Human-Computer Interaction

Neurotechnologien nutzerzentriert gestalten – oder bleiben lassen

Neurotechnologien bieten die Möglichkeit, technischen Systemen Informationen über mentale Zustände, Emotionen und Intentionen der Nutzer zu liefern. Auf Basis dieser zusätzlichen Nutzerinformationen können die Systeme ihr Verhalten gezielt an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen und ihm passgenau Unterstützung, z.B. bei Arbeitsaufgaben, liefern (vgl. letzten Blogbeitrag). Aber wollen wir überhaupt, dass ein Computer unsere Gedanken liest? Für viele Menschen ist ein »Allwissender Computer« doch eher ein Horror-Szenario oder zumindest ziemlich unheimlich. Unter welchen Umständen und in welchen Situationen wäre dies akzeptabel, ja sogar erwünscht? Welche Bedenken gibt es?

Neurotechnologien: Zeig‘ mir, was du denkst und ich geb‘ dir, was du brauchst!

Wir haben in vielen zwischenmenschlichen Situationen einen untrüglichen Instinkt dafür, wie sich andere Menschen fühlen und wie sie sich als nächstes verhalten werden. Dank dieses automatischen Radars fällt der Kaffeebecher, den uns der neue Barista im Café morgens hektisch über den Tisch streckt, nicht zu Boden. Und dass die Kollegin heute mal wieder schlecht gelaunt ist, bemerken wir augenblicklich an ihrem dahin genuschelten »Morgen«. Psychologen vermuten, dass wir uns bei jeder Handlung und Regung automatisch in unser Gegenüber hinein versetzen. Dazu simulieren wir seine Intentionen und Gefühle in unserem Gehirn auf Basis unserer eigenen Erfahrungen nach, um dann unser eigenes Verhalten entsprechend anpassen zu können. Dies geschieht in Sekundenbruchteilen und ohne, dass wir es überhaupt bewusst merken.

Industrie 4.0 gestalten – Wenn der Roboter mit dem Gewerkschaftler…

Die IG Metall hat einen neuen Hoffnungsträger. Er ist nicht besonders groß, extrem wendig, arbeitet fehlerfrei ohne Ermüdung. Außerdem hat er keinerlei Berührungsängste. Die Rede ist nicht von Jörg Hofmann, dem neuen Vorsitzenden, sondern von James, unserem bohrmaschinenmontierenden Leichtbauroboter, den wir gemeinsam mit Universal Robots auf dem Gewerkschaftstag letzte Woche ausgestellt haben.

Mit der Maus am IAO – Nachwuchsforscher entdecken die Stadt der Zukunft

Am 3. Oktober 2015 war es wieder soweit: Zum dritten Mal konnten Nachwuchsforscher beim »Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus« am Fraunhofer IAO einen Blick hinter die Kulissen unserer Forschungseinrichtung werfen. Unter dem Motto »Tauch‘ ein in die Stadt der Zukunft« gingen rund 70 Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise im Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE. Und wie es sich für richtige Nachwuchsforscher gehört, konnten die Maus-Fans vieles selbst ausprobieren. Das zeigt auch unser kurzes Video.

Self-Services in der Stadt der Zukunft

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 5: Die digitale Stadt

Automaten haben einen festen Platz in unseren Stadtlandschaften. Anlässlich neuer Gadgets im Bereich der Mobilgeräte wird zwar regelmäßig das komplette Verschwinden der Automaten oder ihr »Wandern in die Hosentasche« prophezeit, doch die Anforderung, dass Services im öffentlichen Raum möglichst für alle zugänglich sein sollen und die zu beobachtende Langlebigkeit von Parkautomaten und Co. lässt vermuten, dass sie uns auch in Zukunft noch eine Weile erhalten bleiben werden.

Autonomes Fahren: Sicherheit, Spaß oder gar beides?

Das Thema automatisiertes Fahren ist mittlerweile in der Öffentlichkeit angekommen. Möge der gesellschaftliche Meinungsbildungsprozess beginnen, er ist unabdingbar und hochrelevant auf dem Weg in die Zukunft des immer intelligenter werdenden Automobils. Als Forscher sehe ich meine Aufgabe darin, einerseits den aktuellen Wissenstand und die Fakten zum Thema einzubringen, und andererseits auf die offenen Fragen hinzuweisen und die Bandbreite möglicher Lösungen zu skizzieren.

Anlässlich der von Ford finanzierten Marktstudie und Kampagne »eine-idee-weiter« hat mich die Reisebloggerin Christine Neder interviewt. Der Videoblog gibt das Interview sehr unterhaltsam, aber natürlich auch sehr verkürzt wieder.

The Road to Automated Drive: 5 questions, 5 answers

From June 30th to July 2nd we expect the next promising conference on automated driving, in Sindelfingen, Germany. »The Road to Automated Drive 2014«, organized by IQPC, addresses the latest innovations for future assistance systems, car connectivity, and the challenges of highly automated driving, as well as legal and political problems with respect to driver safety and society’s acceptance.
Since IQPC’s conference on Automotive Cockpit HMI annually provides high quality presentations, great discussions and straight forward business contacts I am now curios on this automated driving conference.
In preparation of this conference the IQPC staff interviewed me on the future of automated driving.

Wann waren Sie eigentlich das letzte Mal in einer Bankfiliale?

Eben. Ich kann mich auch nicht erinnern.

Und so geht es den meisten: Der überwältigende Teil der Kundenkontakte findet am Automaten statt – und der Rest nicht etwa in der Filiale, sondern online. Die Self Service-Kanäle stellen also heute praktisch das Gesicht der Bank zum Kunden dar. Und werden vom Kunden durchaus geschätzt, wie wir in einer Studie zu Kundenkontaktkanälen festgestellt haben: