung in Berlin mit dem Verbundprojekt Fit für Innovation zu sehen, auch auf unserem IAO-Blog haben wir schon darüber berichtet. Wer Interesse hat, die interaktive Wand live zu sehen und diese Woche nicht in Berlin ist, findet allerdings auch noch am Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart am 22. Juni Gelegenheit dazu. </p>
<p><strong>Weitere Videos und Varianten der Inhalte: </strong></p>
<ul class="bulletpointlist">
<li><a target="blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=a1CNRPd1Ozw&#038;list=UUdy2jmgbLK-NIaHk6hLJG2Q&#038;index=1" >Veranstaltung »Dienstleistungsproduktivität im Fokus – Ansätze zur Verbesserung des Ressourcenmanagements« mit dem Projekt Strategische Partnerschaft »Produktivität von Dienstleistungen« (Fraunhofer Institutszentrum Stuttgart, 2012)</a> </li>
<li><a target="blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=N6bidivx8sw&#038;list=UUdy2jmgbLK-NIaHk6hLJG2Q&#038;index=3" >Veranstaltung »Zukunftsforum 2013: Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft« mit dem Projekt »Fit für Innovation« (Haus der Wirtschaft, Stuttgart, 2013)</a>  </li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Stress und Burnout: Pathologie unserer modernen Arbeitsweise?</title>
		<link>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1873.html</link>
		<comments>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1873.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitsgestaltung]]></category>

		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>

		<category><![CDATA[Burnout]]></category>

		<category><![CDATA[demographic change]]></category>

		<category><![CDATA[Die demografische Chance]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«


Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein großes Medium die drastischen Auswirkungen der mutmaßlich überfordernden Arbeitsbelastungen betitelt: Arbeitsverdichtung, Stress und Burnout sind in aller Munde. Auch die einschlägigen Statistiken vermelden, dass die Anzahl der Gesundheitsstörungen am Arbeitsplatz bedrohlich wächst – und dies, obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:1em;margin-bottom:1em;"><a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/logo-wissenschaftsjahr-2013.jpg" rel="lightbox" border="0" title="Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance"><img src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/logo-wissenschaftsjahr-2013-klein.jpg" border="0" alt="Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance"></a></div>
<div style="color:#8C8C8C">
<h2><i>»Den demografischen Wandel gestalten« <br />– IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: <br />»Die demografische Chance«</i></h2>
<p></div>
<p>
Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein großes Medium die drastischen Auswirkungen der mutmaßlich überfordernden Arbeitsbelastungen betitelt: <strong>Arbeitsverdichtung, Stress und Burnout sind in aller Munde</strong>. Auch die einschlägigen Statistiken vermelden, dass die Anzahl der Gesundheitsstörungen am Arbeitsplatz bedrohlich wächst – und dies, obwohl viele Unternehmen umfangreiche Programme zur Gesundheitsprävention durchführen. Bedeutet dieser Widerspruch, dass Wahrnehmung der Menschen und die Arbeitsrealität weit auseinanderklaffen? Oder lässt sich daraus vielmehr ablesen, dass betriebliche Präventionsprogramme und Gesundheitsmaßnahmen nicht wirksam genug eingesetzt werden?<br />
<span id="more-1873"></span></p>
<p><h2>Arbeitsbedingungen im Umbruch</h2>
<p>
Klar ist: Unsere Arbeitsgesellschaft unterliegt erheblichen technologischen, kulturellen und sozio-demografischen Wandlungen. Deren Auswirkungen sind keinesfalls vollständig absehbar. Die zunehmende Arbeitsteilung und Spezialisierung auf den globalen Märkten erfordern tragfähige Formen der Vernetzung und Kooperation. Viele konkurrenzbetonte Sichtweisen werden dadurch zumindest teilweise in Frage gestellt. Um den steigenden Innovationsanforderungen gerecht zu werden, müssen wir die kreativen Prozesse des Denkens und Handelns gründlicher verstehen und hierfür noch zweckmäßigere Arbeitsbedingungen schaffen.
</p>
<p><h2>Instrumente gibt es – aber zeigen sie auch ihre Wirkung?</h2>
<p>
Die Arbeitsforschung hat eine ganze Reihe innovativer Modelle und Instrumente zur Gestaltung produktiver und gesunder Arbeitsweisen entwickelt. Dennoch mangelt es ihr an fundierten Erkenntnissen, inwieweit die Unternehmen diese Konzepte kennen und auf betrieblicher Ebene wirksam umsetzen. Aus dieser Situation ergeben sich eine Reihe relevanter Fragestellungen: Reichen die vorhandenen Methoden und Instrumente zur Gestaltung der menschlichen Arbeit aus? Welche Erfahrungen haben Unternehmen mit der Wirksamkeit einschlägiger Strategien zur Arbeitsgestaltung und Gesundheitsförderung gesammelt? Wie ergänzen sich derartige Initiativen mit komplementären Gestaltungsstrategien etwa des Lean Managements?
</p>
<p><h2>Menschengerechte Arbeit mitgestalten: Umfrage ermittelt Status Quo und Handlungsbedarf</h2>
<p>
Diesen und weiteren Fragen gehen wir am Fraunhofer IAO in unserer aktuellen Studie »Zukunft der menschengerechten Arbeitsgestaltung« nach. Eine zentrale Zielsetzung der Studie ist es, die betriebliche Akzeptanz und Wirksamkeit von etablierten Gestaltungsstrategien zu ermitteln. Vor allem aber geht es uns darum, den Unternehmen eine qualifizierte Orientierung zu vermitteln, um die menschliche Arbeit zukunftsweisend zu gestalten.
</p>
<p>
Als betriebliche Experten und Entscheider laden wir Sie herzlich ein, an unserer Studie teilzunehmen. Ihre Antworten sind die Basis für unsere Studienergebnisse. Weiterführende Informationen zur Befragung finden Sie unter <a target="_blank" href="https://www.befragung.iao.fraunhofer.de/index.php/682248/lang-de">https://www.befragung.iao.fraunhofer.de/index.php/682248/lang-de</a>. Alle Teilnehmer erhalten exklusiv ausgewählte Studienergebnisse. Wir freuen uns über Ihr Interesse!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Technik braucht Frauen! Vodcast zum Girls’Day 2013</title>
		<link>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1838.html</link>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 08:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmin Link</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Human-Computer Interaction]]></category>

