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KAI-Index: Wie sollten wir arbeiten, damit unser Kopf gut arbeitet?

Rohstoffe wie Öl, Erz oder nutzbarer Boden sind endlich und werden uns in naher Zukunft nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen. Die Knappheit an physischen Ressourcen lässt sich mit konkreten Studien und Zahlen belegen und berechnen – bei der wichtigsten Ressource im rohstoffarmen Deutschland, der Kopfarbeit, also der Erzeugung von geistigen Gütern und Leistungen, tappen wir hingegen weitgehend im Dunkeln, obwohl der Anteil der Kopf- und Wissensarbeitenden stetig steigt, ihre Bedeutung für die Wirtschaft ebenso. Sie sind für viele Unternehmen die eigentliche Schlüsselressource im Innovation getriebenen Weltmarkt und angesichts des »War for Talents«. Sie entscheiden über zukünftige unternehmerische Erfolge und doch stellen sie für Wirtschaft und Wissenschaft als systematisches Forschungsfeld eine Black Box dar. Die zentralen Fragen zum WIE, z.B. wie arbeiten Kopfarbeitende heute und wie wollen sie eigentlich arbeiten? bleiben bislang noch unbeantwortet.

Der wahre Mehrwert von Videokommunikation

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wie viel »mehr« könnten wir dann erst durch Bewegtbilder wie Videokommunikation transportieren?

Obwohl heute große Datenmengen übertragen werden können, hat sich die Videokommunikation im Berufsalltag noch nicht durchsetzen können. Meiner Erfahrung nach steht bei der Einführung von Videokonferenzen meist immer noch das Einsparpotenzial bei Reisekosten klar im Vordergrund – weshalb die Technologie vor Jahren auch zunächst an der Unternehmensspitze Einzug hielt. Ein recht schnöder Grund, der potenzielle Mehrwerte wie Effektivität und Qualität der Kollaboration völlig vernachlässigt.

Um herauszubekommen, ob Video- und Webkonferenzen tatsächlich auf breiter Basis eine Alternative zu anderen Formen der Fernkollaboration darstellt, also für eine echte Kosten-/Nutzenanalyse, haben wir genauer hingesehen. Und sind dieser Frage mit freundlicher Unterstützung von OmniJoin in einem Experiment nachgegangen.

Industrie 4.0: Wie sieht die Produktionsarbeit der Zukunft aus?

Wie wird die Produktion der Zukunft aussehen? Ihre Meinung interessiert uns. Machen Sie mit bei unserer Studie »Produktionsarbeit der Zukunft«. Unter www.produktionsarbeit.de können Sie sich beteiligen.

Im Zusammenhang mit dem Begriff »Industrie 4.0« wird derzeit diskutiert, wie Produktionsarbeit in Deutschland zukünftig aussehen wird. Details zur Diskussion finden Sie in unserem letzten Blog Beitrag.
Industriemaschinen werden intelligent vernetzt und unterhalten sich miteinander. Einzelteile kennen ihre Bearbeitungsprozesse und steuern sich selbstständig durch die Fertigung. Erwartet wird nichts weniger als ein Paradigmenwechsel hin zur selbstorganisierten, selbstgesteuerten und intelligenten Automatisierung.