E-Mobility

Große Chance für kleine Elektrofahrzeuge? Perspektiven für »Personal Mobility Devices«

Gute Nachrichten für Hoverboards, E-Kickroller, elektrische Skateboards und alle weiteren Arten so genannter Last-Mile-Fahrzeuge: Für sie ist befahrbares Land in Sicht! Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erarbeitete im Auftrag der Bundesregierung eine Studie, die Möglichkeiten ermittelt, Elektro-Kleinstfahrzeuge – auch »Personal Mobility Devices« (PMD) genannt − künftig auf deutschen Straßen zuzulassen. Da die Varianz an solchen PMD schier grenzenlos scheint, sollte eine Verordnung nach Vorbild der Segways vermieden werden.

Durch den Reißverschluss hinters Lenkrad – Textilkarosserien in der Mikromobilität

Die Automobilbranche befindet sich im Umbruch. Autonomes Fahren, Elektroanriebe, Vernetzung, Mikromobilität und künstliche Intelligenz bringen frischen Wind und reichlich Wirbel unter das Blech. Doch warum greifen wir im Zuge des ganzen Wandels nicht auch das Blech direkt an? Auch für Karosserien, wie wir sie heute kennen, sind völlig neue Formen und Materialien denkbar und teils schon in der Erprobung. Karosserien aus Textil, mit einem Reißverschluss zu öffnen, sind mehr als eine bloße Vision. Die BMW Group hat mit dem Konzeptfahrzeug GINA Light Vision bereits eine Studie hierzu präsentiert.

Mikromobilität – eine Entwicklung vom Krankenfahrstuhl zum urbanen Mikroflitzer

Lange Zeit herrschte in der Leichtfahrzeugsparte eine kränkliche Atmosphäre. Neben Mopeds und Motorrädern gab es hauptsächlich Krankenfahrstühle mit dem Hang zum Verkehrshindernis im öffentlichen Straßenverkehr. Seit einiger Zeit jedoch beschäftigen sich sowohl Fahrzeughersteller als auch Unternehmen, welche bislang nicht im Automobilbau auftraten, sowie eine nicht zu verachtende Anzahl an Start-ups mit dem Themenfeld Mikromobilität. Doch was ist Mikromobilität eigentlich?

Agile Fahrzeuggestaltung für die Autoindustrie: Ausweg aus der Disruptionsfalle?

Digitale Disruption
Blogreihe »Digitale Disruption«: Technologien und Anwendungsfelder mit Disruptions­potenzial: »Das Bessere ist des Guten größter Feind« – frei nach diesem alten Sprichwort von Voltaire lädt das Fraunhofer IAO zu einer Blogreihe ein, in der unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disruptive Trends und Technologien vorstellen und deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Diskutieren Sie mit!

Große Automobile mit Verbrennungsmotor bekommen auf unseren Straßen immer mehr Konkurrenz von sehr kleinen, smarten, alternativ angetriebenen Fahrzeugen. Zahlreiche Studien wie» Audi urban concept«, »RAK e« von Opel oder »Nils« von VW – legen nahe, dass smarte Herausforderer wie »Renault Twizy« oder »Toyota i-ROAD« einen Trend ankündigen, dem sich die Platzhirsche der deutschen Autoindustrie jetzt stellen müssen.

Rollt eine Revolution auf uns zu? Ein Rückblick auf den nordischen Elektromobilitätsgipfel

DELFIN – Dienstleistungen für Elektromobilität

Am 7. und 8. Februar 2017 versammelten sich knapp 500 Experten aus etwa 27 Ländern zum Nordic EV Summit in Drammen bei Oslo – unter anderem, um das Geheimnis des norwegischen Erfolgs in Sachen Elektromobilität zu erfahren. Norwegen ist der Spitzenreiter unter den nordischen Ländern, was die Verbreitung an reinelektrischen Autos betrifft. Etwa 150.000 Stück befinden sich dort bereits auf den Straßen. In Deutschland sind es laut Kraftfahrt-Bundesamt lediglich knapp 27.000 (Stand: Januar 2017). Vom Bestand an Elektroautos weist Norwegen etwa drei Mal so viel aus wie Schweden, Dänemark und Finnland zusammengenommen. Und erklärtes Ziel ist, im Jahr 2020 sogar 400.000 batterieelektrische Fahrzeuge vorzuweisen.