		<category><![CDATA[Girls’Day]]></category>

		<category><![CDATA[Personalmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 25. April fand der diesjährige Girls’Day statt. Wie viele Arbeitsstätten in Deutschland öffnete auch das Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart seine Pforten. Rund 90 Mädchen besuchten die neun Stationen der Fraunhofer-Institute, um sich über Berufe im technischen Bereich und ganz besonders im Forschungsumfeld zu informieren. 



youtu.be/xzR5Vnug1yU


Wozu gibt es diesen Informationstag, und warum sollen Mädchen technische Berufe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. April fand der diesjährige Girls’Day statt. Wie viele Arbeitsstätten in Deutschland öffnete auch das Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart seine Pforten. Rund 90 Mädchen besuchten die neun Stationen der Fraunhofer-Institute, um sich über Berufe im technischen Bereich und ganz besonders im Forschungsumfeld zu informieren. <br /><span id="more-1838"></span>
</p>
<p>
<iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/xzR5Vnug1yU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<small><a href="http://youtu.be/xzR5Vnug1yU">youtu.be/xzR5Vnug1yU</a></small>
</p>
<p>
Wozu gibt es diesen Informationstag, und warum sollen Mädchen technische Berufe ergreifen? Ganz einfach: Weil es Spaß macht! Technische Berufe bieten vielfältige Anwendungsfelder, es gibt immer neue Aufgaben, es wird nie langweilig. Ganz besonders in der Forschung. Und gerade die bei Fraunhofer praktizierte angewandte Forschung ist ein Feld, von dem sich viele Frauen besonders angesprochen fühlen dürften: Denn es geht hier nicht um Technik um der Technik willen, sondern um ihren ganz konkreten Nutzen in Alltag und Wirtschaft.
</p>
<p>
Und dann gibt es natürlich noch die vernünftigen Argumente, die aber für sich allein genommen kein Mädchen hinter dem Ofen hervor locken: Weil die Jobaussichten gut sind. Auch international. Auch vom Geld her. Weil es an Fachkräften mangelt. Und zum Beispiel auch, weil die Sichtweise der Frauen in der Technik unterrepräsentiert ist. Bei der Entscheidung, was entwickelt wird und woran geforscht wird, ist die Meinung von Frauen sehr unterdurchschnittlich vertreten. Das hat vielfältige Gründe, auf die einzugehen diesen Artikel sprengen würde. Und es hat Folgen.
</p>
<p>
Genauer damit beschäftigt hat sich z.B. der <a href="http://www.frauenrat.de/frauen-in-der-forschung.html">Deutsche Frauenrat</a>, auf dessen Seiten viel Interessantes zu dem Thema zu lesen ist.
</p>
<p>
Egal ob Frauen oder Männer: Viele Forscherinnen und Forscher sind geradezu besessen von ihrem Beruf, so spannend finden sie ihn. Und das bleibt auch so, wenn sie Eltern werden. Und sie dann ihren kleinen Forschern zuhause die Welt erklären (oder sie von diesen erklärt bekommen). Deshalb ist es für Fraunhofer auch sehr wichtig, dass Berufs-, Privat- und Familienleben vereinbar sind – und deshalb unterstützt Fraunhofer seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechenden Angeboten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Denn wir wollen nicht nur, dass die Mädchen ihren Forscherdrang entdecken. Und sich bei Interesse trotz der immer noch die Berufswahl prägenden Vorurteile für einen MINT-Beruf entscheiden. Wir wollen, dass die jungen Frauen uns auch nach der Entscheidung, Kinder zu bekommen, erhalten bleiben.
</p>
<p>
Frauen und Technik? Darauf gibt es nach Dr. Kira Stein vom Deutschen Frauenrat nur eine Antwort: »Ohne Frauen fehlt der Technik was«. Und den Mädchen vermitteln, dass Technik Spaß macht, können natürlich die Forscherinnen (und Forscher) selbst am besten. Also Mädels, lasst Euch so spannende Aussichten nicht entgehen!
</p>
<p>
<strong>Weitere Links zum Thema</strong></p>
<ul class="linklist">
<li>Homepage des Deutschen Frauenrats:<br />
<a target="_blank" href="http://www.frauenrat.de/resolution-ohne-frauen-fehlt-der-technik-was.html">http://www.frauenrat.de/resolution-ohne-frauen-fehlt-der-technik-was.html</a> </li>
<li>Heise-Meldung zum Frauenanteil im Studiengang Informatik<br />
<a target="_blank" href="http://www.heise.de/ix/meldung/Rekordhoch-beim-Frauenanteil-im-Studiengang-Informatik-1848967.html">http://www.heise.de/ix/meldung/Rekordhoch-beim-Frauenanteil-im-Studiengang-Informatik-1848967.html</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Im »Service Dschungel-Camp«: Simulation zum demografiefesten Unternehmen</title>
		<link>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1831.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 11:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Schletz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>

		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>

		<category><![CDATA[demographic change]]></category>

		<category><![CDATA[Die demografische Chance]]></category>

		<category><![CDATA[Dienstleistungen]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheitsmanagement]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category>

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»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«


