Mensch und Arbeitswelt

7 Schritte ins New Normal – was Sie jetzt tun sollten

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Noch befinden wir uns gefühlt in der Sommerpause, doch die Spannung steigt. Erste Geschäftsreisen finden statt, auf die wir uns teilweise richtig freuen. Endlich mal wieder was Anderes sehen und raus aus dem Homeoffice oder den halb leeren Bürofluren. Doch wir sind natürlich vorsichtiger geworden. Nehmen lieber das Auto als die Bahn. Flugreisen? Wenn irgendwie vermeidbar – besser nicht! Ein wenig Normalität ist zurückgekommen, aber einige große Fragen bleiben: Wie wird das tägliche Arbeitsleben aussehen nach Beendigung der Sommerpause? Habe ich, hat mein Arbeitgeber einen konkreten Plan? Zudem beobachten wir mit etwas bangem Blick die Meldungen zu ansteigenden Infektionszahlen. Keiner weiß, wie lange das Designziel »Abstand«, realisiert durch Virtualität oder ausgedünnte Büroflächen, uns aus Ansteckungsgründen noch begleiten wird.

Klimaschutz im Betrieb oder wie Sie Ihr Unternehmen nachhaltig für die Zukunft wappnen

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimaschutz ist ein spannendes sowie komplexes Thema zugleich und stellt Unternehmen und insbesondere KMU vor Herausforderungen, Fragezeichen und nicht zuletzt zukunftsweisende Chancen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Klima-Impact« des Fraunhofer IAO hat die Blogreihe »Klimacheck« gestartet, um Orientierung zum Thema betrieblicher Klimaschutz zu geben und Unternehmen anhand von Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen zu ermutigen, ihren Beitrag für eine klimabewusste Zukunft zu leisten.

Aufgrund von Corona arbeiten wir seit Mitte März im Homeoffice. Unser tägliches Pendeln ins Büro entfällt, jegliche Dienstreisen sind gecancelt und durch virtuelle Besprechungen und Workshops ersetzt worden. Das gilt sowohl für die regelmäßige Bahnfahrt zu einem Kunden in München als auch für die Flugreise zur wissenschaftlichen Konferenz in London. In der Summe addieren sich solche Wegstreckeneinsparungen zu einer erheblichen Reduktion der Treibhausgasemissionen, die wir durch unser Mobilitätsverhalten verursachen. Abgesehen von möglichen Rebound-Effekten durch die intensivere Nutzung von Video-Telefonie haben wir zu dritt in den letzten 5 Monaten knapp eine Tonne CO2 gespart. Das entspricht in etwa der Menge, die ein durchschnittlicher Deutscher pro Monat produziert.

Inklusion auf Bestellung: Neue Chancen für Menschen mit Behinderung in der Logistik

Seit Beginn der Coronakrise haben sich die Bestellungen bei Lieferdiensten vervielfacht. Besonders alte, kranke und bewegungseingeschränkte Personen sind in diesen Zeiten darauf angewiesen, dass ihnen Nahrungsmittel und Produkte für den täglichen Bedarf an die Haustür geliefert werden. Das Rückgrat dieser Versorgung sind die Auslieferungsfahrer. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag, um leistungsschwächere Personengruppen zu unterstützen. Doch leistungsschwächere Personen sind nicht nur Kunden für die Lieferdienste, sie können auch selbst erfolgreiche Auslieferungsfahrer werden – wenn die richtigen Technologien und Service-Angebote sie dabei unterstützen.

Arbeiten in der Corona-Krise – und wie es im New Normal weitergehen kann

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Geschafft! Nach rund vier Wochen Befragungsdauer haben uns Top-Entscheider vornehmlich aus dem HR-Bereich eine hochaktuelle Einsicht dazu gegeben, wie Arbeit in der Corona-Pandemie organisiert wurde, welche Erfahrungen damit gemacht wurden und vor allem dazu, wie es mutmaßlich weitergeht. Wie wird es aussehen, das »New Normal«? Wir haben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) knapp 500 Unternehmen befragt, wobei im Schwerpunkt HR-Verantwortliche geantwortet haben. Vertreten waren produzierende Unternehmen, insbesondere aber große Dienstleistungsunternehmen.

Arbeitswelt 4.0: Jetzt in der Corona-Krise arbeitet Ihr Unternehmen agil. Führen Sie den Schwung weiter!

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Corona wirbelt die Gesellschaft und die Wirtschaft gehörig durcheinander. Lockdown und Quarantäne haben vielen Unternehmen die Kontrolle über die Gestaltung und Feinsteuerung der Arbeit entrissen. Notgedrungen ist auf einmal gelebte Realität, was bisher nur als die Zukunft der Arbeit im Raum stand. Die Unternehmen arbeiten agil! Sie mussten kurzfristig Abstandsregelungen und Mehrschichtsysteme improvisieren. Zwangsläufig haben viele Unternehmen auf Home-Office umgestellt und nutzen die technischen Möglichkeiten, von unterschiedlichen Orten gemeinsam zu arbeiten. Die Führungskraft ist fern, eine enge Anleitung und Kontrolle der Beschäftigten ist weder sinnvoll, noch durchführbar. Mit viel Eigeninitiative und Kreativität bewältigen die Betroffenen Arbeit, Kinderbetreuung, räumliche Enge und technische Herausforderungen. Weil eine lückenlose Erfassung fehlt, ist Vertrauensarbeitszeit gelebten Praxis in der Zusammenarbeit geworden.

