Mensch und Dienstleistung

Die Zukunft – Ein Rückblick aus dem Jahr 2050

Die Corona-Pandemie vor 30 Jahren war einschneidend: Mehrere Millionen Menschen sind gestorben, bis das Virus mit allen Mutationen eingedämmt war. Aber die Krise markierte auch den Startpunkt der globalen Nachhaltigkeitsära. Die notwendige wirtschaftliche und gesellschaftliche Vollbremsung ließ den Himmel in den Smog-Zentren dieser Welt aufklaren und war Anlass für Städte Mobilität und urbanes Leben neu zu denken. Von einem Tag auf den anderen haben Menschen weltweit die Möglichkeiten und Vorteile digitaler Kollaboration erkannt und genutzt, was wiederum die Digitalisierung in den Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen beschleunigt hat.

Mobility as a Service: Smarter Klimaschutz für Unternehmen

Deutschland ist eines der am stärksten motorisierten Länder der Welt: Das Auto dominiert nach wie vor unseren Verkehrsalltag. Neben dem Güterverkehr ist der Personenverkehr ein wichtiger Bereich mit Verbesserungspotenzial für den Klimaschutz. Insbesondere die arbeitsbedingten Fahrten (Arbeitswege und Dienstwege) müssen dringend umgestaltet werden, denn sie machen etwa ein Drittel aller Fahrten aus.

Mobility as a Service in Deutschland: Politik als Bremser oder Enabler?

Die deutsche Energiewende setzt weltweit ein Zeichen für eine vorausschauende nationale Energiepolitik. Laut dem Climate Change Performance Index 2021 liegt Deutschland bei der Weiterentwicklung seiner Klimaschutzleistungen auf Platz 19 von 61 Ländern. Ausgerechnet der Mobilitätssektor bleibt jedoch im Vergleich mit den Fortschritten in anderen Sektoren und anderen Ländern zurück. Ein Blick über den nationalen Tellerrand zeigt, wie unsere klimafreundliche Mobilität der Zukunft aussehen könnte.

Big Dienstleistungs-Data: Mit Sensorik alte Services neu erfinden

Frisch gemähte Grünflächen, saubere Vorlesungsräume mit funktionstüchtiger Medientechnik und volle Snack- und Getränkeautomaten: Um all das auf dem Bildungscampus in Heilbronn zu gewährleisten, ist dort eine Vielzahl an Dienstleistern beschäftigt, die den laufenden Campusbetrieb aufrechterhält und das gastronomische Angebot, Reinigung, Instandhaltung sowie weitere Ver- und Entsorgungsangebote sicherstellt. Die Tätigkeiten sind vielseitig und die Anforderungen und Bedürfnisse der Dienstleister sehr unterschiedlich.

Vernetzte Wertschöpfung für den Mittelstand: Eine gute Plattform beginnt im Kopf

BIEC – Blogreihe zu Plattformökonomie
BIEC – Blogreihe zu Plattformökonomie
Das Business Innovation Engineering Center (BIEC) möchte kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg bei ihren Digitalisierungsmaßnahmen unterstützen und so die Innovationsfähigkeit im Mittelstand steigern.

»Die anderen sind vollständig digitalisiert und setzen auf Plattformen. Ich muss unbedingt etwas tun, sonst werde ich abgehängt.«

Der Eindruck, alle anderen wären weiter, ist zwar verbreitet, täuscht aber über die reale Situation deutscher Unternehmen hinweg: Noch sind sinnvolle gewinnbringende Lösungen die Ausnahme. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besteht noch sehr viel Spielraum, um die eigene Digitalisierung voran zu treiben, sich zusammen zu schließen und begeisternde Lösungen für das Geschäft von morgen zu entwickeln. Am Fraunhofer IAO starten wir deshalb eine Blogreihe, um die verschiedenen Möglichkeiten und Ideen für Digitalisierung, Vernetzung und Plattformen aufzuzeigen. Verschiedene Praxisbeispiele z.B. aus den Kompetenzzentren des Mittelstand-Digital zeigen, dass gerade KMU durch die gemeinsame Nutzung oder Etablierung einer Plattform Vorteile generieren können. Es ist also nicht nur etwas für die ganz großen Unternehmen. Zum Schluss sollte der Kunde einen Vorteil davon haben, z.B. mehr Sicherheit, einen leichteren Prozess oder eine schnellere Lieferung. Eine Plattform kann etwas Kleines und Spezifisches sein, sie ist (nur) die Basis für eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