Wie es sich im Dschungel lebt und inwieweit sich dort lebende Kleintiere zum Stillen des Hungers eignen, kann man sich abends vom Sofa aus im Fernsehen ansehen. Die Meinungen zum Dschungelcamp gehen weit auseinander. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Grundkonzeption des Camps jedoch durchaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:1em;margin-bottom:1em;"><a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/logo-wissenschaftsjahr-2013.jpg" rel="lightbox" border="0" title="Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance"><img src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/logo-wissenschaftsjahr-2013-klein.jpg" border="0" alt="Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance"></a></div>
<div style="color:#8C8C8C">
<h2><i>»Den demografischen Wandel gestalten« <br />– IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: <br />»Die demografische Chance«</i></h2>
<p></div>
<p>
Wie es sich im Dschungel lebt und inwieweit sich dort lebende Kleintiere zum Stillen des Hungers eignen, kann man sich abends vom Sofa aus im Fernsehen ansehen. Die Meinungen zum Dschungelcamp gehen weit auseinander. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Grundkonzeption des Camps jedoch durchaus interessant: Eine ausgewählte Gruppe an Personen wird bestimmten Herausforderungen ausgesetzt, um ihr Sozialverhalten unter veränderten Bedingungen analysieren zu können. In der Wissenschaft nennen wir dieses Verfahren eine Simulation. Anders als im Boulevardfernsehen lassen sich in wissenschaftlichen Simulationen tatsächlich völlig neue Erkenntnisse zu Zukunftsszenarien unserer Gesellschaft gewinnen.<br />
<span id="more-1831"></span></p>
<p><b><br />
Ein Blick in die Service-Zukunft: Das DATEV-Projekt 2022 </b><br />
Unser »Dschungel«, unser experimentelles Szenario, sind die Herausforderungen für Service-Dienstleister im Jahr 2022, wenn der demografische Wandel die Arbeitswelt, die Unternehmen, Abteilungen und Teams erfasst und verändert haben wird. Was es heißt, wenn älter werdende Belegschaften die zukünftigen Service-Aufgaben des Jahres 2022 durchführen, konnten und können wir gemeinsam mit dem IT-Dienstleister für Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer, der DATEV eG in Nürnberg, heute schon ausprobieren. Um herauszufinden, wie sich der viel diskutierte demographische Wandel tatsächlich anfühlt und auf die Arbeit auswirkt, hat sich aus vorhandenen Kolleginnen und Kollegen ein Team zusammengesetzt, dessen Altersstruktur der für das Jahr 2022 erwarteten entspricht. Aufgabe des Teams ist es, in dieser noch ungewohnten, aber in zehn Jahren im gesamten Servicebereich anzutreffenden Altersstruktur, Servicefälle von hoher Komplexität zu bearbeiten. Darüber hinaus erarbeitet dieses Team mit unserer Unterstützung konkrete Lösungen und Instrumente, die genau da helfen, wo im Projekt demografiebezogene Herausforderungen auftreten.
</p>
<p><b><br />
Umfassender Ansatz für die Herausforderung »Demografischer Wandel«</b><br />
Das neue Team mit der Altersstruktur von 2022 hat sich viel vorgenommen, um die Herausforderungen, Chancen und Probleme des Älterwerdens in einem IT-Unternehmen zu meistern. Insgesamt 17 Teammitglieder bearbeiten in Teilprojekten genau die zentralen Themenfelder, die auch wir von unseren Forschungs- und Beratungsprojekten her als »Knackpunkte« kennen. Mit sehr viel Engagement entwickeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz konkrete Projekte in <b>fünf Bereichen</b>:
</p>
<ul class="bulletpointlist">
<li>Das Thema <b>»Wissenstransfer und -sicherung«</b> widmet sich Möglichkeiten und einfach umzusetzenden Instrumenten, wie auch ältere Beschäftigte den immer neuen Anforderungen wissensseitig gewachsen bleiben. Es geht hier u.a. um neue Lernorte und die Frage, wie Erfahrung weitergegeben wird. </li>
<li>Im Bereich <b>»Personalentwicklung und -bindung«</b> werden beispielsweise neue Arbeitszeitmodelle eingeführt, die einerseits den geänderten Bedürfnissen der Beschäftigten (längere Pause, Pflege von Angehörigen während des Tages…), andererseits den Interessen des Unternehmens (flexiblere Abdeckung der Servicezeiten) Rechnung tragen. </li>
<li><b>Neue Technologien</b> werden nicht von allen so selbstverständlich und begeistert aufgenommen, wie das bei der Generation Z der Fall ist. Hierzu erarbeitet ein drittes Teilprojekt Lösungen, um für solche Technologien zu interessieren und Hemmschwellen abzubauen, die im Servicealltag künftig wichtiger werden. </li>
<li>Auch die <b>»Führung der Zukunft«</b> steht vor veränderten Herausforderungen, die in einem weiteren Teilprojekt angegangen werden. </li>
<li>Dass ein Mehr an Älteren in den Teams und verlängerte Arbeitsjahre bis zum Renteneintritt viel mit Gesundheitsförderung zu tun haben, wird von fünften Teilprojekt <b>»Gesundheitsmanagement«</b> aufgegriffen.</li>
</ul>
<p>
Wir haben im Laufe der vergangenen Monate zu diesen fünf Themen vielfältigen Input gegeben, intensiv theoretische Erkenntnisse mit den praktischen Gegebenheiten in Einklang zu bringen versucht und, nicht nur nebenbei, viel Spaß beim gemeinsamen Lernen mit netten Kolleginnen und Kollegen im »Service Dschungel-Camp« gehabt.</p>
<p>
Mehr über dieses, wie wir finden, methodisch innovative und erfrischend konkrete Projekt können Teilnehmer der <a target="_blank" href="http://www.demografietagung.de">BMBF-Demografie Tagung am 17. Mai 2013 in Berlin</a> vom Vorstand der DATEV eG, Jörg von Pappenheim, bei dessen Vortrag erfahren. Über Ergebnisse der Teilprojekte wird hier in den nächsten Wochen mehr zu lesen sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1831/feed.html</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Her mit den Informationen – Enterprise Search wird die Suche im Unternehmen revolutionieren</title>
		<link>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1826.html</link>
		<comments>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1826.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 07:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Schneider</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Informationsmanagement]]></category>

