automatisiertes Fahren

Fahrzeugentwicklung in der Transformation: Welcher Antrieb hat Zukunft?

»Welchen Antrieb hat das Fahrzeug?« fragte mich Ilka Horstmeier, Mitglied im Vorstand der BMW AG, bei der Vorstellung unseres Fahrzeugkonzept »Vision PI« beim Ideenwettbewerb »#NEXTGen Moving Tomorrow Pitch« des Autokonzerns. Unsere Antwort darauf lautete: »Den, der bedarfsspezifisch Sinn ergibt!«. Die Fahrzeugentwicklung befindet sich im Wandel. Das Ende des fossilen Zeitalters scheint nah, wird aber nicht von heute auf morgen vonstattengehen. Der Batteriebetrieb ist zwar auf dem Vormarsch, wird aber immer wieder diskutiert und der wasserstoffgetriebene Brennstoffzellenantrieb erlebt aktuell eine neue Renaissance. Also welcher ist nun der Antrieb der Zukunft?

Das automatisierte Fahrzeug fährt – doch der Mensch entscheidet, wie

Je mehr Teilaspekte der Fahraufgabe von automatisierten Fahrzeugen übernommen werden, desto wichtiger wird das Zusammenspiel von Fahrer und Fahrzeug: In bisherigen Zukunftsvisionen wandelt sich die Rolle des Menschen beim automatisierten Fahren vom Fahrer zum Passagier. In Nutzerstudien und Umfragen zeigt sich jedoch, dass Menschen nicht nur passiv chauffiert werden wollen.

Auto, spiel mit mir! Wie zwei Studenten die Zeit im Roboterauto nutzbar machen wollen

Wenn es nach Erik Franz und Maximilian Werner geht, die als studentische Hilfskräfte bei uns am Fraunhofer IAO arbeiten, bestellen wir künftig bei Bedarf ein autonom fahrendes Auto und passen den Innenraum per App schnell und unkompliziert an unsere Vorlieben an. Mit dieser Idee haben die zwei Studenten der Universität Stuttgart den 1. Preis beim Future Lab »EY Creator« auf dem Auto-Gipfel des Handelsblatts gewonnen. Wir fragen die beiden, wie ihre Idee konkret aussehen soll und wie sie entstanden ist.

Autonomes Fahren: Schlafen ist gesund – auch während der Fahrt

Autonomes Fahren kann aus dem »Risiko Sekundenschlaf« einen »Powernap am Steuer« machen, wie wir in unserem letzten Blogpost herausgearbeitet haben. Doch sobald längere Strecken autonom zurückgelegt werden und uns Baustellen, schlechte Wetterlagen oder abgelegene Straßen begegnen, muss der Fahrer auf absehbare Zeit noch einspringen und auch das System unterstützen. Wie gelingt die Übergabe an einen womöglich schlafenden oder gerade anderweitig beschäftigten Fahrer?

Autonomes Fahren – Disruption am Immobilienmarkt?

Es ist ein bewährtes Spiel: Kaum sinken die Zinsen bei Bankguthaben, beginnt der Run auf Immobilien. Dass die zyklische Überhitzung des Markts früher oder später ein Ende haben wird, ist den meisten klar – dass wir uns aber insgesamt auf größere strukturelle Änderungen im Immobiliensektor zubewegen könnten aber nicht. Heute beschäftigen wir uns meist mit der Frage, wie autonomes Fahren zu unseren heutigen Städten passt. Dabei hat die Technologie das Potenzial, die Stadt an sich zu verändern – und vor allem den Immobilienmarkt in unserer alternden Pendler-Gesellschaft auf den Kopf zu stellen.

Apple, Google, Daimler, BMW und Co: Wer baut das Auto Ihres Vertrauens?

Apple stellt der immer noch wachsenden Fangemeinde Produktneuheiten in weltweit live übertragenen »Keynotes« vor, wie zuletzt am 7. September. Diese digitalen Happenings haben inzwischen fast schon Kultstatus erlangt. Vor jeder Ankündigung wird heftig spekuliert, denn Apple gibt bekanntlich kaum Informationen im Voraus heraus. Nun ist das iPhone 7 aus dem Sack, der Überraschungseffekt hielt sich jedoch in Grenzen: praktisch alle Neuerungen waren aus bisher kursierenden Gerüchten bereits bekannt. Die Klinkenbuchse wurde gestrichen und die Plus-Version bekommt eine Dualkamera. Noch wurde kein das »Apple iCar« vorgestellt, aber in letzter Zeit wird die Marke Apple immer häufiger mit der Automobilbranche in Verbindung gebracht.

Autonomes Fahren: Wann können wir die Fahrt verschlafen?

Autounfälle sind trauriger Alltag und in der Öffentlichkeit leider so normal geworden, dass sie kaum mehr in den Medien erwähnt werden. Anders bei so genannten autonomen oder automatisierten Fahrzeugen: Hier ist die öffentliche Aufmerksamkeit so hoch, dass selbst ein an sich vorteilhaftes Konzept nur unter dem Gefahrenaspekt betrachtet wird. Dabei sind autonome Fahrzeuge in vielen Aspekten weiter, als die Öffentlichkeit es heute wahrnimmt. Selbst die kühne Zukunftsvision, während des Fahrens zu schlafen und die Kontrolle dem Fahrzeug zu überlassen, könnte Wirklichkeit werden. Dennoch gibt es offene Fragen und Lücken im System.

Werden OEMs die neuen Zulieferer?

Die Automobilindustrie ist in Bewegung. Getrieben durch revolutionäre Entwicklungen wie die Elektrifizierung des Antriebsstrangs oder die Automatisierung der Fahrfunktion drängen immer mehr Fahrzeughersteller in den in vielen Teilen der Welt bereits gesättigten Automobilmarkt. Dort versuchen sie, insbesondere den deutschen Branchenprimi wie Daimler, BMW oder Volkswagen ihre über viele Jahrzehnte hinweg angestammte Vorreiterrolle und Marktmacht streitig zu machen. Und das scheint einfacher denn je. Doch wie kann es sein, dass die Eintrittsbarrieren für die Herstellung eines solch hochkomplexen Produktes offenbar deutlich gesunken sind? Welche Strategien verfolgen die neuen Wettbewerber und wie reagieren die großen Hersteller auf diese Entwicklung?