Sicherheit und Resilienz

Ein Agent kommt selten allein: Potenziale und Risiken sich selbstorganisierender KI

| 22. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Im Juli 2026 passierte bei einer internen Cybersecurity-Evaluation von OpenAI etwas, das man sich lieber in einer wissenschaftlichen Simulation anstatt in echten IT-Systemen angeschaut hätte. Was ist passiert? Mehrere KI-Modelle sollten in isolierten Umgebungen anspruchsvolle Cybersecurity-Aufgaben lösen. Für diese Evaluationen liefen die Modelle bewusst mit reduzierten Schutzmechanismen. In vielen der Testumgebungen waren jedoch weder ein freier Internetzugang noch die Kommunikation zwischen den Agenten vorgesehen. Dabei blieb es aber nicht.
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Ein Agent kommt selten allein: Potenziale und Risiken sich selbstorganisierender KI2026-10-22T09:50:14+02:00

Auch in der Krise arbeitsfähig bleiben: Ein Praxisrahmen für Kommunen

| 20. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wenn der Strom länger ausfällt, wichtige Infrastrukturen beeinträchtigt sind oder eine Extremwetterlage mehrere Ortsteile betrifft, richtet sich der Blick unmittelbar auf die Kommune. Bürgerinnen und Bürger erwarten verlässliche Informationen, erreichbare Anlaufstellen und sichtbare Entscheidungen. Gleichzeitig muss die Verwaltung unter erschwerten Bedingungen weiterarbeiten. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten, realistische Prioritäten und erprobte Verfahren.
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Auch in der Krise arbeitsfähig bleiben: Ein Praxisrahmen für Kommunen2026-10-20T08:33:07+02:00

Produktionsstillstand vermeiden: So planen Unternehmen eine resiliente Energieversorgung

| 16. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Fällt an einem Unternehmensstandort der Strom aus, stehen häufig nicht nur Maschinen still. Schon eine kurze Unterbrechung kann den Produktionsprozess stören, Daten gefährden oder einen zeitaufwendigen Wiederanlauf auslösen. Längere Ausfälle dagegen beeinträchtigen Liefertermine, Kundenbeziehungen und ganze Wertschöpfungsketten. Die öffentliche Versorgung in Deutschland ist zwar generell sehr zuverlässig, dennoch können Stromausfälle einen Unternehmensstandort treffen. Wenn Unternehmen gravierende Schäden vermeiden wollen, sollten sie die eigene Verwundbarkeit kennen und festlegen, welche Prozesse in welcher Qualität und für welche Dauer abgesichert werden müssen.
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Produktionsstillstand vermeiden: So planen Unternehmen eine resiliente Energieversorgung2026-10-16T09:06:53+02:00

Wenn der Strom ausfällt: Resiliente Energieversorgung vorausschauend planen

| 15. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Strom ist die unsichtbare Grundlage unseres Alltags: Kommunikation, Wasserversorgung, Gesundheitswesen, Verwaltung, Mobilität und wirtschaftliche Prozesse sind darauf angewiesen. Die Versorgungssicherheit gilt in Deutschland weiterhin als sehr zuverlässig: 2024 lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je Letztverbraucher bei 11,7 Minuten. Dennoch rücken mögliche Ausfälle stärker in den Fokus. Extremwetter, technische Störungen, Cyberangriffe, Sabotage sowie geopolitische Krisen können einzelne Standorte oder ganze Versorgungsbereiche treffen. Ein großflächiger, langanhaltender Stromausfall bleibt unwahrscheinlich – seine Folgen wären jedoch gravierend. Resilienz bedeutet deshalb nicht, den nächsten Blackout vorherzusagen, sondern kritische Funktionen rechtzeitig zu identifizieren und ihre Versorgung für unterschiedliche Szenarien robust vorzubereiten.
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Wenn der Strom ausfällt: Resiliente Energieversorgung vorausschauend planen2026-10-15T06:50:18+02:00

Ein Cybervorfall ist kein IT-Problem

| 13. Oktober 2026 | Kommentare

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Nach einem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz konnten im August zeitweise weder Wohngeldanträge noch Wohnberechtigungsscheine und Baustellenanträge regulär bearbeitet werden. Der Vorfall zeigt: Wenn zentrale IT-Systeme ausfallen, wird aus einem technischen Sicherheitsproblem innerhalb kürzester Zeit eine organisatorische Krise.
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Ein Cybervorfall ist kein IT-Problem2026-10-13T08:59:36+02:00