		<category><![CDATA[Softwaremanagement]]></category>

		<category><![CDATA[Big Data]]></category>

		<category><![CDATA[Enterprise Search]]></category>

		<category><![CDATA[Unified Information Access]]></category>

		<category><![CDATA[Unternehmenssuche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1826.html</guid>
		<description><![CDATA[
In beinahe jedem Unternehmen, das ich in den letzten Jahren meiner Tätigkeit am Fraunhofer IAO beraten habe, erhalte ich immer wieder ähnliche Antworten auf die Frage »Finden Sie Dokumente, die Sie suchen, schnell – auch wenn Sie deren Standort nicht kennen?«. Die Antwort ist meist ein klares Nein oder etwas in die Richtung »sehr mühsam«. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
In beinahe jedem Unternehmen, das ich in den letzten Jahren meiner Tätigkeit am Fraunhofer IAO beraten habe, erhalte ich immer wieder ähnliche Antworten auf die Frage »Finden Sie Dokumente, die Sie suchen, schnell – auch wenn Sie deren Standort nicht kennen?«. Die Antwort ist meist ein klares Nein oder etwas in die Richtung »sehr mühsam«. Zu schön wäre es doch, wenn wir in den riesigen Datenmengen in unseren verschiedensten Dateien, Datenbanken, E-Mails und ähnlichem stets schnell die richtigen Informationen finden könnten. Und sie dann auch noch in passender Form vorliegen würden. Vor allem für Unternehmen sind der einheitliche Zugriff auf Informationen aus verschiedenen Quellen (»Unified Information Access«) und der Umgang mit riesigen Datenmengen (»Big Data«) große Herausforderungen – liegen Informationen doch oftmals in den unterschiedlichsten Systemen oder Plattformen vor, die nicht miteinander verknüpft sind.<br />
<span id="more-1826"></span></p>
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<b>Die allübergreifende Suchmaschine</b><br />
<a target="_blank" href="http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/images/downloadbereich/400/enterprise_search.pdf">»Enterprise Search«</a>  ist ein Baustein im Puzzle von Unternehmenslösungen, der in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Man kann sich das Ganze ungefähr wie eine unternehmensinterne Suchmaschine vorstellen, welche die unterschiedlichsten Unternehmensinformationsquellen durchsucht und es dem Benutzer leicht macht, die gewünschten Informationen schnell zu finden. Eine Art Unternehmens-Google mit Zugriff auf alle Arten von Quellen, das die Informationen so gliedert, wie Sie es im Unternehmen benötigen. Solch ein System, das ahnt man, kann die Effizienz im Unternehmen stark erhöhen und die Kosten senken.
</p>
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<b>Markteinblick »Enterprise Search« zeigt, welche Lösungen existieren</b><br />
Uns hat interessiert, welche Instrumente hierzu bereits am Markt angeboten werden und was diese Tools können. Die Ergebnisse dieser kürzlich durchgeführten Befragung haben wir im Markteinblick »Enterprise Search« zusammengefasst. Darin geben wir eine Einführung in die Thematik und bieten einen Überblick über den Markt, die Hersteller und Implementierungspartner für eine unternehmensweite Suche.
</p>
<p>
<b> Studie »Enterprise Search« </b><br />
Die Studie „Enterprise Search“ gibt es ab Juni bei uns im <a target="_blank" href="https://shop.iao.fraunhofer.de/">IAO-Shop</a> kostenlos zu bestellen.</p>
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		</item>
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		<title>Forschung als Fundament für die Morgenstadt</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 07:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alanus von Radecki</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[E-Mobility]]></category>

		<category><![CDATA[Morgenstadt]]></category>

		<category><![CDATA[elektromobile Stadt]]></category>

		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>

		<category><![CDATA[Zukunftsstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor kurzem berichtete Spiegel Online über die scheinbar missglückte Hightech Strategie 2020 der Bundesregierung [http://spon.de/adVcy]. Anhand der Morgenstadt-Initiative wird der Vorwurf erhoben, die Regierung fördere nur »die üblichen Verdächtigen«: große Unternehmen und Forschungsinstitute. Die Kleinen gingen leer aus.


Wer sich mit dem Zukunftsprojekt Morgenstadt auseinandersetzt, stellt fest, dass die Bundesregierung bis dato noch gar keine Fördermaßnahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Vor kurzem berichtete Spiegel Online über die scheinbar missglückte Hightech Strategie 2020 der Bundesregierung [<a target="_blank" href="http://spon.de/adVcy">http://spon.de/adVcy</a>]. Anhand der Morgenstadt-Initiative wird der Vorwurf erhoben, die Regierung fördere nur »die üblichen Verdächtigen«: große Unternehmen und Forschungsinstitute. Die Kleinen gingen leer aus.
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Wer sich mit dem Zukunftsprojekt Morgenstadt auseinandersetzt, stellt fest, dass die Bundesregierung bis dato noch gar keine Fördermaßnahmen initiiert hat – es ist noch nicht absehbar, wie derzeit eine langfristige Strategie für das Zukunftsprojekt »Morgenstadt« aussehen könnte. Komplex sind die Fragestellungen rund um die Transformation unserer Städte hin zu CO2-neutralen und nachhaltigen Systemen. Hoch sind die Risiken, mit einseitiger Technologieförderung intelligente Transitionswege zu verbauen. Es müssen zunächst die Grundlagen im Verständnis der Zusammenhänge sozio-technischer und räumlicher Systeme gelegt werden, damit eine sinnvolle Förderpolitik möglich ist. Folgerichtig entwickelt die »<a target="_blank" href="http://www.bmbf.de/press/3423.php">Nationale Plattform Zukunftsstadt</a>« in den nächsten 18 Monaten ein Programm für eine »Systemforschung Morgenstadt«, die zur Grundlage staatlicher Förderung werden soll. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist hierbei aktiver Partner.<br /><span id="more-1820"></span>
</p>
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<strong>Große Aufgaben gemeinsam lösen</strong><br />
Richtig ist: die Mammut-Aufgabe, unsere Städte nachhaltiger zu gestalten und für die Zukunft fit zu machen, kann nur gelingen, wenn dies auf Basis eines integrativen Prozesses geschieht, der alle wesentlichen Kräfte einbezieht. Dies sind natürlich die Forschung und die großen Unternehmen. Dies sind aber auch und vor allem die Kommunen und die kleinen und mittleren Unternehmen. Nicht Daimler oder Siemens sanieren die unzähligen Altbauten der Nation oder sorgen für eine Wärmedämmung der 60er Jahre-Häuser. Gemeinsam mit der Forschung können die großen Unternehmen aber ihren Wissensvorsprung nutzen, um Lösungen zu entwickeln, die energieeffizient, intelligent und ökonomisch machbar sind. Man schaue sich einmal »<a target="_blank" href="https://www.car2go.com/de/stuttgart/#">Car2go electric drive</a>« in Stuttgart an.
</p>
<p>
<strong>Städtetransformation »designed for environment« </strong><br />
Unter Federführung des Fraunhofer IAO stellt das Innovationsnetzwerk »Morgenstadt: City Insights« einen wichtigen ersten Schritt zur Ausgestaltung der »Zukunftsstadt« dar – ganz ohne Beteiligung der Bundesregierung. Zwölf Fraunhofer-Institute erforschen dabei die Stadtsysteme von morgen. Nach einem innovativen, transdisziplinären und systemischen Forschungsansatz werden globale Vorreiterstädte wie Kopenhagen, Singapur, Berlin, Tokyo, Freiburg oder New York auf Erfolgsfaktoren und Hindernisse nachhaltiger »Best Practices« untersucht. Die hieraus resultierenden Lösungen berücksichtigen das komplexe Wechselspiel zwischen gegebenen Rahmenfaktoren und individuellen Wirkfaktoren – sie ermöglichen ein »Design by Environment« und ein »Design for Environment«. Ein entscheidender Schritt, wenn wir Städte transformieren möchten, die so unterschiedlich sind wie Düsseldorf, Ingolstadt, Chemnitz oder Stuttgart.
</p>
<p>
Das Innovationsnetzwerk »Morgenstadt: City Insights« wird dabei getragen von Kommunen, Industrie und den Fraunhofer-Instituten. Dabei sind es nicht nur die Großen, die aktiv mitgestalten: Planer und Modellierer wie SBA Design oder CADFEM, Projektentwickler wie Drees &#038; Sommer, IT-Unternehmen wie Fichtner IT oder regionale Energieversorger wie die badenova – sie alle stellen sich mit dem Netzwerk für die Zukunft auf. So können ökonomisch tragfähige und inhaltlich integrierte Konzepte, die der Komplexität der Aufgabe gewachsen sind, bereit stehen, während in der Nationalen Plattform Zukunftsstadt Handlungsräume, Rahmenbedingungen und Strategien für das Gesamtsystem Morgenstadt erarbeitet werden.
</p>
<p>
Morgenstadt-Initiative im Internet: <a href="http://www.morgenstadt.de">www.morgenstadt.de</a><br />
 »Morgenstadt: City Insights« unter<br />
<a href="http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/engineering-systeme/864-morgenstadt.html">http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/engineering-systeme/864-morgenstadt.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stadt in Bewegung: Morgenstadt und E-Mobile auf der Hannover Messe</title>
		<link>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1814.html</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 08:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Borrmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[E-Mobility]]></category>

