Unternehmensentwicklung

In Zukunft »smart«: Die Lebenswelt von morgen auf dem Zukunftsforum 2011

Zukunftsforum

Im Rahmen des Zukunftsforums 2011 möchte das Fraunhofer IAO am 27. Januar im Dialog mit Wissenschaftlern, Vertretern von Städten, Kommunen und Unternehmen und mit Bürgern wie du und ich zentrale Fragen rund um das Thema »Leben und Arbeiten in der Zukunft« aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dr. Wilhelm Bauer, Institutsdirektor am Fraunhofer IAO, gibt in seinem Blogbeitrag bereits heute Antworten auf einige zentrale Leitfragen, die im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen werden.

Bürokratieabbau in Unternehmen:
Die prozessgerechte Aufbauorganisation

Wie isst man einen Elefanten? In Scheiben! Es ist ein bewährtes Mittel komplexe Aufgaben dadurch handhabbar zu machen, dass man sie modularisiert, also in Teilaufgaben aufspaltet. Funktionale Arbeitsteilung macht die Tätigkeiten, die ein Bereich oder ein Mitarbeiter auszuführen hat, überschaubar. Der Vertrieb spezialisiert sich auf den Verkauf, die Fräserei braucht sich nur um diesen Bearbeitungsschritt zu kümmern. Durch Spezialisierung und Übung werden Produktivität und Qualität der Ausführung positiv beeinflusst.

Lean Management oder: Warum das Selbstverständliche nicht mehr selbstverständlich ist

Seit zwei Jahrzehnten berate ich kleine produzierende Unternehmen bei tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Meine Erfahrung und mein gesunder Menschenverstand sagen mir, dass selbst erfolgreiche Unternehmen, die eine außergewöhnlich gute Lean-Organisation realisiert haben, ihre Potenziale bei Weitem noch nicht ausgeschöpft haben. Wir produzieren zwar die besten Autos und bauen die besten Maschinen, aber wir schaffen es nicht, unsere Innovationsprozesse genauso wirkungsvoll zu verbessern. Dass das möglich ist, zeigt Toyota. Toyota bekommt Abläufe schneller in Griff und verbessert sie wirkungsvoller – nicht nur in der Produktion. Den Grund dafür sehe ich in Selbstverständlichkeiten unserer betrieblichen Organisation, die wir nicht mehr hinterfragen, weil sie selbst zur Grundlage unserer Vorstellung über betriebliche Abläufe geworden sind:

Selbstorganisiertes Lernen 2.0: Lerner werden Lehrer, Lehrer werden Lerner

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, auf einer Veranstaltung des Deutschen Verbands der e-Learning – Anbieter D-ELAN, in dem wir auch Mitglied sind, in einem Vortrag über ein neu gestartetes Projekt und eine neue Idee zu berichten – mit durchaus gemischten Einschätzungen im Publikum. Ziel des Projektes »Selbstorganisiertes Lernen 2.0« ist es herauszufinden, ob sich auf der Basis von Web 2.0 – Funktionalitäten und der vereinfachten kollaborativen Zusammenarbeit von Personen auch in der bisherigen Welt der Lernmittelerstellung, des Lernens und Lehrens eine grundsätzliche Veränderung herbeiführen lässt.

»Land der Ideen«

Ausgezeichnete Arbeitsumgebungen der Zukunft

Die speziell für die Wand entwickelte Software wurde iterativ verbessert und verfeinert. Ursprünglich beruhte die Erkennung auf dem Optical Flow Tracking. Dieses Verfahren wurde zum Beispiel in älteren Spielsystemen wie Sony’s Eye Toy eingesetzt. Die heutige Software baut auf den Möglichkeiten der skelettalen Verarbeitung im Kinect SDK auf und nutzt die Möglichkeiten, die die Plattform bietet. Und die Technik auf dem Gebiet der Gestenerkennung und -verarbeitung steht noch lange nicht still: Es kursieren schon diverse Gerüchte um die Eigenschaften der in diesem Sommer erwarteten Kinect2 und anderer angekündigter Produkte, die genauere Interaktionen und geringere Benutzungsabstände ermöglichen sollen.