Alter

Gesunde Produktionssysteme: Erfolgsfaktor im demografischen Wandel

Der demografische Wandel ist berechenbar geworden. Darum bereiten sich produzierende Unternehmen derzeit auf eine alternde Belegschaft und einen bevorstehenden Fachkräftemangel vor. Einen Schlüssel zum Erfolg sehen sie in der Gestaltung ergonomischer Arbeitsplätze und in der Umsetzung eines wirkungsvollen Gesundheitsmanagements.
Gerade in produzierenden Unternehmen kommt dazu die Herausforderung, die Beschäftigten ein Arbeitsleben lang motiviert und leistungsfähig zu halten. Außerdem gilt es, auch ältere, teilweise leistungsgewandelte Beschäftigte produktiv einzusetzen. Der Schlüssel dazu liegt in der Gestaltung der alltäglichen Arbeitsbedingungen und damit in der Arbeitsgestaltung.

Seniorenreisen – organisiert aber dennoch individuell?

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Ältere Menschen auf Reisen haben häufig andere Bedürfnisse als jüngere. Eine wachsende Zahl älterer Reisender ist sogar auf eine besondere Infrastruktur angewiesen, die eine Reise überhaupt erst möglich macht. Fragen, die schnell auftauchen, sind:
Wer trägt die Koffer? Wie finde ich mich zurecht? Was kann ich unternehmen? Was ist, wenn ich mal Hilfe brauche?
Hier klaffen die Bedürfnisse und die vorhandenen Angebote weit auseinander.

Zukunftschance für die Jugend: Integrierte Gerontologie

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

In Deutschland folgt man dem Trend bisher nur zögerlich. Vielleicht aufgrund der mangelnden Wertschätzung der Älteren in der Gesellschaft? In Japan etwa, dem Industrieland mit dem höchsten Anteil älterer Menschen, sind die Senioren auch bei der Produktentwicklung viel stärker im Blick. Ähnlich wie in Japan wird in 10-15 Jahren auch in Deutschland die Altersentwicklung aussehen.

Deutschland – Entwicklungsland in Sachen Seniorentechnologie?

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»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Am Anfang waren riesige Handy-Tasten. Sie sollten älteren Menschen eine Hilfe sein. Doch als sie Mitte der neunziger Jahre auf den Markt kamen, wollte sich kaum jemand damit sehen lassen: Denn schon von weitem war sichtbar: Hier ist jemand nicht mehr ganz auf der Höhe. Die gut gemeinten Senioren -Telefone mit dem Altersstigma verschwanden schnell wieder vom Markt. »Gut gemeint« entpuppte sich in den Anfängen der Spitzentechnologie für Senioren einmal mehr als das Gegenteil von »Gut« – nicht etwa weil es uns in Deutschland an den technologischen Voraussetzungen mangelt, sondern am fehlenden Verständnis für die wirklichen Bedürfnisse älterer Menschen. Wenn sich das nicht ändert, sind weitere Millionenflops absehbar.

Der demografische Wandel für Unternehmen beginnt jetzt

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»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Glaub keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. In dieser Klage eines Unbekannten schlummert ein Körnchen Wahrheit. Die Bevölkerungsstatistik wurde sicherlich nach bestem Wissen und Gewissen korrekt erstellt. Allein: Wie diese Statistik ausgewertet wird, ist zweckspezifisch und kann nicht einfach von einem Gebiet auf andere übertragen werden. Beispielsweise erwarten Politik und Krankenkassen keine einschneidenden Probleme, denken dabei aber hauptsächlich an die Finanzierung von Renten und Gesundheitswesen. Auf die Unternehmen dagegen werden als Folge des demografischen Wandels enorme Probleme zukommen.

Hey, hey Wickie! Was Innovatoren vom kleinen Wikinger aus Flake lernen können

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»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

So und in ähnlicher Weise wird Werbung für unterschiedlichste Seminare und Konferenzen zum Thema Innovationsmanagement gemacht. Doch was für ein Bild von »Innovatoren« steckt hier dahinter? Obwohl seit über 30 Jahren »im Geschäft«, ist Wickie vor allem eines: jung. Blutjung genau genommen. Wickie ist hier Sinnbild für die Jugendzentriertheit, von der die Personalpolitik vieler Unternehmen seit langem geprägt ist und auch weiterhin geprägt sein wird, falls sich in den Altersbildern in unseren Köpfen nichts ändert. Die Kreativen sind jung (dynamisch, erfolgreich), der Rest ist alt (oder sieht zumindest alt aus). Wie wirksam und relevant sind diese Altersbilder in der betrieblichen Praxis? Schlagen sie sich in Innovationsprozessen von Unternehmen nieder?