		<category><![CDATA[Morgenstadt]]></category>

		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>

		<category><![CDATA[elektromobile Stadt]]></category>

		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>

		<category><![CDATA[Mobility Innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Electromobile City Scooter
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Das ist nicht nur eine spannende, sondern angesichts steigender Einwohnerzahlen bei gleichzeitig schwindenden Ressourcen auch eine drängende Frage, die derzeit vielfach diskutiert wird. Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten allerorts an innovativen und effizienten Lösungen für alltägliche Probleme in der Stadt. Gleichzeitig engagieren sich Stadtvertreter, aber auch Verantwortliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:1em;"><a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/electromobile_city_scooter_hmi.jpg" rel="lightbox" border="0" title="Der Electromobile City Scooter des Fraunhofer IAO auf der Hannover Messe 2013 © Fraunhofer IAO"><img src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/electromobile_city_scooter_hmi-160.jpg" border="0" alt="Electromobile City Scooter"></a><br /><span style="font-size: 10px"><i>Electromobile City Scooter</i></span></div>
<p>Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Das ist nicht nur eine spannende, sondern angesichts steigender Einwohnerzahlen bei gleichzeitig schwindenden Ressourcen auch eine drängende Frage, die derzeit vielfach diskutiert wird. Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten allerorts an innovativen und effizienten Lösungen für alltägliche Probleme in der Stadt. Gleichzeitig engagieren sich Stadtvertreter, aber auch Verantwortliche höherer Entscheidungsebenen verstärkt dafür, dass das Leben in der Stadt auch zukünftig lebenswert bleibt.<br /><span id="more-1814"></span>
</p>
<p>
<strong>Metropolitan Solutions und Morgenstadt</strong><br />
So ist es nur logisch, dass die Stadt auch ein großes Thema auf der diesjährigen Hannover Messe war. Unter dem Titel »Metropolitan Solutions« zeigten in einer eigenen Halle über 100 Aussteller aus aller Welt ihre Ideen und Produkte – diese reichen vom vandalismussicheren Entsorgungssystem bis hin zu Verfahren für die großflächige Vermessung und Raumplanung; aber auch Bedarfe wurden aufgezeigt, etwa an Lösungen für eine städtische Abwasserentsorgung. Nahtlos eingereiht in die facettenreichen Forschungs- und Entwicklungsthemen hat sich dabei der Stand der Fraunhofer-Gesellschaft, auf dem unter anderem die <a href="http://www.morgenstadt.de"><strong>Morgenstadt-Initiative</strong></a> vorgestellt wurde. In diesem Großprojekt erarbeiten zahlreiche Fraunhofer-Institute gemeinsam daran, unsere Städte auch in Zukunft nachhaltig und lebenswert zu gestalten.
</p>
<p>
<strong>Mobility Innovation und Gemeinschaftlich-e-Mobilität</strong><br />
Ein wichtige Rolle spielte im Rahmen der »Metropolitan Solutions« die Mobilität. Darf man Unternehmen und hochrangigen Referenten vor Ort glauben, dann lassen sich hier vor allem zwei Zukunftstrends festmachen: die Elektromobilität und die gemeinschaftliche Fahrzeugnutzung. An beiden Themen forscht das Fraunhofer IAO im Übermorgen-Projekt <strong>»Gemeinschaftlich-e-Mobilität: Fahrzeuge, Daten und Infrastruktur«, kurz <a href="http://www.gemo.fraunhofer.de">GeMo</a></strong>. Die Industrie zeigte Lösungen für Sharing-Angebote mit elektrischen Zweirädern und Automobilen. Auf einem eigens aufgebauten Parcours konnten Besucher der Messe E-Mobile selbst Probe fahren. Das Fraunhofer IAO präsentierte sein Mikrofahrzeug für das städtische Car-Sharing, den <a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1767.html"><strong>Electromobile City Scooter</strong></a>.
</p>
<p>
<strong>Im Auftrag der Zukunft</strong><br />
Aber auch außerhalb der »Metropolitan Solutions« waren die Themen Stadt und Mobilität immer wieder präsent: In der Halle der MobiliTec beispielsweise zeigten Unternehmen und Einrichtungen ihre Produkte und Konzepte von einzelnen Technologien für das elektrische Automobil von morgen über gleichzeitig privat und öffentlich nutzbare Großraumfahrzeuge bis hin zu intermodalen Verkehrssystemen – also Systemen, in denen verschiedene Transportmittel sinnvoll miteinander kombiniert werden, um von A nach B zu kommen. Das rege Interesse an diesen Lösungen zeigt, dass sich immer mehr Menschen für diese Zukunftsthemen begeistern – umso schöner ist es zu sehen, dass unsere Arbeit in der Morgenstadt-Initiative und unserem Projekt GeMo zur Stadt der Zukunft, zur gemeinschaftlichen Fahrzeugnutzung und zur Elektromobilität einen Beitrag leisten wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hannover Messe 2013 oder wenn Maschinen reden lernen</title>
		<link>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1801.html</link>
		<comments>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1801.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 08:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Presse und Öffentlichkeitsarbeit</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>

