Softwaremanagement

Was wird aus Standardsoftware in Zeiten der Industrie 4.0?

Nach wie vor ist Excel wohl das am meisten genutzte Programm im Kontext der Produktion. Doch das »Schweizer Taschenmesser« unter den Software-Anwendungen wird immer noch häufig als Einzelarbeitsplatzsoftware eingesetzt: Mitarbeiter bearbeiten Sheets; Tabellen und Datenbanken werden weder vernetzt noch gemeinsam verwaltet, geschweige denn koordiniert. Gerade wenn Software den Anwendern große Freiheitsgrade lässt, stellen sich gravierende Nachteile ein: Es kommt zu einem Wildwuchs an Dateien mit unterschiedlichen Berechnungsweisen und verschiedenen Informationsständen – die verteilte Datenhaltung führt zu einem Mangel an Transparenz.

Industrie 4.0: Nils Schmid auf Expedition in die Zukunft der Produktion

Baden-Württemberg wird Leitanbieter und Leitmarkt für das Thema Industrie 4.0! Nicht mehr und nicht weniger hat sich unser baden-württembergischer Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid mit der frisch ins Leben gerufenen Initiative »Allianz Industrie 4.0 BW« vorgenommen. Die Leiter der Stuttgarter Fraunhofer-Institute IAO und IPA, Wilhelm Bauer und Thomas Bauernhansl, beraten mit einer Reihe weiterer renommierter Fachexperten im Lenkungskreis der neuen Allianz.

Adieu Anti-Virus – naive Ansätze für Unternehmenssicherheit

Wissenschaftsjahr 2014: Die digitale Gesellschaft

»Digitalisierte Arbeitswelten«
– IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2014:
»Die digitale Gesellschaft«

»Anti-Virus is dead« erklärt Bryan Dye, welcher im Vorstand der Symantec Corp. sitzt. Symantec, das ist einer der führenden Anbieter von IT-Sicherheitsprodukten. Norton AntiVirus ist ein bekanntes Beispiel. Die meisten Nutzer werden früher oder später mit einem Symantec-Produkt in Berührung gekommen sein. Was veranlasst nun einen der führenden Anbieter von Anti-Viren-Software sein Produkt für tot zu erklären?

Her mit den Informationen – Enterprise Search wird die Suche im Unternehmen revolutionieren

In beinahe jedem Unternehmen, das ich in den letzten Jahren meiner Tätigkeit am Fraunhofer IAO beraten habe, erhalte ich immer wieder ähnliche Antworten auf die Frage »Finden Sie Dokumente, die Sie suchen, schnell – auch wenn Sie deren Standort nicht kennen?«. Die Antwort ist meist ein klares Nein oder etwas in die Richtung »sehr mühsam«. Zu schön wäre es doch, wenn wir in den riesigen Datenmengen in unseren verschiedensten Dateien, Datenbanken, E-Mails und ähnlichem stets schnell die richtigen Informationen finden könnten. Und sie dann auch noch in passender Form vorliegen würden. Vor allem für Unternehmen sind der einheitliche Zugriff auf Informationen aus verschiedenen Quellen (»Unified Information Access«) und der Umgang mit riesigen Datenmengen (»Big Data«) große Herausforderungen – liegen Informationen doch oftmals in den unterschiedlichsten Systemen oder Plattformen vor, die nicht miteinander verknüpft sind.

Schönwetterwolken für den Maschinen- und Anlagenbau: Sind Sie bereit für die Cloud?

Piloten müssen wichtige Entscheidungen treffen, um die Kontrolle über ihr Flugzeug bei jeder Wetterlage zu behalten. Bei einer Gewitterfront zum Beispiel türmen sich kilometerhohe Wolken auf, die zu Gewitterwolken werden und gefährliche Blitze verursachen können. Beim Business am Boden sind weniger physikalische Gesetze am Werk, sondern eher rechtliche, organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen. Aktuell zum Beispiel türmen sich IT-Wolken auf und verlangen von den Verantwortlichen weitereichende Entscheidungen.


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Morgenstadt – Sicherheit in der Modellmetropole der Zukunft

Unsere Städte werden sich in den kommenden Jahren tiefgreifend verändern. Die großen globalen Herausforderungen wie der Klimawandel, die Einführung dezentraler und regenerativer Energiekonzepte, flexibler Verkehrskonzepte oder neue Lebens- und Arbeitsweisen verlangen von Stadtplanern nicht nur neue Infrastrukturen, sondern auch neue Sicherheitskonzepte. Die vielfältigen und komplexen Umgestaltungsprozesse europäischer Städte verändern urbane Lebensgewohnheiten und Stadtkulturen, sie könnten sogar das soziale Gefüge der städtischen Gesellschaften beeinflussen.

CeBIT News: heiter bis wolkig

CeBIT 2012

Hannover als Nabel der digitalen Welt: das gilt zumindest Anfang März, wenn die CeBIT wieder ihre Pforten öffnet. Leider befindet sich der Fraunhofer-Stand in diesem Jahr aber nicht gerade im Epizentrum der CeBIT, nachdem das CeBIT lab kurzfristig von Halle 9 in Halle 26 verlegt wurde. Umso wichtiger, dass wir über unserem Blog auf unsere Themen aufmerksam machen – für alle, die es nicht nach Hannover oder nicht in die Halle 26 geschafft haben. Ob Cloud Workpad oder Virtual Sky – »heiter bis wolkig« ist das Motto, unter dem sich unsere CeBIT-Themen am besten zusammenfassen lassen.
Weitere spannende Informationshäppchen aus dem Fraunhofer-Kosmos bietet daneben auch in diesem Jahr wieder der gemeinsame CeBIT-Blog der Fraunhofer-Gesellschaft.

Wer mehr über die verschiedenen Spielarten vitueller Wolken erfahren möchte, kann unsere Wissenschaftler vor Ort befragen oder über die QR-Codes an den Exponaten Fragen hinterlassen. Allen, die nicht selbst vor Ort sind steht zudem die Kommentarfunktion hier im Blog zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen!

Konsequenzen der Multicore-Revolution für die Software-Industrie

Noch vor wenigen Jahren war von einer Prozessorgeneration zur nächsten jeweils eine beachtliche Leistungssteigerung zu verzeichnen, die, neben einer Erhöhung der Transistordichte auf den Chips, in großem Maße auf eine Erhöhung der Taktrate zurückzuführen war. Die Taktrate wird für Prozessoren in Hertz angegeben und steht für die Geschwindigkeit, mit der Daten von einem Prozessor verarbeitet werden können. Durch die immerwährende Erhöhung dieser Taktrate konnten immer komplexere Anwendungen immer größere Datenmengen in kürzerer Zeit verarbeiten – der wachsende Funktionsreichtum des Office-Pakets von Microsoft ist hierfür ein gutes Beispiel.

Warum die Cloud noch immer die Sonne bedeckt

Wolken verheißen derzeit Positives: ob auf der diesjährigen CEBIT oder generell in den Medien: ohne »Cloud Computing« geht’s nicht mehr. Fast jedes etablierte Zeitungsformat hat in der ersten Jahreshälfte Sonderhefte hierzu veröffentlicht, sämtliche Wirtschaftsmagazine sind mit Artikeln zum Trendthema gespickt und selbst in der Werbung geht man schon mal »schnell in die Cloud«.