Mensch und Innovation

Digitale Disruption ist kein Schicksal, sondern ein Gestaltungsraum

Digitale Disruption
Blogreihe »Digitale Disruption«: Technologien und Anwendungsfelder mit Disruptions­potenzial: »Das Bessere ist des Guten größter Feind« – frei nach diesem alten Sprichwort von Voltaire lädt das Fraunhofer IAO zu einer Blogreihe ein, in der unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disruptive Trends und Technologien vorstellen und deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Diskutieren Sie mit!

Die Digitalisierung, wie wir sie heute erleben, leitet einen epochalen Wandel unserer wirtschaftlichen Systeme ein. Jenseits aller Unsicherheit und Zukunftsfragen bieten die transformativen Entwicklungen auch viele Chancen – aber nur für diejenigen, die sich dem Wandel proaktiv stellen und selbst vorangehen wollen.

Co-Creation mit Geflüchteten: Innovation mal anders

Innovationen sind Wirklichkeit gewordene Ideen. Wie aber kann man die Ideen derjenigen Menschen in Innovationen verwandeln, die nicht leicht erreicht werden können und die sich meist nicht freiwillig melden? Wenn man sich das zum Ziel setzt, werden Einbeziehung und Co-Creation kompliziert. Das haben wir in einem Projekt deutlich gespürt, in dem wir gemeinsam mit Geflüchteten neue Lösungen für deren Gesundheitsversorgung erarbeitet haben.

Arbeit 4.0 = Arbeit für alle? Welche Chancen bietet die Arbeitswelt 4.0 für Menschen mit Beeinträchtigungen?

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, auf einer Veranstaltung des bhz, einer großen Stuttgarter Behindertenwerkstatt, einen kurzen Impuls zu unserer Sicht auf die Potenziale der »Arbeit 4.0« für die Beschäftigungsformen und Beschäftigungschancen von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen zu geben. Überwiegen die Chancen? Oder werden angesichts des immer intensiver werdenden Roboter- und Softwareeinsatzes die Nischen für die wirtschaftlich darstellbare Beschäftigung behinderter Menschen kleiner werden? Praktiker, Wissenschaftler, Sozialpartner haben sich dieser Fragestellung gestellt und ein gemischtes, überwiegend optimistisches Bild gezeichnet.

Design (Thinking) – der Schlüssel für mehr Unternehmertum in der Wissenschaft?

In Stanford sind sie schon lange der Überzeugung, Tech-Start-ups haben es in ihrer DNA, nun sind auch alle großen Unternehmensberatungen auf den Zug aufgesprungen: Design-Thinking-Methoden (wie der prominente Design-Thinking-Ansatz) helfen neue Geschäftsmodelle zu erschließen, Innovationen zu fördern und neue Verwertungswege für Technologien zu entwickeln. In den vergangenen 5 Jahren wurden europaweit mehr als 30 renommierte Designagenturen von Unternehmensberatungen übernommen.
Die Wissenschaft gilt so oft als Impulsgeber und Vorreiter – doch sollte sie sich an dieser Stelle einmal etwas von den anderen abgucken und Design in ihre Forschungsteams integrieren, um frühzeitig innovative Verwertungskanäle für die Forschung zu identifizieren?

Photonische Technologie sucht Anwendungen – in 24 Stunden

»Licht auf dem nächsten Level« war das Motto des ersten LASER World of PHOTONICS Make Light MAKEATHON mit mehr als 80 Bastlern und Entwicklern. Bei diesem Makeathon sollen innerhalb von 24 Stunden funktionstüchtige Prototypen mit Hard- und Software entwickelt werden und damit Grundsteine für vollkommen neue Produkte gelegt werden.

Wenn der Himmel tobt: Hurrikan Harvey und die Versorgung von Pflegebedürftigen in Schadenslagen

Ende August hält Hurrikan Harvey die Texaner und ihren Katastrophenschutz in Atem. Windgeschwindigkeiten von bis zu 210km/h, Niederschläge bis zu 400 Liter pro Quadratmeter, überflutete Häuser und Straßen, gesperrte Flughäfen und unterbrochene Stromversorgung für Hunderttausende: in seiner Einflugschneise sorgt Harvey für gewaltige Verwüstung und gefährdet Gesundheit und Wohlergehen der Bevölkerung. Besonders hart betroffen: die Armen und vulnerablen Gruppen der Gesellschaft, wie ein Spiegel Online-Artikel illustriert.

Engineering Business Administration: Neue Ausbildungswege in Zeiten digitaler Revolutionen

Die digitale Revolution im produzierenden Mittelstand kündigt sich mit einer ganzen Reihe von Schlagwörtern an: »Digital Engineering«, »Smart Factory«, »Digitalisierung«, »Industrie 4.0«, »PLM«, »SysLM«, »BIM«, »Metamorphose« und »Transformation«. Der Nutzen der Digitalisierung ist in der Theorie schnell erklärt: Sie bringt Vernetzung und digitale Prozesse. Dadurch entstehen unter anderem Autonomie, Daten- und Prozessqualität, intelligente Entscheidungsunterstützung, schnellere Durchläufe und Reaktionen, neuartige Produkte und Geschäftsmodelle. Schwieriger jedoch wird es bei der praktischen Umsetzung im Unternehmensalltag: Was sind die konkreten Optionen? Welche Technologien und Anbieter sind relevant? Müssen alle Prozesse neugestaltet werden? Wie kann man den produzierenden Mittelstand an die neuen Technologien und Methoden heranführen?

Agil oder nicht agil, das ist hier die Frage!

Wie schon Hamlet, Prinz von Dänemark, in der Tragödie nach William Shakespeare, haben Unternehmen in unserer heutigen Welt Angst vor entschlossenem Handeln – insbesondere, da Veränderungen schneller und oft auch unerwarteter kommen, als dies in der Vergangenheit üblich war. Das Schlagwort »Agilität« bietet hier einen willkommenen Ausweg: sowohl für eine flexiblere, schnellere und nicht zuletzt modernere Entwicklung, aber auch für die gekonnte Tarnung von allem, bei dem ein Plan kolossal schiefgelaufen ist. Durch die Prominenz und die allheilende Versprechung agiler Vorgehensweisen scheint in dem ein oder anderen Unternehmen die entscheidende Frage komplett in Vergessenheit zu geraten…

Blockchain – Reality-Check beyond the Hype

Digitale Disruption
Blogreihe »Digitale Disruption«: Technologien und Anwendungsfelder mit Disruptions­potenzial: »Das Bessere ist des Guten größter Feind« – frei nach diesem alten Sprichwort von Voltaire lädt das Fraunhofer IAO zu einer Blogreihe ein, in der unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disruptive Trends und Technologien vorstellen und deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Diskutieren Sie mit!

Blockchain is often mentioned as a disruptive innovation that will dramatically change the way we do transactions on the internet and many people claim that it will at least revolutionize the financial industry (and potentially the rest of the world as well). On the other hand it is currently listed on the top of Gartners Hype Cycle in the “Peak of Inflated Expectations” and the next stop might very well be the ”Trough of Disillusionment“. So, will this just be yet another emerging new technology that fails to fulfill the lofty expectations and will end up as a solution looking for a problem?