Human Resources

Feelgood-Management: Eine Antwort auf den Fachkräftemangel

Unabhängig davon, ob Unternehmen in Folge des Fachkräftemangels das Modell der »Caring Company« verfolgen oder sich dem fluiden Unternehmen annähern: Sicher ist, dass Mitarbeitende, die bleiben bzw. wiederkommen sollen, sich auch wohlfühlen müssen im Unternehmen. »Dass der [Mitarbeiter] sich wohlfühlt, das muss in Zukunft eine Selbstverständlichkeit sein.«, so Trendforscher Jánszky. Gewinner im Wettbewerb um Arbeitskräfte sind die Unternehmen, die sich intensiv um ihre Mitarbeitenden kümmern.

Vollbeschäftigung klingt nach Happy End – für Unternehmen wird es bedrohlich eng

»Möglicherweise ist die angekündigte Vollbeschäftigung für das Funktionieren unserer Gesellschaft im Jahr 2025 schlimmer als die heutige Arbeitslosigkeit«, sagt der renommierte Trendforscher Gabor Jánszky in seinem neuen Buch »2025 – so arbeiten wir in der Zukunft«. Im Interview mit GOODplace führt er aus, warum dies Unternehmen zwingt, völlig neue HR-Strategien zu verfolgen – und wie diese aussehen. Aktuelle Beispiele zur Mitarbeiterbindung und zum Recruiting zeigen, dass diese Zukunftsvision heute schon beginnt, Realität zu werden.

HR2.0: Unsere Blog-Favoriten zum Thema Human Resources

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Das Thema Human Resources ist zu einer vielfältigen und vielstimmigen digitalen Debatte geworden. Unzählige Blogs von Experten, Praktikern, Visionären, Kritikern und Wissenschaftlern liefern einen dynamischen Diskurs zur aktuellen Agenda des Personalmanagements. Wir Wissenschaftler am IAO sehen in den Blogs eine hilfreiche und sinnvolle Ergänzung zu unserer eigenen Arbeit. Deshalb haben wir für unsere Leser Empfehlungen mit Fachblogs zusammengestellt, die wir selber gerne lesen – eine subjektive Momentaufnahme, die wir gerne laufend ergänzen und weiter entwickeln werden:

KAI Index – Arbeit nach eigenen Maßstäben?

Schöne, neue Arbeitswelt: Schon während des Studiums erlebe ich, was Globalisierung und neue Technologien an Freiheiten und Möglichkeiten bieten. Arbeite, wann und wo du willst, geh‘ ins Ausland, bilde dich weiter – auch nach Abschluss des Studiums. Lebenslanges Lernen ist auf dem hochdynamischen Arbeitsmarkt ein »Muss«. Doch diese Freiheiten fordern auch ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Initiative. Eindeutige Berufsbilder waren einmal – man hat beispielsweise Medizin oder Jura studiert und wurde dann Arzt oder Anwalt. Als Studierender eines Studienfachs, welches mich nicht direkt für einen ganz bestimmten Beruf qualifiziert, ist die Auswahl an möglichen Berufen praktisch unüberschaubar. Mit der Frage »Was ist für mich der beste Weg?« stehe ich daher sicher nicht allein da. Die Forschungsarbeiten zum Projekt KAI sind für mich daher nicht nur wichtig für meine Masterarbeit, die ich zu diesem Thema schreibe, ich profitiere auch persönlich davon. Ein kurzer Erfahrungsbericht:

Job-Profiling mit KAI: Wo finde ich meinen Traumjob?

Arbeit ist neben dem heute dichtgedrängten Studienplan schwierig unterzubringen. Davon kann ich nach Abschluss meines Bachelor-Studiums im letzten Jahr ein Lied singen. Neben dem schnöden Mammon bringt sie uns Studenten aber mitunter reichlich Erkenntnisgewinn: Man erhält Einblicke ins »echte« Arbeitsleben, man kann in verschiedene Bereiche reinschnuppern und findet mit etwas Glück am Ende sogar seinen Traumjob. Ich habe die Möglichkeit, als studentische Hilfskraft (und indessen Masterstudentin) am IAO beim Forschungsprojekt »KAI« dabei zu sein; hier habe ich die Chance, vielleicht per Nebenjob zum Traumjob zu kommen.
Was KAI genau ist und wie’s funktioniert, erkläre ich hier in aller Kürze:

KAI-Index: Wie sollten wir arbeiten, damit unser Kopf gut arbeitet?

Rohstoffe wie Öl, Erz oder nutzbarer Boden sind endlich und werden uns in naher Zukunft nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen. Die Knappheit an physischen Ressourcen lässt sich mit konkreten Studien und Zahlen belegen und berechnen – bei der wichtigsten Ressource im rohstoffarmen Deutschland, der Kopfarbeit, also der Erzeugung von geistigen Gütern und Leistungen, tappen wir hingegen weitgehend im Dunkeln, obwohl der Anteil der Kopf- und Wissensarbeitenden stetig steigt, ihre Bedeutung für die Wirtschaft ebenso. Sie sind für viele Unternehmen die eigentliche Schlüsselressource im Innovation getriebenen Weltmarkt und angesichts des »War for Talents«. Sie entscheiden über zukünftige unternehmerische Erfolge und doch stellen sie für Wirtschaft und Wissenschaft als systematisches Forschungsfeld eine Black Box dar. Die zentralen Fragen zum WIE, z.B. wie arbeiten Kopfarbeitende heute und wie wollen sie eigentlich arbeiten? bleiben bislang noch unbeantwortet.

Innovation ohne Human Resources

Haben Sie schon einmal erlebt, dass Personaler eines Unternehmens im Rahmen ihrer Human Resources (HR)-Funktion entscheidend an betrieblichen Innovationen mitgewirkt haben? Wohl eher selten. Und das ist paradox.