Mobility Innovation

E-Autofahren wird sozial: Unsere Messehöhepunkte auf der eCarTec

Wenn es nach den Publikumstrends auf unserem Messestand auf der eCarTec geht, müssen wir uns vom Begriff des »Individualverkehrs« in naher Zukunft verabschieden. Das Auto und Verkehr generell werden mittels intelligentem eCar-Sharing zu Gemeinschaftsprojekten. Entsprechende Verkehrskonzepte in unseren Städten ähneln immer mehr einem sozialen Netzwerk als einer baulichen Infrastruktur.
Die Technologie für das vernetzte Fahren schlummert deshalb nicht mehr nur unter der Motorhaube. Gemeinschaftliches Fahren benötigt neue Technologien der intelligenten Vernetzung, des Echtzeit-Managements von Fahrzeugen oder ganzen Flotten und nicht zuletzt des reibungslosen Ladens. Zusammen mit fünf weiteren Fraunhofer-Instituten hat unser e-Mobility Team vom Fraunhofer IAO auf der eCarTec 2014 acht innovative Brückentechnologien für das vernetzte Fahren vorgestellt. Unsere Innovationen aus dem GeMo-Verbund (Gemeinschaftliche Mobilität) haben trotz der Konkurrenz mit PS-starken Elektro-Karossen zahllose Messebesucher angezogen.

High Tech Champions League: Fraunhofer IAO holt den Pott nach Stuttgart

Nicht nur schön gespielt, sondern auch alle Punkte mitgenommen: die Fraunhofer Wissenschaftler Daniel Borrmann und Sebastian Stegmüller sind letzte Woche im Rahmen des GHTC®-Wettbewerb in der Kategorie »Urban Distribution« als »German High Tech Champion« ausgezeichnet worden. Der mit 10 000 € dotierte Award wurde im Rahmen der »Semaine Internationale du Transport et de la Logistique« (SITL Europe) feierlich in der Deutschen Botschaft Paris verliehen. Anders als Borussia Dortmund spielen Stuttgart und das Fraunhofer IAO auch in Zukunft weiter in der Meisterklasse der Spitzenforschung. Wir gratulieren und nehmen den High Tech-Pokal zum Anlass für ein kurzes Portrait des Projekts und der Autoren:

Stadt in Bewegung: Morgenstadt und E-Mobile auf der Hannover Messe

Electromobile City Scooter
Electromobile City Scooter

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Das ist nicht nur eine spannende, sondern angesichts steigender Einwohnerzahlen bei gleichzeitig schwindenden Ressourcen auch eine drängende Frage, die derzeit vielfach diskutiert wird. Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten allerorts an innovativen und effizienten Lösungen für alltägliche Probleme in der Stadt. Gleichzeitig engagieren sich Stadtvertreter, aber auch Verantwortliche höherer Entscheidungsebenen verstärkt dafür, dass das Leben in der Stadt auch zukünftig lebenswert bleibt.

Verkehrsbelastung reduzieren, Fahrfreude erhöhen, Potenziale nutzen: Der Electromobile City Scooter

Electromobile City Scooter
Electromobile City Scooter

Wer täglich Auto fährt, kann ein Lied von der »Fahrfreude« singen: immer mehr Autos verstopfen die Straßen, besonders in den Städten finden tagtäglich Kämpfe um jeden Quadratmeter Parkfläche und jeden Kubikmeter saubere Luft statt. Hier muss ein Umdenken stattfinden, das teilweise bereits eingesetzt hat: allerdings sind Car-Sharing-Angebote in Städten – gar mit Elektromobilen – doch eher noch die seltene Ausnahme oder nur in Pilotprojekten umgesetzt.

Mobility-Innovation-Index – der »mobile« Bruder des ifo-Index

Wer kennt ihn nicht, den renommierten ifo-Geschäftsklimaindex? Seit mehr als 40 Jahren wird mit diesem weichen Frühindikator die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland gemessen. Jeden Monat nehmen rund 7000 Unternehmen an dieser Erhebung teil.