		<category><![CDATA[Morgenstadt]]></category>

		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitsgestaltung]]></category>

		<category><![CDATA[E-Mobility]]></category>

		<category><![CDATA[elektromobile Stadt]]></category>

		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>

		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>

		<category><![CDATA[Morgenfabrik]]></category>

		<category><![CDATA[Urban Produktion]]></category>

		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die CeBIT ist vorbei, es lebe die HMI! Heute startet die HANNOVER MESSE 2013, das weltweit wichtigste Technologieereignis, mit Superlativen: Mit einem Rekordwert von über 50 Prozent internationaler Unternehmen präsentieren rund 6500 Aussteller in allen 25 Messehallen auf über 236 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Technologien und Innovationen für die IT-gestützte Weiterentwicklung der industriellen Produktion. Technik zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Die CeBIT ist vorbei, es lebe die HMI! Heute startet die HANNOVER MESSE 2013, das weltweit wichtigste Technologieereignis, mit Superlativen: Mit einem Rekordwert von über 50 Prozent internationaler Unternehmen präsentieren rund 6500 Aussteller in allen 25 Messehallen auf über 236 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Technologien und Innovationen für die IT-gestützte Weiterentwicklung der industriellen Produktion. Technik zum anfassen und ausprobieren soweit das Auge reicht. Auch das Fraunhofer IAO ist mit zahlreichen spannenden Exponaten vertreten.<br />
<span id="more-1801"></span></p>
<p>
<b>Fraunhofer Morgenfabrik</b><br />
Passend zum diesjährigen HMI-Motto »Integrated Industry« präsentieren die Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Hauptstand in der <a target="_blank" href="http://www.fraunhofer.de/de/veranstaltungen-messen/hannover-messe-2013/morgenfabrik.html">»Morgenfabrik«</a> Forschungsergebnisse für die Produktion der Zukunft. Wir haben uns am IAO Gedanken dazu gemacht, welche Rolle der Mensch in einer immer stärker automatisierten Umgebung spielen kann. Unser Exponat <a target="_blank" href="http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/unternehmensentwicklung-und-arbeitsgestaltung/1054.html">»KapaflexCy«</a>  zeigt, wie Smartphones dabei helfen können, Produktionskapazitäten hochflexibel und kurzfristig zu steuern – der Spaßfaktor  kommt dabei nicht zu kurz.</p>
<div style="float:left; margin-right:1em;"><a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/hmi-2013-gross.jpg" rel="lightbox" border="0" title="An unserem Messestand können Besucher das Tool KapaflexCy zur flexiblen Personaleinsatzplanung kennen lernen. Und mit etwas Geschick im Gabelstapler-Parkour eine Knabberei erspielen."><img src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/hmi-2013-klein.jpg" border="0" alt="Gabelstapler-Parkour"></a><br /><span style="font-size: 10px"><i>Spaßfaktor: Gabelstapler-Parkour</i></span></div>
</p>
<p>
<b>Fraunhofer Morgenstadt</b><br />
Halle 1 ist neuer Standort für das Wachstumsthema <a target="_blank" href="http://www.fraunhofer.de/de/veranstaltungen-messen/hannover-messe-2013/morgenstadt.html">»Morgenstadt«</a>:  auf der Metropolitan Solutions zeigt Fraunhofer intelligente Lösungsvorschläge für die urbanen Herausforderungen von heute und für klimaneutrale Städte von morgen. Einblicke in die Fraunhofer »Morgenstadt-Initiative« bietet ein interaktiver Touch-Table. Gleich daneben steht der <a target="_blank" href="http://blog.iao.fraunhofer.de/index.php?option=com_wordpress&#038;p=1767">»Electromobile CityScooter«</a>,  ein neu entwickelter, elektrisch angetriebener, dreirädriger Kleinstwagen, ideal für die Fortbewegung in der Morgenstadt.
</p>
<p>
Wie verändert sich die Produktion, wenn sie in die Städte wandert? Unser Showcase <a target="_blank" href="http://www.urban-production.de">»Urban Production«</a>  zeigt als Virtual Reality-Erlebnis drei Beispiele urbaner Produktion, wie sie bereits heute existieren bzw. in den Städten der Zukunft denkbar sind.
</p>
<p>
<b>HMI 2013 im Fraunhofer-Blog</b><br />
Wer selbst nicht in Hannover dabei sein kann, sollte den Fraunhofer Hannover-Messe-Blog  nutzen: Smartphone-Nutzer können die mobile Fraunhofer-Web-App nutzen. Rund 80 Exponats-Beschreibungen liefern hier einen schnellen Überblick über die Fraunhofer-Messestände: <a target="_blank" href="http://m.hannovermesse2013.fraunhofer.de/">http://m.hannovermesse2013.fraunhofer.de/</a><br />
Schauen Sie Sie rein und diskutieren Sie mit!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachgefragt: Wie testet man neue Dienstleistungen vor der Markteinführung?</title>
		<link>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1793.html</link>
		<comments>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1793.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 07:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Burger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>

		<category><![CDATA[Dienstleistungen]]></category>

		<category><![CDATA[Dienstleistungsentwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Dienstleistungsmanagement]]></category>

