Unternehmensentwicklung

Der Mensch in der digitalisierten Arbeitswelt

Industrie 4.0, Wirtschaft 4.0, IoT. Diese allgegenwärtigen Schlagwörter zeigen: Wir sind mittendrin in der Digitalisierung der physischen, der realen Welt. Technik wird immer intelligenter und datenbasierter. Neue Wertschöpfungssysteme entstehen und damit auch neue Geschäftsmodelle. Mit der Digitalisierung wird Arbeit nicht nur agiler und flexibler. Auch die Arbeitsteilung Mensch-Maschine verändert sich. Viele sehen diese Entwicklungen als Herausforderung, aber nehmen wir sie auch als Chance wahr?

Roadmapping in der Praxis: Unternehmen zielgerichtet und erfolgreich in die Zukunft navigieren

Große Vorhaben erfordern Pläne, sowohl für die großen Bausteine als auch für die kleinsten Details. Ab einem gewissen Komplexitätsgrad sind die richtigen Werkzeuge für die Erstellung und Aktualisierung dieser Pläne unabdingbar. Speziell für die Integration unterschiedlichster Planungsebenen anhand der Zeitachse stellen Roadmaps ein machtvolles Werkzeug für die Unternehmensplanung dar: welche Kompetenzen werden gebraucht, um eine Technologie zu entwickeln, die in einer zukünftigen Produktgeneration die Kundenanforderungen eines neuen Markts bedient… Zu den typischen Beispielen berücksichtigter Ebenen gehören Produkt-Roadmaps, Technologie-Roadmaps und Projekt-Roadmaps.

Ihr Weg zum demografierobusten Unternehmen

Das demografische Potenzial Ihrer Belegschaft

Ich habe mich früher schon gewundert, warum Unternehmen sich mit tollen Konzepten zur »Personal«-Entwicklung brüsten, wenn sie damit eigentlich nur ein paar Prozent der Belegschaft, die so genannten High Potentials, gefördert und zu Goldfischen der Belegschaft veredelt haben. Wer heute Reserven anzapfen will, muss sich auf die Entdeckungsreise zu neuen Personalgruppen begeben. Im Rahmen unserer Studie »alternsgerechtes Arbeiten« haben wir dazu wunderschöne Beispiele aufnehmen können. Sie zeigen, in welchen Belegschaftsgruppen heute vielfach noch demografisches Potenzial schlummert:

Der demografische Scheideweg: Investieren wir heute in die notwendigen Maßnahmen?

Sie sind der Meinung, dass nur solche Unternehmen schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen, wie sie zukünftig agieren wollen, deren Branchen vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind? Weit gefehlt. Heute sitzen alle Branchen in der Demografiefalle. Entweder buhlen die Unternehmen in den kommenden zehn Jahren erfolgreich um Nachwuchskräfte, verändern sukzessive Geschäfts- und Ertragsmodelle oder schöpfen verborgene Potenziale ihrer Mitarbeiter aus, um der steigenden Arbeitsverdichtung die Stirn zu bieten.

Demografischer Wandel in KMU: Nichts tun zahlt sich nicht aus!

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Erfolgreich sein heißt, auch bei veränderten Bedingungen nicht an Schwung zu verlieren und den Anschluss an die Spitze zu halten. In diesem Sinne fand am 16. und 17. Mai 2013 in Berlin die BMBF-Konferenz »Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel« statt, bei welcher das Ministerium wichtige Träger aus Politik, der Sozialpartner, Industrie und Wissenschaft zum gemeinsamen Diskurs zusammenführen konnte.

Studie zu »Alternsgerechtem Arbeiten«: Sind Sie produktiv in Richtung Zukunft unterwegs?