5G in Deutschland – eine Bestandsaufnahme

Wie steht es eigentlich um 5G in Deutschland? Spätestens mit der Vorstellung des ersten 5G-fähigen iPhones am 13.09.2020 stellen sich – neben Unternehmen, die vielleicht schon länger über den Einsatz von 5G nachdenken – jetzt auch viele Verbraucher*innen hierzulande diese Frage. Nachfolgend möchte ich versuchen, diese Frage anhand der aktuellen 5G-Netzabdeckung in Deutschland, dem aktuellen Stand des 5G-Standardisierungsprozesses sowie den verfügbaren 5G-Endgeräten zu beantworten.

Schnelltest: Hat dein Job genug Routine für Künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz (KI)
Künstliche Intelligenz (KI)
Die Arbeitswelten der Zukunft werden entscheidend von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt sein. Das Fraunhofer IAO verfolgt in seiner Forschungsarbeit das Ziel, KI-Anwendungen umzusetzen, denen die Menschen vertrauen und die sie akzeptieren.

Manche Menschen betrachten Künstliche Intelligenz als Jobkiller, andere als Quelle neuer Geschäftsmodelle und Tätigkeiten. Doch mit welcher Wahrscheinlichkeit lässt sich deine eigene Tätigkeit durch Künstliche Intelligenz ersetzen? Mache hier den Schnelltest und lerne die Kriterien kennen, die über die KI-basierte Automatisierbarkeit menschlicher Arbeitsaufgaben entscheiden.

Die KI-Toolbox für Macher: Starthilfe für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen

Künstliche Intelligenz (KI)
Künstliche Intelligenz (KI)
Die Arbeitswelten der Zukunft werden entscheidend von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt sein. Das Fraunhofer IAO verfolgt in seiner Forschungsarbeit das Ziel, KI-Anwendungen umzusetzen, denen die Menschen vertrauen und die sie akzeptieren.

In der Öffentlichkeit gilt Künstliche Intelligenz häufig als Jobkiller. Doch in der Realität ist die KI in einem viel höheren Maße vom Menschen abhängig, als oft angenommen wird. Gerade für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen ist die Schlüsselfrage deshalb nicht »Mensch oder Maschine«, sondern das koordinierte Zusammenspiel in einem System, das die Stärken beider Welten kombiniert. Die KI-Toolbox unseres Projekts SmartAIwork bietet hierzu eine kompakte Einstiegshilfe.

Digitalisierung für die alternde Gesellschaft: Warum wir Lösungsansätze anders angehen müssen

Die Welt wird nicht jünger. In Europa liegt die Geburtenrate unter der Sterberate und gleichzeitig steigt die Lebenserwartung. Hochrechnungen ergeben, dass die Bevölkerungsstruktur Deutschlands im Jahre 2050 zur Hälfte aus über 50-Jährigen bestehen wird (Vgl. Mädig 2006: 338). Laut Statistik lebten 2019 schon 24,37 Mio. Menschen über 60 in Deutschland – etwa ein Viertel aller Einwohnerinnen und Einwohner (vgl. Statista 2020). Unsere Gesellschaft altert – und wir müssen unsere bestehenden Denkweisen, Arbeits- und Service-Kulturen und insbesondere die Entwicklung neuer Produkte an die neue Mehrheit der Kundinnen und Kunden sowie Konsumenten anpassen.