Parkraumbewirtschaftung

Autonomes Fahren – Disruption am Immobilienmarkt?

Es ist ein bewährtes Spiel: Kaum sinken die Zinsen bei Bankguthaben, beginnt der Run auf Immobilien. Dass die zyklische Überhitzung des Markts früher oder später ein Ende haben wird, ist den meisten klar – dass wir uns aber insgesamt auf größere strukturelle Änderungen im Immobiliensektor zubewegen könnten aber nicht. Heute beschäftigen wir uns meist mit der Frage, wie autonomes Fahren zu unseren heutigen Städten passt. Dabei hat die Technologie das Potenzial, die Stadt an sich zu verändern – und vor allem den Immobilienmarkt in unserer alternden Pendler-Gesellschaft auf den Kopf zu stellen.

Parkraumbewirtschaftung: Warum mittelgroße Städte umdenken müssen

Die Parksituation in einer mittelgroßen deutschen Stadt sieht heute ungefähr so aus: Im Zentrum wird direkt vor den Geschäften geparkt. Oft geschieht dies noch kostenlos. Wer im Zentrum nichts findet, fährt in angrenzende Nebenstraßen und stellt sein Auto dort ab. Kostenlos versteht sich. Die 2 bis 3 kommunalen Parkhäuser sind nur für Dauerparker interessant oder für Leute, die sich nicht auskennen. Die massiven Defizite, die mit diesen Parkhäusern eingefahren werden, trägt die Stadt, also die Bürger und somit auch diejenigen, die kein Auto haben. In den Wohngebieten am Stadtrand stellen die Leute ihre Autos am liebsten auf die Straße. Viele haben zwar Garagen, aber da stehen die Tischtennisplatte und der Rasenmäher drin. Ein Auto passt nicht mehr rein. Und der neue SUV ist sowieso zu breit. Also ab in den öffentlichen Raum damit – es kostest ja nichts.

Parken 2016 – eine Branche entdeckt den Kunden

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, beim diesjährigen »Parking-Summit« teilzunehmen. Wir wollen keine Namen nennen, aber die Veranstaltung wurde vom Branchenführer für den Parkhausbetrieb in Europa ausgerichtet. Getagt wurde in einem tollen Frankfurter Hotel; der Veranstaltungsort ließ keine Wünsche offen. Da ich mit der Bahn angereist bin, konnte ich mich leider nicht von den Qualitäten des hoteleigenen Parkhauses überzeugen, das vom Veranstalter selbst betrieben wird. Spannender als das Parkhaus im Keller waren aber sicher die Themen, die über der Oberfläche behandelt wurden. Um es vorweg zu nehmen: Es war inhaltlich wie organisatorisch die beste Veranstaltung, die ich in letzter Zeit besucht habe.

Kann Parken sexy sein? Kommunale Parkraumbewirtschaftung 2022

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt

Der größte Vorzug des Autos ist, dass man damit fahren kann. Deshalb heißt das Gefährt ja Auto-Mobil. Was es bedeutet, wenn das Auto ungewollt zum Stehen kommt, kennt jeder, der im Stau steht. Man ärgert sich über den Zeitverlust; vielmehr aber wird im Moment des Stillstands der Frust deutlich, der entsteht, wenn potenzielle Energie nicht in Vorwärtsbewegung umgewandelt werden kann.