		<category><![CDATA[Prozessoptimierung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dass Unternehmen ihre neuen Produkte vor der Markteinführung schon auf Herz und Nieren testen und erproben, ist hinlänglich bekannt. Was aber und vor allem wie testen Unternehmen bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Dienstleistungen? Das fragten sich neben 21 ausgewählten Experten einer qualitativen Erhebung zum »Testen in der Dienstleistungsentwicklung« auch 205 Teilnehmer der Befragung zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Dass Unternehmen ihre neuen Produkte vor der Markteinführung schon auf Herz und Nieren testen und erproben, ist hinlänglich bekannt. Was aber und vor allem wie testen Unternehmen bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Dienstleistungen? Das fragten sich neben 21 ausgewählten Experten einer qualitativen Erhebung zum »Testen in der Dienstleistungsentwicklung« auch 205 Teilnehmer der Befragung zum »Testen neuer Dienstleistungen«. Dabei stand weniger die Bestätigung von Theorien oder Modellen auf dem Gebiet des Testens in der Dienstleistungsentwicklung im Vordergrund, sondern vielmehr eine fundierte Bestandsaufnahme der betrieblichen Praxis.
</p>
<p><b>Standortbestimmung zum Testen neuer Dienstleistungen</b><br />
Das Fraunhofer IAO hat neben einer qualitativen Erhebung in Form von 21 Expertengesprächen zum Thema »Testen in der Dienstleistungsentwicklung« auch in Kooperation mit der <a target="_blank" href="http://www.techman.uni-kiel.de/de">Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</a> eine Unternehmensbefragung zum Thema »Testen neuer Dienstleistungen« durchgeführt, in der wir unter anderem danach gefragt haben, wie Unternehmen ihre Dienstleistungen entwickeln, wie sie ihre Dienstleistungen vor der Markteinführung testen, welche Methoden und Werkzeuge sie dabei einsetzen und in welchen Bereichen sie durch diese Tests Erkenntnisse gewinnen können. Mit den dokumentierten Angaben von 21 Expertengesprächen sowie von 205 Rückläufern der Unternehmensbefragung, mehrheitlich von Anbietern technischer und produktbegleitender Dienstleistungen, haben wir eine hervorragende Datenbasis aufgebaut, um die aufgeworfenen Fragen adäquat adressieren zu können. Die Ergebnisse stehen nun erstmals als Foliendownload hier zur Verfügung:<br /><span id="more-1793"></span></p>
<p><a target="_blank" href="http://wiki.iao.fraunhofer.de/images/studien/expertenbefragung_testen_in_der_dienstleistungsentwicklung_iao_foliendokumentation.pdf">Studie Testen in der Dienstleistungsentwicklung: Ergebnisse einer qualitativen Erhebung unter Anbietern produktbegleitender Dienstleistungen (.pdf)</a> </p>
<p><iframe src="http://de.slideshare.net/slideshow/embed_code/17710622" width="500" height="407" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" style="border:1px solid #CCC;border-width:1px 1px 0;margin-bottom:5px" allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen> </iframe>
</p>
<p>
<a target="_blank" href="http://wiki.iao.fraunhofer.de/images/studien/studie_testen_neuer_dienstleistungen_iao_foliendokumentation.pdf">Studie Testen neuer Dienstleistungen: Ergebnisse einer Unternehmensbefragung unter technischen Dienstleistern im deutschsprachigen Raum (.pdf)</a><br />
<iframe src="http://de.slideshare.net/slideshow/embed_code/17710590" width="500" height="407" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" style="border:1px solid #CCC;border-width:1px 1px 0;margin-bottom:5px" allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen></iframe></p>
<p>Einige interessante Aspekte, die wir aus den Ergebnissen der Befragung herausgearbeitet haben, sind im Folgenden kurz dargestellt:</p>
<ul class="bulletpointlist">
<li><b>Strategische und systematische Entwicklung des Dienstleistungsgeschäfts als Basis</b><br />
Die teilnehmenden Unternehmen kommen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die antwortenden Personen sind in strategischen und leitenden Funktionen für die Entwicklung und Optimierung des Dienstleistungsgeschäfts verantwortlich, welches sich zu einem großen Teil an Unternehmen orientiert (B2B-Geschäft). Allgemein geben die befragten Unternehmen an, ihr Dienstleistungsgeschäft strategisch und systematisch zu entwickeln und auch zu betreiben.</li>
<p></p>
<li><b>Verständnis des Testens von Dienstleistungen variiert</b><br />
Das Verständnis des Testens von Dienstleistungen variiert. Im Mittel verstehen die befragten Unternehmen unter dem Testen von Dienstleistungen aber die grundsätzliche Machbarkeitsanalyse der Dienstleistungsidee, die Überprüfung der Leistungsfähigkeit einzelner Dienstleistungsbestandteile sowie die Evaluation der Kundenbedürfnisse und -zufriedenheit. Testen bedeutet für die Unternehmen Testen im weiteren Sinne, d.h. Tests vieler Aspekte über den Entwicklungsprozess hinweg, gleichwohl räumen viele Unternehmen ein, eher spät im Entwicklungsprozess ab einem gewissen Reifegrad des Konzepts zu testen, als schon früh im Entwicklungsprozess damit zu beginnen. Die Tests finden dabei hauptsächlich beim Kunden vor Ort oder auf Pilotmärkten statt.</li>
<p></p>
<li><b>Testen ist wichtig, die wenigsten tun es jedoch systematisch und organisiert</b><br />
Testen neuer Dienstleistungen vor der Markteinführung wird zwar durchweg als wichtig erachtet, gleichwohl nimmt es in der Entwicklung von Dienstleistungen aber eine untergeordnete Rolle ein. Testprojekte werden hauptsächlich ad-hoc und ohne strukturierte Vorgehensweise durchgeführt. Testen basiert in frühen Phasen eher auf implizitem als auf visuell dargestelltem und dokumentiertem Wissen.</li>
<p></p>
<li> <b>Mangel an Methoden und Vorgehensweisen</b><br />
Insgesamt kommen sehr wenige dienstleistungsspezifische Methoden als auch dienstleistungsspezifische Testmethoden in den Testprojekten zum Einsatz. Hier sehen die befragten Unternehmen auch den größten Handlungsbedarf, nämlich in der Entwicklung und Bereitstellung geeigneter Vorgehensweisen, Methoden und Werkzeuge für die jeweiligen Tests in der Dienstleistungsentwicklung.</li>
</ul>
<p>
Das Thema Testen bleibt nach wie vor spannend. Viel Forschungs- und Entwicklungsbedarf liegt vor allem in den Domänen »Methodenentwicklung« und »Aufklärung/Kultur« für das Testen in der Dienstleistungsentwicklung. </p>
<p>Eine detailliertere Publikation der Studienergebnisse erfolgt demnächst, ebenso ein Leitfaden zum Testen in der Dienstleistungsentwicklung. Informationen dazu liefern wir hier im IAO-Blog sowie über <a href="mailto:thomas.burger@iao.fraunhofer.de">thomas.burger@iao.fraunhofer.de</a>. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1793/feed.html</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Machen Sie Ihr Produktionssystem fit für den demografischen Wandel!</title>
		<link>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1782.html</link>
		<comments>http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1782.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 08:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>