Krisenresilienz braucht Pflegekompetenz

| 8. Oktober 2026 | Kommentare

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Was passiert, wenn ein Pflegeheim evakuiert werden muss, ambulante Dienste ihre Touren nicht mehr fahren können oder lebenswichtige technische Hilfsmittel ausfallen? Stromausfälle, Hitzewellen, Pandemien oder Cyberangriffe können gewohnte Versorgungsstrukturen innerhalb kürzester Zeit an ihre Grenzen bringen. Besonders betroffen sind Menschen, die dauerhaft auf pflegerische Unterstützung angewiesen sind. Eine verlässliche pflegerische Versorgung ist auch im Krisenfall unverzichtbar. Doch Deutschland ist auf solche Krisenlagen noch nicht ausreichend vorbereitet. Zu diesem Schluss kommt der Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege in seinem Gutachten zur Resilienz des Gesundheitswesens. Zu den zentralen Empfehlungen gehören das regelmäßige Üben von Krisenkonzepten, eine stärkere Nutzung von Daten sowie ein All-Gefahren-Ansatz, der den Blick nicht auf einzelne Ereignisse, sondern auf ein breites Spektrum möglicher Gefahren und deren Wechselwirkungen richtet. Damit stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann die gesundheitliche und pflegerische Versorgung aufrechterhalten werden, wenn der Normalbetrieb nicht mehr funktioniert – und welche Rolle muss die professionelle Pflege dabei übernehmen?
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Krisenresilienz braucht Pflegekompetenz2026-10-08T14:53:26+02:00

Willkommen in der Welt der Polykrise – Richtig entscheiden in unsicheren Zeiten

| 6. Oktober 2026 | Kommentare

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Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Willkommen in der Welt der Polykrise – Richtig entscheiden in unsicheren Zeiten2026-10-06T15:17:17+02:00

Cyberrisiken: Würden Sie merken, wenn Ihr Lieferant nicht mehr sicher ist?

| 1. Oktober 2026 | Kommentare

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Anfang Februar 2024 machte AnyDesk einen Angriff auf seine Produktionssysteme öffentlich. Heise berichtet, dass nach Einschätzung der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI die Angreifer jedoch bereits seit Ende Dezember 2023 Zugriff auf die Systeme gehabt haben könnten. Laut BSI melden öffentliche Quellen, dass auch Quellcode sowie Zertifikate zum Signieren von Software abgeflossen seien. Für Kunden ist das keine Kleinigkeit. Mit solchen Zertifikaten lässt sich Schadsoftware im schlimmsten Fall ein seriöser Anstrich verpassen. Der Fall zeigt, dass zwischen einem Einbruch und seiner öffentlichen Bekanntgabe mehrere Wochen liegen können. Für Organisationen, die einen solchen Fernzugriffsdienst einsetzen, entsteht dadurch eine schwierige Frage: Wie lassen sich mögliche Veränderungen der Sicherheitslage eines Lieferanten frühzeitig erkennen?
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Cyberrisiken: Würden Sie merken, wenn Ihr Lieferant nicht mehr sicher ist?2026-10-01T14:11:05+02:00

Wenn auf dem Burger die Tomate fehlt: Wie resilient sind die Transportsysteme der Zukunft?

| 29. September 2026 | Kommentare

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Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Wenn auf dem Burger die Tomate fehlt: Wie resilient sind die Transportsysteme der Zukunft?2026-10-01T14:14:58+02:00

KI als Brandbeschleuniger für Cyberangriffe in der OT

| 24. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Cyberangriffe nehmen Dimensionen an, die jedes Unternehmen und auch Privatpersonen aufhorchen lassen: Die Zahl der Angriffe steigt erschreckend an und Angriffe wie z.B. auf den Gesundheitssektor, zeigen, dass Cyberkriminelle vor nichts mehr zurückschrecken. Die Plattform »Industrial Cyber« vermeldet einen neuen Rekord für monatliche Ransomware-Angriffe im August 2026. Und das ist erst der Anfang eines kontinuierlichen Anstiegs von Angriffen, der durch die Effekte von KI ermöglicht wird und erwartbar ist. In diesem Blogbeitrag beleuchte ich, warum Produktionsanlagen, industrielle Steuerungssysteme und kritische Infrastrukturen – so genannte »Operational Technologies (OT)« – von dieser Gefahr besonders bedroht sind und wie man sich dagegen schützen kann.
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KI als Brandbeschleuniger für Cyberangriffe in der OT2026-10-01T14:31:19+02:00