Elektromobilität – am Markt vorbei entwickelt?

Das angepeilte Ziel von einer Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland bis 2020 scheint in unerreichbarer Ferne. Gleichzeitig schießen die Verkaufszahlen von Pedelecs durch die Decke. Warum ist das so? Die Kurzantwort darauf: E-Autos haben aus Kundensicht keinen vorteilhaften Nutzen!

Nutzerumfrage – Elektromobile Schnellladeinfrastruktur: Sind Sie wunschlos glücklich?

Karten-Chaos, Preis-Potpourri und langsame Ladestationen – das Leben eines Elektromobilisten ist nicht leicht. Doch der Aufbau eines flächendeckenden Schnellladenetzwerks ist aufwändig und teuer. Gleiches gilt für die nationale und internationale Harmonisierung unterschiedlicher Authentifizierungs- und Abrechnungssysteme. Aktuell buhlen allein in Deutschland mehr als 20 Fahrstrom-Anbieter um die Gunst der Kunden. Dabei wird mal pro geladene Kilowattstunde (kWh) abgerechnet, mal pro Minute oder pro Ladevorgang. Auch Mischmodelle existieren – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Teilweise variieren die Abrechnungsmodelle sogar innerhalb ein und desselben Fahrstromvertrags, abhängig davon, welche Firma die genutzte Ladestation betreibt. Und auch dann kann natürlich nur die Infrastruktur genutzt werden, für die der jeweilige Fahrstrom-Anbieter Verträge mit den entsprechenden Ladestationsbetreibern abgeschlossen hat – auch wenn die Bemühungen diverser Roaming-Plattformen hier schon in die richtige Richtung gehen.

Die Kunst, seine Kunden zu kennen – Ein Meisterwerk in 3 Akten

DELFIN – Dienstleistungen für Elektromobilität

Wer ist eigentlich Mr. X und was hat er mit Elektromobilität zu tun? Ist er der Kunde, die große Unbekannte? Zufriedene Kunden führen im besten Fall zu treuen Kunden, durch Word-to-Mouth-Effekte im Idealfall zu neuen (zufriedenen) Kunden, am Ende zu hohen Umsätzen und satten Gewinnen. Wenn ein Unternehmen es schafft, diese Kette zu einer Spirale zu formen, die mit jedem Produkt und jeder Dienstleistung weiter nach oben strebt, ist auch der langfristige wirtschaftliche Erfolg gesichert. Das ist die berühmte Wirkungskette der Kundenzufriedenheit. Doch wie weiß man, was Kunden als nächstes wollen, am besten noch vor den Wettbewerbern?

Acht Fragen, fünf Länder, ein Fall: die Erfolgsformel der Elektromobilität

DELFIN – Dienstleistungen für Elektromobilität

Die Vor- und Nachteile von Elektromobilität werden fast schon gebetsmühlenartig rezitiert. Fehlt die Nachfrage oder mangelt es doch eher an Angebot? Reichweitenangst und Ladesäulenwüsten, uneinheitliche Ladestandards und scheinbar horrende Fahrzeugpreise bei nicht alltagstauglicher Modellauswahl sind fast schon Standardrepliken, im Wechsel mit Erfolgsmeldungen bei Ladeinfrastruktur, Batterieproduktion oder neu geplanten Modellen seitens großer Automobilhersteller. Ein wirklich klares Bild zu dieser Zukunftstechnologie zeichnet sich derzeit noch nicht ab.