Nachhaltigkeit

Was treibt das Land (an)? – Gemeinsam gegen einsam

Jeder kennt jeden über mehrere Ecken – dieser Grundsatz, der eigentlich im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken entstand, ist auf dem Land nichts Neues: Während ich in der Stadt meine Nachbarin Frau Müller nur vom Namensschild kenne, leihe ich den Nachbarn auf dem Dorf Eier für den Kuchen und vertraue ihnen meine Blumen an, wenn ich in den Urlaub fahre. Durch diese engen Kontakte entwickelt sich auf dem Land ein Verantwortungsgefühl, das beim Angehen gemeinsamer Aufgaben von Vorteil ist, ganz nach dem Motto: »Gemeinsam sind wir stark«.

Was treibt das Land (an)? – Neue Vorbilder für den ländlichen Raum gesucht!

Wären Regionen aufgebaut wie Sonnensysteme, so wären die Großstädte wohl die Zentren, um die sich alles dreht. Und wie die Sonne scheinen auch die Städte heller zu strahlen als alles andere – sie sind Finanzzentren, Transport-Hubs oder bieten kulturelle Höhepunkte. Doch diese Aufmerksamkeit bringt auch Nachteile mit sich: Die immensen Immobilienpreise, fehlende Grünflächen, Lärm und Abgase sind nur einige Beispiele, die das Leben in der Stadt unattraktiv machen. Die Bevölkerung zieht deshalb immer weiter »aufs Land«. Der Arbeitsplatz bleibt allerdings im Zentrum. Enorme Verkehrsströme und Staus sind das Resultat. Doch es lassen sich auch andere Abhängigkeiten feststellen: Die Energiewende ist beispielsweise nur mithilfe des ländlichen Raums machbar! Solar- und Windparks brauchen Platz. Biogasanlagen müssen mit Rohstoffen gefüttert werden, die (fast immer) vom Land kommen. Der ehrfürchtige Blick vom Land in die Stadt kann also als Hochnäsigkeit der Städter interpretiert werden.

Was treibt das Land (an)? – Blogreihe im Winter

»Deutschland – Land der Ideen«: Woher kennen wir diesen Slogan? Fußball-WM 2006 in Deutschland! Klingelt es? In diesem Jahr wurde die Initiative »Deutschland – Land der Ideen« gegründet und seitdem gibt es einen jährlichen Wettbewerb, der innovative deutsche Projekte in den Kategorien Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Umwelt und Kultur prämiert. »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« stand 2013 unter dem Motto »Ideen finden Stadt«. 2014 wurde das Land adressiert, mit dem Jahresthema »Innovationen querfeldein«. Am Fraunhofer IAO erstellen wir begleitend zum Wettbewerb eine Studie, welche die jeweils 100 prämierten Projekte quantitativ und qualitativ analysiert.

Grüner wird‘s nicht: Wie Sie Ihr Event CO2-neutral konzipieren

Verabschieden wir uns vom Modethema Nachhaltigkeit und blicken wir den Tatsachen ins Auge: Bei vielen nachhaltigen Events ist das grüne Element im Wesentlichen die Farbe des Event-Prospekts. Sogar auf Kongressen für Umweltschutz werden gigantische Mengen an Papier, Strom, Sprit verbraucht – ganz zu schweigen von den Kompetenzen, Arbeitsstunden und Budgets, die die Veranstalterteams intern einsetzen und stemmen müssen. Bei uns am IAO war das bislang wenig besser, auch wenn wir bereits seit Jahren in vielen Projekten diverse ökologische und soziale Standards verfolgen. Unser Institut nutzt natürliche Ressourcen, um mit unseren Projektpartnern neue Potenziale zu realisieren. Das ist unser Forschungsauftrag. Somit ist der Ressourceneinsatz gerechtfertigt. Aber in der Höhe? Auch in Zukunft? Welche grünen Potenziale sind noch unentdeckt und nicht gehoben? Unser Forschergeist galt beim Zukunftsforum 2014 unserer eigenen Ökobilanz und den Verbesserungspotenzialen, die über die etablierten Standards hinaus noch möglich sind. Unser Vorgehen war dabei ebenso simpel wie effizient – und am Ende erstaunlich nachhaltig:

Eco-Innovations: How to make successful and eco-friendly products

R&D Management Conference 2014

The R&D Management Conference 2014
3-6 June, Stuttgart
Management of Applied R&D: Connecting high value solutions with future markets

The main objective of innovation management is to foster and support the creation of attractive products and bring them into the market while reducing technical and market risks. But the simple economic mantra is no longer enough. Sustainability has evolved into a new guiding principle for business in the last few years. The question now is how sustainability and innovation management can be integrated in a practical context. What are practical implications when creating “eco-innovations”, i. e. successful and eco-friendly products?

Was bringt die Zukunft? Prognosen sind gut – aktiv gestalten ist besser

Die Zukunft kommt sicher – offen ist nur, welche. Zu Jahresanfang erleben wir deshalb mit schöner Regelmäßigkeit eine Flut unterschiedlichster Prognosen, die uns ein Sammelsurium an Zukunftsszenarien bieten. Täuschen wir uns nicht: Niemand muss passiv zusehen, bis die eine oder andere Prognose Wirklichkeit wird. Wir können vieles von dem, was kommt, aus eigener Kraft mitgestalten. In Unternehmen können dabei entsprechende Dienstleistungen ein entscheidender Faktor sein.

Micro Smart Grid: Mit kleinen Schritten zur großen Energiewende

Bis zum Jahr 2050 soll der überwiegende Teil der Energie in Deutschland aus erneuerbaren Quellen stammen. Energiegewinnung und -nutzung werden sich dadurch stark dezentralisieren. Diese Thesen kennt man ja. Aber wie kann man sich diese Dezentralisierung konkret vorstellen? Lässt sie sich zentral von Bundes- und Landesregierungen vorschreiben?

Innovation und Nachhaltigkeit

Mal ehrlich, was hat das Exponat der Strategischen Partnerschaft »Fit für Innovation« im Haus der Nachhaltigkeit zu suchen?

Ganz einfach: Man benötigt immer Menschen, die nachhaltige Konzepte umsetzen können und in den (Arbeits-)Alltag integrieren. Dafür eignen sich die von über 80 Unternehmen gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO entwickelten Innovationstools hervorragend! Dass Nachhaltigkeit und Innovation gut vereinbar sind und jedermann betreffen, macht sich auch darin bemerkbar, dass wir ein reges, heterogenes Publikum anziehen – wie das Foto zeigt:

Aufmerksamkeit weckt zudem die ebenfalls innovative Präsentationstechnik der Ergebnisse des Verbundprojekts. Man verzichtet bewusst auf Berührung und steuert mit den Bewegungen seines Oberkörpers die Inhalte der Medienwand.

Fazit: Wir sind mit unserer Medienwand tatsächlich in einem Kontext unterwegs, in dem uns viele nicht erwartet hätten. Doch die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen: Innovation und Nachhaltigkeit gehören zusammen!