elektromobile Stadt

Das Klima »fair wandeln«: Wir unterstützen die Entscheider von morgen

Die Kirche als Klimaschützer? Das klingt auf den ersten Blick absurd – auf den zweiten erscheint die Kirche prädestiniert dafür: Ein global Player, mit einem milliardenstarken Netzwerk engagierter Menschen jeder Profession. Innerhalb der Jugendaktion Klima fairwandeln des Bundes der Deutschen katholischen Jugend BDKJ werden Wissenschaftler des Fraunhofer IAO gemeinsam mit Jugendlich aktiv.

Deutschland 2050: Willkommen in der Elektromobilen Stadt

Wir schreiben das Jahr 2012 – die elektromobile Wirklichkeit ist zu großen Teilen noch auf Pilotversuche und Flottentests beschränkt, und unsere Städte entsprechen noch weitgehend den traditionell Strukturen. Die »Elektromobile Stadt« ist heute noch ein faszinierendes Zukunftsszenario – doch diese Zukunft hat bereits begonnen. Im »Land der Ideen« und der automobilen Vordenker arbeiten heute bereits tausende Fachleute an der Stadt der Zukunft, in der Elektromobilität und eine neue, informations- und mobilitätsbasierte Kultur das Leben ihrer Bewohner bestimmen. Wie wird diese Vision Wirklichkeit? Wo steht die deutsche Forschung und Wirtschaft heute und was sind die Schritte auf dem Weg der Veränderung? Für ein Land, das seinen Wohlstand zu großen Teilen seiner Fähigkeit zur Innovation, seiner Hochtechnologie und nicht zuletzt seiner Autoindustrie verdankt, sind diese Fragen existenziell.

Denk deine Stadt neu: Wettbewerb zur elektromobilen Stadt

Screenshot Vision Elektromobile Stadt

Energiekrise, Verstädterung, Rohstoffknappheit – man kann die Zukunft über die Risiken definieren – oder über die Chancen. Man kann Experten befragen oder kreative Ideen aus der Bevölkerung sammeln – oder man verbindet diese beiden Ansätze zu einem Ideenwettbewerb, in dem Wissenschaftler und Stadtbewohner gemeinsam an neuen Lösungen für die Stadt der Zukunft arbeiten.

E-MikroMobilität: mehr als nur automobil

© 2011 YikeBike
© 2011 YikeBike

Elektromobilität kann man in zwei Richtungen denken: Erstens als die Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Heraus kommt dann die heute verfügbare Produktpalette wie Fiat 500E, Mitsubishi iMiEV oder Mini-E. Diese Modelle sind Ergebnisse eines Conversion Designs, also der Integration elektrischer Antriebskomponenten in bereits vorhandene Fahrzeugtypen. Auto bleibt Auto und alles bleibt im Grunde, wie es ist. Doch genau deshalb kommt Elektromobilität in der Öffentlichkeit bisher kaum an. Die aktuellen Fahrzeuge sind Ergebnisse eines mittlerweile 125-jährigen Entwicklungsprozesses rund um den Verbrennungsmotor. Da liegt es nahe, dass ein Elektromotor nicht einfach ein Implantat ist, das man so einfach mit einem konventionellen Motor austauschen kann und alles bleibt wie gewohnt. Die zweite Denkrichtung verändert nicht das Auto, sondern unsere Vorstellung von Mobilität.

Die neue Mobilitätsformel: Immobilie + Elektrofahrzeug = E-Mobilie

Gebäude wurden bislang als Immobilien – also unbewegliche Dinge – bezeichnet, weil sie mit Mobilität außer in Form von Garagen oder Stellplätzen für unsere Autos nichts zutun hatten. Das könnte sich ändern, wenn die Vision eines Planungsteams der Universität Stuttgart und des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT in naher Zukunft Wirklichkeit wird. Das interdisziplinär aufgestellte Kompetenzteam entwickelte ein Konzept für ein Wohngebäude, in dem Häuser zusätzlichen Strom zum Betrieb von Elektrofahrzeugen selbst erzeugen und so quasi zur Tankstelle für das eigene Auto werden.

Die elektromobile Stadt: Utopie oder Lösung urbaner Verkehrsprobleme?

Würden Sie sich heute ein Elektroauto kaufen? Rein batteriebetriebene Autos sind in der Anschaffung teuer und derzeit gibt es kaum Ladestellen im öffentlichen Raum. Auch die Reichweite von Elektroautos kommt bei Weitem nicht an die eines normalen Verbrennungsmotors heran. Im Moment wäre es gerade für Langstreckenfahrer oder Kurzentschlossene unmöglich, sich auf die Nachteile eines Elektroautos einzustellen. Elektromobilität eine Utopie? In den Städten, wie wir sie heute kennen, schon. Aber die neuen Möglichkeiten der Elektromobilität werden auch unsere Städte verändern. Wir sollten nicht nur auf die Schwierigkeiten starren, sondern die neuen Chancen durch Elektromobile sehen.