Wenn der Strom ausfällt: Resiliente Energieversorgung vorausschauend planen
Georg Göhler | 15. Oktober 2026 | Kommentare
Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Strom ist die unsichtbare Grundlage unseres Alltags: Kommunikation, Wasserversorgung, Gesundheitswesen, Verwaltung, Mobilität und wirtschaftliche Prozesse sind darauf angewiesen. Die Versorgungssicherheit gilt in Deutschland weiterhin als sehr zuverlässig: 2024 lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je Letztverbraucher bei 11,7 Minuten. Dennoch rücken mögliche Ausfälle stärker in den Fokus. Extremwetter, technische Störungen, Cyberangriffe, Sabotage sowie geopolitische Krisen können einzelne Standorte oder ganze Versorgungsbereiche treffen. Ein großflächiger, langanhaltender Stromausfall bleibt unwahrscheinlich – seine Folgen wären jedoch gravierend. Resilienz bedeutet deshalb nicht, den nächsten Blackout vorherzusagen, sondern kritische Funktionen rechtzeitig zu identifizieren und ihre Versorgung für unterschiedliche Szenarien robust vorzubereiten. Mehr lesen »