Einfach GeniAAL: Entdeckungsreise zur optimalen AAL-Lösung

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In meinem gestrigen Blogbeitrag habe ich versucht zu zeigen, warum eine frühe Integration von Älteren und Pflegekräften die Marktchancen von Ambient Assisted Living (AAL)-Lösungen verbessern kann. Heute möchte ich am Beispiel des Forschungsprojekts »GeniAAL« zeigen, wie eine solche Nutzerintegration funktionieren kann und welche weiteren Vorteile sie bringt.

Wie sich die Marktchancen von Ambient Assisted Living-Lösungen erhöhen lassen

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»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Warum kommen Ambient Assisted Living (AAL)- Technologien nur selten über den Status von Forschungsprojekten hinaus und schaffen den Durchbruch am Markt? Auf zwei wesentliche Stolpersteine bei der Umsetzung hat mein Kollege Thomas in seinem Blog-Beitrag kürzlich hingewiesen: Einerseits werden bei der Entwicklung neuer Assistenzsysteme die Bedürfnisse und Anforderungen der zukünftigen Anwender zu wenig beachtet. Andererseits fehlt es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, an nutzer- und dienstleistungsorientierten Geschäftsmodellen , sowohl bei Assistenzsystemen für das häusliche Umfeld als auch für die stationäre Pflege. Ziel der Unternehmen und Forschungseinrichtungen muss es also sein, ihre Produkte und Geschäftsmodelle stark an den älteren Menschen und Pflegekräften auszurichten, um marktfähige AAL-Lösungen zu entwickeln.

Studie zu »Alternsgerechtem Arbeiten«: Sind Sie produktiv in Richtung Zukunft unterwegs?

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

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Ökonomischer Handlungsbedarf: Die Pro-Kopf-Produktivität muss steigen

Der demografische Wandel hängt über Deutschland wie ein Damoklesschwert an einem einzigen Rosshaar. Während der Fachkräftemangel bisher nur kleine Vorboten sendet, sieht die Zukunft aus ökonomischer, ressourcenorientierter Perspektive alles andere als rosig aus: Bis 2030 wird das Erwerbspersonenpotenzial mit eingerechnet steigenden Erwerbsquoten in Deutschland um etwa 16 Prozent sinken (bis 2050 sogar um 36 Prozent), sagt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. Daran ändern im Trend auch keine spanischen Zuwanderer etwas. Das bedeutet, dass Unternehmen 2030 durchschnittlich auch 16 Prozent weniger Mitarbeiter zur Verfügung stehen werden. Ein solches Durchschnitts-Unternehmen muss die Pro-Kopf-Produktivität bis dahin um 20 Prozent (bis 2050 um 56 Prozent) steigern, allein um das bisherige (!) Leistungsniveau halten zu können. Und das zusätzlich zu den bestehenden jährlichen Wachstumsanforderungen von durchschnittlich 3-5 Prozent und zusätzlich zu den gegenwärtig anstehenden Verrentungswellen der Baby-Boomer-Jahre, der die Unternehmen mit spontanem Wissensabfluss treffen wird.
Wem diese Zahlen Lektion genug sind, versteht, dass heutiger Erfolg kein Schutz vor kommenden Gefahren darstellt. Der tut wirtschaftlich heute schon gut daran, angesichts des demografischen Wandels ein zusätzlich notwendiges jährliches Plus an Pro-Kopf-Produktivität von 2-3 Prozent zu erzielen (on top versteht sich).

Machen Sie Ihr Produktionssystem fit für den demografischen Wandel!

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Die industrielle Produktionsweise wird sich in den kommenden Jahren wesentlich verändern. Ursachen dieser Entwicklung ist einerseits das variierende Produktportfolio, wie dies die Automobilindustrie beispielhaft verdeutlicht: Hier kommen neue Fahrzeugtypen nicht nur in größerer Vielfalt, sondern auch in immer kürzeren Zeitabständen auf den Markt. Andererseits wirkt sich der demografische Wandel gravierend auf die Arbeitsweise in den Fabriken aus. Industrielle Prozesse werden zukünftig mit einem deutlich erhöhten Anteil älterer Mitarbeiter zu betreiben sein. Das heißt auch: Wir müssen präventive Maßnahmen ergreifen, um absehbare Leistungsschwankungen der älteren Werker zu kompensieren.