Demografie

Zukunftschance für die Jugend: Integrierte Gerontologie

Gastbeitrag
Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

In Deutschland folgt man dem Trend bisher nur zögerlich. Vielleicht aufgrund der mangelnden Wertschätzung der Älteren in der Gesellschaft? In Japan etwa, dem Industrieland mit dem höchsten Anteil älterer Menschen, sind die Senioren auch bei der Produktentwicklung viel stärker im Blick. Ähnlich wie in Japan wird in 10-15 Jahren auch in Deutschland die Altersentwicklung aussehen.

Deutschland – Entwicklungsland in Sachen Seniorentechnologie?

Gastbeitrag
Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Am Anfang waren riesige Handy-Tasten. Sie sollten älteren Menschen eine Hilfe sein. Doch als sie Mitte der neunziger Jahre auf den Markt kamen, wollte sich kaum jemand damit sehen lassen: Denn schon von weitem war sichtbar: Hier ist jemand nicht mehr ganz auf der Höhe. Die gut gemeinten Senioren -Telefone mit dem Altersstigma verschwanden schnell wieder vom Markt. »Gut gemeint« entpuppte sich in den Anfängen der Spitzentechnologie für Senioren einmal mehr als das Gegenteil von »Gut« – nicht etwa weil es uns in Deutschland an den technologischen Voraussetzungen mangelt, sondern am fehlenden Verständnis für die wirklichen Bedürfnisse älterer Menschen. Wenn sich das nicht ändert, sind weitere Millionenflops absehbar.

Der demografische Wandel für Unternehmen beginnt jetzt

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Glaub keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. In dieser Klage eines Unbekannten schlummert ein Körnchen Wahrheit. Die Bevölkerungsstatistik wurde sicherlich nach bestem Wissen und Gewissen korrekt erstellt. Allein: Wie diese Statistik ausgewertet wird, ist zweckspezifisch und kann nicht einfach von einem Gebiet auf andere übertragen werden. Beispielsweise erwarten Politik und Krankenkassen keine einschneidenden Probleme, denken dabei aber hauptsächlich an die Finanzierung von Renten und Gesundheitswesen. Auf die Unternehmen dagegen werden als Folge des demografischen Wandels enorme Probleme zukommen.

Hey, hey Wickie! Was Innovatoren vom kleinen Wikinger aus Flake lernen können

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

So und in ähnlicher Weise wird Werbung für unterschiedlichste Seminare und Konferenzen zum Thema Innovationsmanagement gemacht. Doch was für ein Bild von »Innovatoren« steckt hier dahinter? Obwohl seit über 30 Jahren »im Geschäft«, ist Wickie vor allem eines: jung. Blutjung genau genommen. Wickie ist hier Sinnbild für die Jugendzentriertheit, von der die Personalpolitik vieler Unternehmen seit langem geprägt ist und auch weiterhin geprägt sein wird, falls sich in den Altersbildern in unseren Köpfen nichts ändert. Die Kreativen sind jung (dynamisch, erfolgreich), der Rest ist alt (oder sieht zumindest alt aus). Wie wirksam und relevant sind diese Altersbilder in der betrieblichen Praxis? Schlagen sie sich in Innovationsprozessen von Unternehmen nieder?

Demografischer Wandel in KMU: Nichts tun zahlt sich nicht aus!

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Erfolgreich sein heißt, auch bei veränderten Bedingungen nicht an Schwung zu verlieren und den Anschluss an die Spitze zu halten. In diesem Sinne fand am 16. und 17. Mai 2013 in Berlin die BMBF-Konferenz »Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel« statt, bei welcher das Ministerium wichtige Träger aus Politik, der Sozialpartner, Industrie und Wissenschaft zum gemeinsamen Diskurs zusammenführen konnte.

Ambient Assisted Living: Zukunftsmarkt oder Rohrkrepierer?

Ambient Assisted Living (kurz AAL) sind im Alltag unterstützende Assistenzsysteme. Eigentlich sind die Aussichten dafür in Deutschland günstig: Die Bevölkerung hat eine immer höhere Lebenserwartung. Mit zunehmendem Alter sind unwillkürlich auch zunehmende körperliche und – auch wenn man nicht gerne darüber spricht – geistige Beeinträchtigungen verbunden. Mikrosystem- und Kommunikationstechnik kann uns trotz altersbedingter Beeinträchtigungen zu einem möglichst lange selbstbestimmtem und unabhängigen Leben im gewohnten Umfeld verhelfen. Wann und ob und welche AAL-Technologien sich durchsetzen werden, loten Forschung und Industrie derzeit in zahlreichen Projekten und Versuchen aus (siehe www.aal-deutschland.de).