Arbeit der Zukunft

Grenzenlose Arbeitswelt (1): Geht Führen (auch) anders, als Manager es heute tun?

Gastbeitrag

Auf der Abschlussveranstaltung unseres Projekts »Führung in der grenzenlosen Arbeitswelt« hatten wir die Zukunft zu Gast – in Gestalt unserer Projektpartner, die neue Führungsmodelle erprobt haben. Ihre Erfahrungen weichen teils erheblich von heutigen Modellen ab, teils zeigen sie heute schon, wie wir morgen führen werden – und uns heute darauf einstellen sollten.

Fit für flexible Arbeitsformen – nur guter Vorsatz oder schon strategische Priorität?

In vielen Unternehmen sitzen gerade Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern zusammen, um Ziele zu entwickeln, zu operationalisieren und fürs neue Jahr auszurichten. Der Fokus der Führungskräfte selbst verschiebt sich nach einer aktuellen Studie von Hays und IBE von rein fachlichen Aufgaben / Kennzahlen hin zu weicheren, mitarbeiterorientierten Themen. Ein wesentlicher Baustein hierfür sind flexible Arbeitsformen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation und Effizienz. Und wie gestaltet sich die Praxis? Die Rückmeldung von knapp zweieinhalbtausend Führungskräften in unserer Studie »Führung in der grenzenlosen Arbeitswelt« gibt einen guten Eindruck über den Status Quo:

Sind wir nicht alle irgendwie Nerds?

Beim jährlichen »Checkpoint Zukunft« laden wir Stuttgarter Fraunhofer-Institute gemeinsam Studentinnen und Studenten ein herauszufinden, ob die angewandte Forschung etwas für sie ist – und damit ein Stück weit zu »checken«, in welcher Richtung ihr Weg in Zukunft führen soll. Auch für uns ist der Tag immer ein guter »Checkpoint«: Wie sehen uns eigentlich angehende Berufseinsteiger? Welche Erwartungen haben sie an ein Forschungsinstitut als Arbeitgeber? Und welche Eindrücke nehmen sie nach einem Nachmittag bei uns mit nach Hause?

Industrie 4.0: Nils Schmid auf Expedition in die Zukunft der Produktion

Baden-Württemberg wird Leitanbieter und Leitmarkt für das Thema Industrie 4.0! Nicht mehr und nicht weniger hat sich unser baden-württembergischer Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid mit der frisch ins Leben gerufenen Initiative »Allianz Industrie 4.0 BW« vorgenommen. Die Leiter der Stuttgarter Fraunhofer-Institute IAO und IPA, Wilhelm Bauer und Thomas Bauernhansl, beraten mit einer Reihe weiterer renommierter Fachexperten im Lenkungskreis der neuen Allianz.

KAI®-Umfrage: Studierende ticken anders

In den letzten Monaten hat das Fraunhofer IAO im Rahmen der KAI-Studien ca. 1200 Studierende aller Fachrichtungen gefragt, wie sie arbeiten wollen. Das Ergebnis im Kern: Ganz unterschiedlich! Doch natürlich zeigen sich auch klare Muster.

Kopfarbeit-Index KAI: Welche Trends dominieren unser Arbeitsleben wirklich?

KAI steht für Kopfarbeit-Index. Mit KAI gehen wir der Frage nach, wie die Wissens- und Kopfarbeit heute und zukünftig aussieht. Welche vielfach behaupteten Trends dominieren unser Arbeitsleben wirklich – und welche werden in ihrer Bedeutung übertrieben?

Reif für die digitale Gesellschaft? Warum Unternehmen der digitale Schiffbruch droht

Wissenschaftsjahr 2014: Die digitale Gesellschaft

»Digitalisierte Arbeitswelten«
– IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2014:
»Die digitale Gesellschaft«

Mit der Digitalisierung verhält es sich ein bisschen wie mit der Jungfernfahrt der Titanic: Die Entwicklung ging sehr schnell, die Technik ist ausgereift, die Hindernisse scheinen überschaubar zu sein. Seit neustem hat die Bundesregierung sogar eine »digitale Agenda« auf den Weg gebracht.
Wäre da nicht das dicke Ende unter der Oberfläche.
Einige der verborgenen, aber schwer wiegenden Hindernisse unter der Spitze des Eisbergs beleuchten wir hier im IAO-Blog:

Die zweite Welle der Flexibilisierung

In einem Beitrag in der ZEIT vom 28.8.2014 (»Sie wollen an der Uhr drehen«) beschreiben Marc Brost und Elisabeth Niejahr einen grundsätzlichen Wandel in den Motiven und in der Akteurslandschaft derer, die wesentliche Leitplanken flexibler Arbeitskonzepte verantworten. Flexibilisierung, so die These, dient ab jetzt primär den Interessen der Arbeitnehmer, und diese Interessen heißen zunehmend auch: weniger Arbeit oder zumindest lebensphasenangepasste Dimensionierungen und Zuschnitte von Arbeitsarrangements.

Heute schon gelobt?

Ist Ihr Chef manchmal auch so ruhig? Sagt nix? Kein Problem, »ned bruddelt« [nicht geschimpft] ist zumindest in Schwaben »genug gelobt«.

Dass Lob und Anerkennung viel zur eigenen Motivation beitragen, hat er vielleicht einfach noch nicht erfahren. Immerhin ein Drittel aller Führungskräfte bekommt selbst kein Feedback zu ihrer Arbeit. Das zeigen die ersten Ergebnisse aus unserem laufenden Forschungsprojekt »Führung in der grenzenlosen Arbeitswelt«, das wir im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung gerade durchführen.

Demografischer Wandel in der Intralogistik: Verjüngungskur für die Arbeitsgestaltung

Die Logistik hat sich in den vergangen Jahrzehnten zur drittgrößten Branche in Deutschland entwickelt. Sie beschäftigt derzeit 2,8 Millionen Menschen – nicht ohne Grund: Robuste und flexible Logistiksysteme bestimmen die unternehmerische Wertschöpfung mit, weil sie fristgerechte Ergebnisse sichern. Doch diese dynamische Branche steuert auf einen Wandel hin. Die Achillesferse dieser hochtechnischen Branche bilden immer noch die Mitarbeiter. Der demografische Wandel wird deshalb zu einer Schlüsselherausforderung in der Branche.