Innovationsmanagement

Disruptive Innovationen Teil 1: Versuche einer Begriffsklärung

Der Begriff »Disruption« hat es mit der Kürung zum Wirtschaftswort des Jahres 2015 durch die FAZ zu einiger Berühmtheit geschafft. Doch mit dem Ruhm kommen auch die Trittbrettfahrer, die vom Glanz des Schlagworts profitieren wollen. Obwohl Prof. Clayton M. Christensen aus meiner und der Sicht vieler anderer Wissenschaftler den Begriff geprägt und klar definiert hat, passiert es immer häufiger, dass momentan alles, was mit einem gewissen Neuheitsgrad – und einer besonderen Bedeutung – versehen werden soll, mit dem Begriff der Disruption betitelt wird.

Warum Wissenschaftler gründen müssen!

Wissenschaftliche Erkenntnisse bleiben in Deutschland viel zu oft im Elfenbeinturm und erreichen viel zu selten wirtschaftliche Relevanz in Form von innovativen Geschäftsmodellen oder zukunftweisenden Produkten. Nicht nur im internationalen Vergleich, sondern auch absolut gesehen ist die akademische Gründerquote hierzulande nicht zufriedenstellend.

Kopfkino: Alter als Chance für die Stadt der Zukunft

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 4: Die lebenswerte Stadt

Am 21. Oktober 2015 um 16:29 Uhr ist es soweit – Marty McFly landet in unserer heutigen »Zukunft«, wie man sie sich 1989 vorgestellt hat und Robert Zemeckis sie im zweiten Teil seiner berühmten Zeitreisefilmreihe »Back to the future« inszeniert hat. Machen wir doch auch einmal kurz eine Zeitreise, in das Jahr 2060 – laut statistischem Bundesamt wird rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung dann älter als 65 Jahre alt sein – somit auch die Stadtbewohner. Was heißt das für eine Stadt? Wie sieht das Stadtbild 2060 aus? Mal kurz Kopfkino:

ServiceSpotting oder: Wie kommt die Wurstverpackung aufs Dach?

Was haben Wurstverpackungen eigentlich mit der Dämmung von Häusern zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch wenn man genauer hinschaut, zeigt sich, dass hinter diesen Produkten das gleiche technologische Prinzip steckt: Sowohl bei Wurstverpackungen als auch bei der Dämmung von Hauswänden geht es um effektive Diffusionsbarrieren. In völlig unterschiedlichen Bereichen werden also ähnliche Funktionen benötigt, denen eine gemeinsame Technologie zugrunde liegt.

Die Vision einer »Technologie-Finde-Maschine«

Entwickler und Produktmanager kennen diese Aktivitäten nur zu gut: Messen werden besucht, Veröffentlichungen gelesen, Kunden und Lieferanten eingebunden – alles mit dem Ziel, neueste Technologien zu entdecken und damit die Erfüllung der Kundenanforderungen heute und morgen bestmöglich zu gewährleisten. Wer träumt hier nicht von der Finde-Maschine für Technologien, die riesige Datenbestände nach relevanten technologischen Entwicklungen durchsucht und technologische Entscheidungen vorbereitet oder sogar selbst treffen kann?

How to avoid the innovation coma

Gastbeitrag
R&D Management Conference 2014

The R&D Management Conference 2014
3-6 June, Stuttgart
Management of Applied R&D: Connecting high value solutions with future markets

Most established companies recognize the need for innovation, as a driver for organic growth and as a means of differentiating themselves from competitors.

Notably managers from companies that are market leaders know how hard it is to create innovative growth business. The majority relies on the strength of the R&D department. For most companies however, R&D does mean: a lot of development and almost no research.

The same for innovation: Although busy engagements happen in the core business nothing is left for new business: Established businesses have customers, organizational structures, and prejudices that dispose them to stick with the familiar when they decide where to make their investments.

Crowdfunding und disruptive Low Cost Innovation

Low-Cost Innovation

Kurz zusammengefasst tritt Innovation durch so-genannte low-end Disruptions auf, wenn etablierte Unternehmen die Anforderungen ihrer Kunden übererfüllen und neue Wettbewerber hierdurch die wesentlichen Funktionen in Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen zu einem niedrigeren Preis anbieten können. Oft geht dies auch mit neuen Geschäftsmodellen, Wertschöpfungsketten oder komplett neuen Lösungen einher. Hier kommt derzeit das Thema Crowdfunding als wesentlicher Treiber ins Spiel: zahlreiche Crowdfunding-Projekte haben sich das Ziel gesetzt, kostengünstige Substitutionen für die aktuell von Unternehmen angebotenen Lösungen zu entwickeln und anzubieten…