Mediale Inszenierungskompetenz – Schlüsselqualifikation im »New Normal«

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Jetzt in der siebten Woche einer der maßgeblichsten Veränderungen unserer Arbeitswelt in der Corona-Phase haben wir uns ganz gut eingeschwungen in hochgradig virtualisierte Arbeitsformen und Kooperationsbeziehungen. Wir gewöhnen uns langsam daran auf andere Kommunikationsformen jenseits der internen Zusammenarbeit im Jour fixe in der konkreten Projektarbeit zurückzugreifen. Wagen neue Formate und Interaktionen auch mit externen Partnern, entwickeln virtuelle Messe- und Konferenzformate und sehen der Realität ins Auge, eventuell noch über einige Monate hinweg z.B. auch neue Mitarbeitende vornehmlich über Telemedien einstellen und »onboarden« zu müssen. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass wir eine Kompetenz aufbauen müssen, die man mit dem Begriff der medialen Inszenierungskompetenz umschreiben kann. Ich weiß, dass dieser Begriff im Business-Kontext etwas merkwürdig wirken kann. Doch er hat viel Erklärungskraft für das, was ich damit gerne zum Ausdruck bringen möchte.

Covid-19-Folgen: Jetzt beginnt eine neue Epoche für das Büro

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Während wir gerade langsam und vereinzelt in unsere Büros zurückkehren, drängt sich die Frage auf, wie sich unsere Bürowelt verändern wird. Gemeinsam mit Jens Böhnlein von der Commerz Real habe ich in der vergangenen Woche das Thema mal diskutiert und im Folgenden zusammengefasst. Die Pandemie hat zwei wesentliche Wirkungsrichtungen: zum einem eine sehr ungewisse wirtschaftliche Entwicklung und zum anderen die radikale Einführung und das kollektive Einüben virtueller Formen der Zusammenarbeit durch die Arbeit von zu Hause und den Verzicht auf Reisen. Die Bürowelt der Zukunft wird nach Lockdown und erzwungenem Homeoffice eine andere sein, als wir sie kennen.

10 Thesen zu Home-Office in Corona-Zeiten – und was wir für die Zeit danach daraus lernen könnten

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

»Eigentlich« wollte ich in meiner Zeit des zentral verordneten Total-Home-Office ein Corona-Tagebuch schreiben, um meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse ein wenig festzuhalten. Doch es kam natürlich anders: Die durchgetakteten Arbeitstage haben mir dazu wenig Zeit und Muße gelassen. Wir haben eigene Routinen und Rituale entwickelt, um die vollgepackten Arbeitstage zu strukturieren. Und je länger das Ganze nun andauert und je klarer es wird, dass Distanz noch eine ganze Weile zu den Kernelementen unserer Arbeitsgestaltung wird, desto mehr Zeit bleibt, uns jenseits kurzfristiger Bewältigungsstrategien auch damit zu beschäftigen, ob und wie sich das Arbeitsleben als solches dauerhafter verändern könnte. Die Aussagen dazu sind so vielfältig wie die Verfasser der jeweilig mehr euphorischen oder nüchternen Publikationen und Meinungen und sie betreffen persönliche, kommunikationsbezogene bis hin zu arbeitsmarktbezogene Folgewirkungen.

Gegen die zweite Welle hilft Agilität: Pandemie-Prävention und organisatorischer Wiederanlauf von Betrieben mit agilem Projektmanagement

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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

In den letzten Wochen und Monaten mussten viele Unternehmen ad hoc ihren Betrieb einstellen oder völlig neue Prozesse und Modalitäten einführen. Der Druck, schnell wieder zur Normalität zurück zu kehren, ist groß und wächst mit jedem Tag des Betriebsausfalls. Nach der offiziellen Lockerung sollte der Betrieb nicht Hals über Kopf wieder angefahren werden – ansonsten ist er auch schnell wieder geschlossen. Es braucht einen groben Fahrplan, der es erlaubt, wieder zu starten und dabei auf Sicht zu fahren. Mit agilem Mindset, agilen Prinzipien und Methoden den Wiederanlauf wagen!

»Hallo, hört man mich schon?« und andere Technik-Erfahrungen aus der spontanen Remote-Zusammenarbeit

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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Meine Kollegin Josephine Hofmann hat in ihrem Beitrag »Experimentierraum Home-Office« deutlich gemacht, wie viel allerorten zum Thema Online-Kollaboration in Bewegung geraten ist und dass wir flexible Arbeitsformen aus dieser Erfahrung heraus weiter ausgestalten können und sollten. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die eingesetzten digitalen Werkzeuge und damit ein Aspekt, der mich und meine Kolleginnen und Kollegen im Forschungsbereich »Mensch-Technik-Interaktion« besonders bewegt: Wie gut hat die spontane Virtualisierung von Meetings für die Betroffenen funktioniert? Welche Erfahrungen haben sie mit diversen Software-Tools gemacht? Welche positiven Überraschungen gibt es und wie lassen sich böse Überraschungen künftig vermeiden? Um ein Stimmungsbild zu diesen Fragestellungen zu erhalten, haben wir Ende März online eine Kurz-Umfrage durchgeführt.