Dazu gehören Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. Interessant ist hierbei, dass nicht nur die gegenwärtige Lage, sondern auch zukünftige Erwartungen der teilnehmenden Unternehmen erfragt werden. Die Einzelfragen reichen dabei von der aktuellen Geschäftslage über die zukünftigen Geschäftserwartungen und die Nachfrage bis hin zur Beschäftigtensituation in der jeweiligen Organisation. Doch welche Maßnahmen können einzelne Unternehmen aus den Ergebnissen für sich ableiten?

Wann kommen die Menschen in die Morgenstadt?

Eindrücke von der CeBIT 2013
Eindrücke von der CeBIT 2013

Das Spannendste an einer Messe ist für mich immer der persönliche Austausch in Gesprächen mit höchst unterschiedlichen Menschen, die sich durch unterschiedlichen Background auszeichnen. So vielfältig wie die Menschen, die unser CeBIT-Exponat zur Fraunhofer-Initiative »Morgenstadt« besuchen, sind auch deren Reaktionen darauf: Auf der einen Seite herrscht große Faszination darüber, was Technik heute und in Zukunft möglich macht – manch einer fühlt sich in einen Science Fiction-Film versetzt:

Elektrisch Fahren in der Klemme?

Der »Carbon Lock-in« und die Elektromobilität

Deutschland diskutiert, profitiert und leidet unter der Energiewende; je nach Gesprächspartner und Geschäftssituation.

Unabhängig von Wehwehchen wie 6€ mehr pro Monat für Strom (das hat mir gerade mein Ökostromanbieter mit Fingerzeig auf die Bundesregierung und »deren« Öko-Umlage mitgeteilt) ist die Energiewende – und die zugehörigen Prozesse – aus ökonomischer Sicht hochinteressant.

Elektromobilität und das Tal der Tränen

Die Welt ist trist für die Liebhaber der Elektromobilität. Kaum ein Tag, an dem nicht die geringen Verkaufszahlen bejammert werden, irgendein E-Fahrzeug Funken sprüht, eine Firma Pleite geht – oder zumindest mehr Geld braucht und überhaupt wird der Strom ja auch immer teurer.

Aus Zukunftsangst kommen die Elektromobilitäts-Forscher des Fraunhofer IAO (mich eingeschlossen) mit zittrigen Händen zur Arbeit, bauen sich ein zweites Standbein durch den massenhaften Kauf von Lottoscheinen auf und durchforsten Jobbörsen, um im Notfall anderswo Unterschlupf zu finden. Glauben Sie?

Fraunhofer IAO elektromobilisiert die Kommunalen Servicebetriebe in Tübingen

Unsere Städte sind die Metropolen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens, die wirtschaftlichen Kraftfelder des Landes. Zugleich sind sie in unserer hoch mobilen Gesellschaft jedoch auch die Orte, an denen die negativen Auswirkungen eines steigenden Verkehrsaufkommens wie Stau, Luftverschmutzung und Lärm besonders spürbar werden. Wenn wir die negativen Aspekte unseres urbanen Lebens reduzieren und gleichzeitig den neuen Herausforderungen unserer Zeit, wie der sinkenden Verfügbarkeit von Rohstoffen begegnen wollen, müssen wir innovative Lösungen finden. Die Stadt Tübingen geht jetzt in Kooperation mit dem IAO einen solchen Weg der sanften Evolution durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der kommunalen Serviceflotte, um wichtige Erfahrungen für zukünftige Entscheidungen und Investitionen zu sammeln.

Morgenstadt: ein Netzwerk gestaltet die urbane Zukunft

Das Innovationsnetzwerk »Morgenstadt: City Insights« zeigte auf der Hannover Messe: Unternehmen müssen anders lernen, um die Herausforderungen auf dem Weg zu nachhaltigen Stadtsystemen zu meistern.

Wer nachdenkt, entwickelt nachhaltig
Nachhaltige Produkte, Dienstleistungen und Konzepte sind nicht nur Begriffe aus Hochglanzbroschüren. Für Unternehmen sind sie außerordentliche Chance und Herausforderung zugleich. Für die Städte der Zukunft müssen viele Grundlagen des städtischen Lebens neu gedacht werden, denn die Produkte und Leistungen der Vergangenheit können urbane Probleme wie die Co2-neutrale Energieversorgung, die Folgen des demografischen Wandels oder die Umstellung auf elektromobilen Verkehr nicht mehr bewältigen.