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Ökonomischer Handlungsbedarf: Die Pro-Kopf-Produktivität muss steigen

Der demografische Wandel hängt über Deutschland wie ein Damoklesschwert an einem einzigen Rosshaar. Während der Fachkräftemangel bisher nur kleine Vorboten sendet, sieht die Zukunft aus ökonomischer, ressourcenorientierter Perspektive alles andere als rosig aus: Bis 2030 wird das Erwerbspersonenpotenzial mit eingerechnet steigenden Erwerbsquoten in Deutschland um etwa 16 Prozent sinken (bis 2050 sogar um 36 Prozent), sagt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. Daran ändern im Trend auch keine spanischen Zuwanderer etwas. Das bedeutet, dass Unternehmen 2030 durchschnittlich auch 16 Prozent weniger Mitarbeiter zur Verfügung stehen werden. Ein solches Durchschnitts-Unternehmen muss die Pro-Kopf-Produktivität bis dahin um 20 Prozent (bis 2050 um 56 Prozent) steigern, allein um das bisherige (!) Leistungsniveau halten zu können. Und das zusätzlich zu den bestehenden jährlichen Wachstumsanforderungen von durchschnittlich 3-5 Prozent und zusätzlich zu den gegenwärtig anstehenden Verrentungswellen der Baby-Boomer-Jahre, der die Unternehmen mit spontanem Wissensabfluss treffen wird.
Wem diese Zahlen Lektion genug sind, versteht, dass heutiger Erfolg kein Schutz vor kommenden Gefahren darstellt. Der tut wirtschaftlich heute schon gut daran, angesichts des demografischen Wandels ein zusätzlich notwendiges jährliches Plus an Pro-Kopf-Produktivität von 2-3 Prozent zu erzielen (on top versteht sich).

Den demografischen Wandel gestalten

Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance

»Den demografischen Wandel gestalten« – IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2013: »Die demografische Chance«

Wir leben länger. Wir werden weniger. Wir werden vielfältiger. Die Frage, wie wir aus den Folgen dieses demografischen Wandels Chancen schaffen können, steht im Mittelpunkt des diesjährigen Wissenschaftsjahrs »Die demografische Chance« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Die Initiative des BMBF nehmen wir am Fraunhofer IAO zum Anlass, unsere eigenen Forschungsaktivitäten, Erkenntnisse und Visionen aus dem Blickwinkel des demografischen Wandels in einer Blogreihe vorzustellen. Wir werfen dabei auch einen kritischen Blick darauf, ob die Maßnahmen, die Unternehmen im demografischen Wandel ergreifen, in die richtige Richtung gehen und welche Aspekte bisher zu kurz gekommen sind. Dabei haben wir festgestellt, dass das Thema so facettenreich wie unsere Forschung ist – anbei eine kleine Auswahl an Projekten:

KAI-Index: Wie sollten wir arbeiten, damit unser Kopf gut arbeitet?

Rohstoffe wie Öl, Erz oder nutzbarer Boden sind endlich und werden uns in naher Zukunft nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen. Die Knappheit an physischen Ressourcen lässt sich mit konkreten Studien und Zahlen belegen und berechnen – bei der wichtigsten Ressource im rohstoffarmen Deutschland, der Kopfarbeit, also der Erzeugung von geistigen Gütern und Leistungen, tappen wir hingegen weitgehend im Dunkeln, obwohl der Anteil der Kopf- und Wissensarbeitenden stetig steigt, ihre Bedeutung für die Wirtschaft ebenso. Sie sind für viele Unternehmen die eigentliche Schlüsselressource im Innovation getriebenen Weltmarkt und angesichts des »War for Talents«. Sie entscheiden über zukünftige unternehmerische Erfolge und doch stellen sie für Wirtschaft und Wissenschaft als systematisches Forschungsfeld eine Black Box dar. Die zentralen Fragen zum WIE, z.B. wie arbeiten Kopfarbeitende heute und wie wollen sie eigentlich arbeiten? bleiben bislang noch unbeantwortet.

Erklären, so wie wir verstehen – Einsatz von Videos im E-Learning

Wir denken und merken uns Informationen in Bildern – aber die häufigste Form der Vermittlung von Informationen sind gedruckte Buchstaben. Vor allem im Bereich des betrieblichen Lernens dominieren immer noch Texte. Dabei stellt Schrift einen Medienbruch in der Kommunikation dar, der die kognitive Belastung des Rezipienten erhöht. Wir lernen also sozusagen unter erschwerten Bedingungen, denn die Erklärungen erreichen uns nicht so, wie wir sie am besten verarbeiten können – und das, obwohl im Zeitalter von youtube und Handy-Kameras bildunterstützende Alternativen bereit stehen.