Zukunftsstadt (Wissenschaftsjahr 2015)

Im Wissenschaftsjahr 2015 »Zukunftsstadt« lädt das Fraunhofer IAO mit einer Blogreihe sowie einer Facebook-Seite ein, Visionen für die Stadt von morgen zu diskutieren. Am 25. und 26. November veranstaltet das Institut darüber hinaus den Fraunhofer-Kongress »Zukunftsstadt: Urban Futures – Innovationen, Strategien und Prozesse für die Stadt von morgen« in Berlin mit renommierten Experten aus Politik, Wirtschaft sowie Städten und Kommunen aus Deutschland und Europa.

www.urban-futures.de
www.facebook.com/MorgenstadtFHG
www.morgenstadt.de

Morgenstadt: In welcher Zukunft wollen wir leben?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 4: Die lebenswerte Stadt

Die Städte der Zukunft stellen uns vor größte Probleme – und liefern uns die größten Chancen. Welche der beiden Optionen Wirklichkeit wird, hängt davon ab, wie wir die Stadt von morgen heute denken und planen und welche Weichen wir konkret für eine wünschenswerte Zukunft stellen.

Die Spinne im (Stadt-) Netz: wer zieht die Fäden zukünftiger Smart Urban Services?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 3: Die gemeinschaftliche Stadt

Was macht das Netz einer Spinne aus? Es ist vier Mal so belastbar wie Stahl, extra reißfest und dehnbar. Die Spinnenfäden widerstehen mikrobiologischen Angriffen und sind biologisch abbaubar. Zudem bieten die Fäden vielfältige Verwendung: als Faden direkt an der Spinne dient dieser als Absturzabsicherung oder als Orientierungshilfe, als einzelne, gesponnene Fäden dienen diese als Kokons für den Nachwuchs, zum Auskleiden der Wohnhöhle oder als Signalfäden für den Beutefang. Die Eigenschaften sowie die vielfältige Verwendung weisen auf ein nachhaltiges Konzept hin. Was das mit Städten zu tun hat?

Urbanisierung anders gedacht: Städte als Dienstleistergemeinschaft

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 3: Die gemeinschaftliche Stadt

Betrachtet man den aktuellen Trend der Urbanisierung, sind wir Menschen offenbar recht einfältige Herdentiere. Frei nach dem Motto »Einer voraus und alle hinterher!« ziehen wir wie Pinguine dorthin, wo die Masse Schutz und Geborgenheit bietet.

Wie in der Tierwelt, suchen auch wir Menschen dabei die Ballungszentren aus, die uns die attraktivsten Standortbedingungen bieten.
Übertragen auf unsere reale Lebenswelt bedeutet das:

Nudging: Leichtes Spiel für nachhaltige Mobilität

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich dazu angeregt, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und mehr Fitness im Alltag einzubauen. Der Wille allein genügt nur leider ja bekanntlich bei uns Gewohnheitstieren nicht, daher möchte ich heute ein paar Beispiele vorstellen, die zeigen, wie man nicht mit dem erhobenen Zeigefinger umerzieht, sondern es auf kreative Weise schafft, dass Menschen ihre »schlechten« Mobilitäts-Gewohnheiten durchbrechen.

Schafft das »perfekte« Mobilitätssystem eine unfitte Bevölkerung?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

Das Ideal unserer Mobilität ist schnell, umsteigefrei und möglichst ohne Fußwege: Mit dem Auto zum Fitnessstudio, am besten den Parkplatz ganz vorne gleich neben dem Eingang bekommen. Dann fünf Kilometer auf dem Laufband und noch ein paar Kraftübungen, vielleicht ein Aerobic-Kurs in der Woche mit antreibender Musik unterlegt und ab geht’s wieder nach Hause – mit dem Auto, versteht sich. So sieht das Fitnessprogramm vieler aktiver Menschen aus. Im Alltag werden der Fahrstuhl oder die Rolltreppe genutzt, lieber das Auto statt des Fahrrads gewählt und Spazierengehen wird zum echten Event. Wir klammern das implizite Fitnessprogramm des Alltags aus unserer Mobilität aus – und das hat Folgen:

Wie sollten wir produzieren, damit wir wettbewerbsfähig bleiben?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 2: Die produktive Stadt

Aktuelle Studien gehen von drastischen weltweiten Umwälzungen in den nächsten Jahren aus: Demnach steigt die Weltbevölkerung bis 2050 um 2,3 Milliarden Menschen. Um für diese den angestrebten Lebensstandard zu realisieren, werden 2,3-mal so viele Ressourcen benötigt wie unser Planet aktuell zur Verfügung stellt. Darüber hinaus wird geschätzt, dass sich der Bevölkerungsanteil, der in Städten lebt, bis dahin auf 6,8 Milliarden Menschen verdoppelt. Nicht nur Städte müssen neu ausgerichtet werden – auch Unternehmen müssen sich damit ganz neuen Herausforderungen stellen.

Stadtverkehr der Zukunft: Wie sehen Massenverkehrsmittel für Individualisten aus?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

Wie vielschichtig ein Forschungsthema ist, merken wir manchmal erst, wenn wir uns intensiv damit auseinandersetzen. So ist es auch mit dem »Urbanen Mobilitätskomfort«. In meinen kommenden Blogbeiträgen möchte ich einige Aspekte ausführlicher beleuchten, welche die Diskussion um ein komfortables Mobilitätssystem in ein anderes Licht rücken. Im Folgenden wird der erste Aspekt diskutiert:

Digitalisiert gelingt die Produktion – auch im städtischen Umfeld

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 2: Die produktive Stadt

Das Telefon vibriert. Martin zieht sein Smartphone aus der Tasche. Mirja schaut ihn fragend an. Er winkt entspannt ab und meint: »Ich sollte in ca. 30 Minuten noch mal im Geschäft vorbei.« Mirja schaut ungläubig: »Ich dachte, Du arbeitest in der Produktion?« Sie war bisher noch nie bei einem Date sitzen gelassen worden. Enttäuscht möchte sie aufstehen und gehen. Martin jedoch erklärt ihr gelassen, dass die Produktion nur ums Eck ist. Jetzt ist Mirja neugierig…

Produzieren in der Stadt – notwendiges Übel oder große Chance?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 2: Die produktive Stadt

Das Produzieren in der Stadt hat Tradition. Und das aus gutem Grund: Es liegt in der Natur der Entstehung von Ballungsräumen, dass sich um industrielle Standorte Menschen ansiedeln. Irgendwann liegen Fabriken dann mitten in der Stadt. Angrenzende Wohngebiete und natürliche Begrenzungen wie Flüsse oder Berge verhindern das Wachstum am Standort. Den Unternehmen bleibt dann nur, neue Standorte in weniger dicht besiedelten Gebieten zu erschließen, was erneut einen Keim für einen urbanen Ballungsraum legen kann.

Mobilität und Kommunikation: Von Mäusen, Affen und Pfauen

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
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Teil 1: Die bewegte Stadt

Auf die Frage, warum überzeugte Autonutzer nicht auf den ÖPNV umsteigen, lautet die Antwort meist: Hier bin ich flexibel und es stört mich keiner! Privatsphäre wird großgeschrieben, ob man nun laut singend das Radio musikalisch begleiten oder per Freisprechanlage telefonieren möchte. Nicht ohne Grund wird das Auto als zweites Wohnzimmer oder sogar als Kokon bezeichnet.