		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

		<category><![CDATA[Alter]]></category>

		<category><![CDATA[demographic change]]></category>

		<category><![CDATA[Die demografische Chance]]></category>

		<category><![CDATA[Ergonomie]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Productivity]]></category>

		<category><![CDATA[Produktionsmanagement]]></category>

		<category><![CDATA[Produktionssysteme]]></category>

		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

		<category><![CDATA[Prozessoptimierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.iao.fraunhofer.de/home/archives/1782.html</guid>
		<description><![CDATA[

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«


Die industrielle Produktionsweise wird sich in den kommenden Jahren wesentlich verändern. Ursachen dieser Entwicklung ist einerseits das variierende Produktportfolio, wie dies die Automobilindustrie beispielhaft verdeutlicht: Hier kommen neue Fahrzeugtypen nicht nur in größerer Vielfalt, sondern auch in immer kürzeren Zeitabständen auf den Markt. Andererseits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:1em;margin-bottom:1em;"><a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/logo-wissenschaftsjahr-2013.jpg" rel="lightbox" border="0" title="Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance"><img src="http://blog.iao.fraunhofer.de/images/blog/logo-wissenschaftsjahr-2013-klein.jpg" border="0" alt="Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance"></a></div>
<div style="color:#8C8C8C">
<h2><i>»Den demografischen Wandel gestalten« <br />– IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: <br />»Die demografische Chance«</i></h2>
<p></div>
<p>
Die industrielle Produktionsweise wird sich in den kommenden Jahren wesentlich verändern. Ursachen dieser Entwicklung ist einerseits das variierende Produktportfolio, wie dies die Automobilindustrie beispielhaft verdeutlicht: Hier kommen neue Fahrzeugtypen nicht nur in größerer Vielfalt, sondern auch in immer kürzeren Zeitabständen auf den Markt. Andererseits wirkt sich der demografische Wandel gravierend auf die Arbeitsweise in den Fabriken aus. Industrielle Prozesse werden zukünftig mit einem deutlich erhöhten Anteil älterer Mitarbeiter zu betreiben sein. Das heißt auch: Wir müssen präventive Maßnahmen ergreifen, um absehbare Leistungsschwankungen der älteren Werker zu kompensieren.<br />
<span id="more-1782"></span></p>
<p>
<b>Die demografische Hürde: eine alternde Belegschaft braucht eine neue Produktionskultur</b><br />
Viele Produktionsunternehmen haben in den vergangenen Jahren »Ganzheitliche Produktionssysteme« implementiert. Organisatorische Prinzipien und technische Optimierungen sollen hierbei die Produktivität der Prozesse erhöhen. Nicht selten jedoch wurden die Anforderungen der arbeitenden Menschen in den Produktionssystemen vernachlässigt. Starre Produktionsabläufe begünstigen Über- oder Unterforderungen; die Menschen können ihre individuellen Kompetenzen nur unzureichend in die Wertschöpfungsprozesse einbringen. Die allmähliche Alterung der Belegschaften offenbart diese Tendenzen immer deutlicher. Ältere Werker, die in einfachen Routinetätigkeiten über Jahre hinweg keine lernförderlichen Herausforderungen erfahren haben, werden den Anforderungen moderner, variantenreicher Produktion immer weniger gerecht. Diese Menschen fühlen sich bei anstehenden Veränderungen häufig überfordert, sind unzufrieden, und ihre Zuverlässigkeit schwindet.
</p>
<p>
Leistungsgerechte und gesunde Produktionssysteme schaffen günstige Grundlagen, damit Menschen professionelle Erfahrungen sammeln und diese in sinnvolle Tätigkeiten einbringen können. Zudem werden hier einseitige körperliche Belastungen vermieden. Eine Gestaltung solcher Produktionssysteme verlangt vor allem eine neue Produktionskultur. Sie basiert auf den vier folgenden Schritten:</p>
<ol>
<li>Identifikation des Handlungsbedarfs durch Analyse der Arbeitsplätze, um Schwerpunkte von Gestaltungsmaßnahmen zu identifizieren.</li>
<li>Entwicklung und Umsetzung von organisatorischen Konzepten, in denen die lernförderlichen Tätigkeitsanforderungen durch Rotationsysteme angemessen erweitert werden.</li>
<li>Ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen und Produktionseinrichtungen, um einen möglichst freizügigen Personaleinsatz zu ermöglichen, unter Einbeziehung Älterer mit potenziellen Leistungseinschränkungen.</li>
<li>Implementierung eines Prozesses zur Kontinuierlichen Verbesserung, um Werker u. a. für gesunde Arbeitsweisen, Bewegungsabläufe und Körperhaltungen zu sensibilisieren.</li>
</ol>
<p>Wir haben in einem unserer Projekte relevante arbeitsorganisatorische und ergonomische Gestaltungsmaßnahmen identifiziert und diese anhand von Planungsgrundsätzen beschrieben. Diese Grundsätze gliedern sich in das bestehende Produktionssystem ein. Sie tragen dazu bei, dass die Tätigkeitsanforderungen und die Leistungsvoraussetzungen der Werker besser aufeinander abgestimmt werden können. Den Arbeitsplanern steht damit eine solide Basis für die zukünftige Gestaltung von Arbeitsplätzen und -systemen zur Verfügung. So machen sich Unternehmen fit für den demografischen Wandel.</p>
<p>
Gemeinsam mit renommierten Produktionsunternehmen führen wir am 5. Juni 2013 ein Forum zum Thema <a target="_blank" href="http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/veranstaltungen/eventeinzelheiten/114">»Gesunde Produktionssysteme«</a> durch. Im Austausch mit ausgewiesenen Experten wollen wir die Grundlagen für ein betriebliches Netzwerk schaffen. Wenn auch Sie Interesse an diesem Thema haben, sind Sie herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. </p>
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