Künstliche Intelligenz

Kollege KI außer Kontrolle? Lehren aus dem OpenAI-Vorfall

| 24. Juli 2026 | Kommentare

Eine KI, die Texte formuliert, ist ein Werkzeug. Eine KI, die auf Datenbanken zugreift, Programme ausführt, Nachrichten versendet oder Systeme konfiguriert, ist mehr als das: Sie wird zu einem handelnden Akteur innerhalb der Organisation.

Damit entsteht eine neue Herausforderung für das Identitäts- und Zugriffsmanagement. Unternehmen müssen künftig nicht mehr nur klären, welche Menschen auf welche Informationen zugreifen dürfen. Sie müssen auch entscheiden, welche Rechte ein KI-Agent erhält, welche Anweisungen für ihn gelten – und wie verhindert wird, dass er die Grenzen seines Auftrags überschreitet.

Ein aktueller Sicherheitsvorfall bei OpenAI und Hugging Face zeigt, dass diese Fragen nicht mehr theoretischer Natur sind.

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AI and the Quartz Crisis of Knowledge Work

When quartz technology arrived in the late 1960s, it didn’t just make watches more accurate; it fundamentally changed what people were willing to pay for. Today, AI is doing something similar to consulting and applied research: routine analysis and report writing are becoming cheap, fast and widely accessible, forcing us to rethink where real value in knowledge work actually lies. This blog uses the quartz crisis in watchmaking as a lens to explore how organizations can reposition their services in an AI-shaped world.

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Das Rennen zwischen KI und Kompetenz

| 13. Juli 2026 | Kommentare

Die interessanteste Organisationsforschung kommt direkt aus den Nachrichten. Seit Generative KI in Unternehmen angekommen ist, überschlagen sich die Erzählungen über die Zukunft der Arbeit. Mal heißt es, Unternehmen würden bald keine Berufseinsteigerinnen und -einsteiger mehr brauchen. Dann ist von Deskilling die Rede, davon dass Beschäftigte Aufgaben nur noch mit KI-Unterstützung bearbeiten und wir deswegen bald alle die Fähigkeit verlieren, ein paar klare Gedanken aneinanderzureihen. Wieder andere Beiträge zeichnen das Bild einer Arbeitswelt, in der ganze Tätigkeitsfelder in kurzer Zeit verschwinden.

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Schöner scheitern mit KI: Prompts, die für mich nicht funktionieren – und warum

| 10. Juli 2026 | Kommentare

Es gibt unzählige Frameworks, Tricks und Prompt-Sammlungen dazu, wie man mit KI »besser« arbeitet. Ich glaube aber, dass wir mindestens genauso viel aus dem lernen, was nicht funktioniert. Deshalb möchte ich etwas frischen Wind in das bekannte »10 Prompts, die dein Leben verändern«-Narrativ bringen. Hier geht es nicht um den einen perfekten Prompt, sondern um Denkweisen und Techniken, die ich ausprobiert, verworfen oder angepasst habe.

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Köder, Klick, Krise! Warum Cybersicherheit erlebt werden muss

| 18. Juni 2026 | Kommentare

Die Signal-Attacke, die unter anderem die Bundestagspräsidentin getroffen hat, bewegt die Gemüter. Was ist passiert? Betroffene erhielten eine Signal-Nachricht angeblich vom offiziellen technischen Support von Signal. Man solle seine PIN bestätigen oder einen Bestätigungscode eingeben. Einige Betroffene haben dies getan und so ihren Signal-Account kompromittiert. Oft ist die Reaktion: »Wie konnte man nur so blöd sein, darauf reinzufallen?«. Genau diese Überheblichkeit ist gefährlich. Erstens wird sie der Situation, in der den Betroffenen der Fehler unterlaufen ist, nicht gerecht und zweitens vermittelt sie den Eindruck, man selbst sei immun gegen solche Angriffe. Social Engineering-Expertinnen und-Experten können nur bestätigen: das ist niemand.

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Agentic Coding: Revolution in den Kinderschuhen – warum Entwicklerinnen und Entwickler jetzt handeln müssen

| 12. Juni 2026 | Kommentare

Coding-Agenten bringen ein breiteres Spektrum an Programmiererfahrung mit, als ein einzelner Mensch je selbst sammeln könnte. Unter guter Anleitung schreiben sie Code von erstaunlich hoher Qualität – oft in kürzester Zeit. Und was tun wir? Wir werfen ihnen halbfertige Sätze hin und wundern uns über mittelmäßige Ergebnisse.

Ein Weckruf – und eine Einladung, es besser zu machen.

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Die neue Ära der KI-Avatare: Wirkung messbar machen

| 6. Mai 2026 | Kommentare

Blogreihe »Die neue Ära der KI Avatare«
Die Einführung neuer Technologien ist erstmal immer eine Wette auf die Zukunft, vor allem wenn sie in bisher wenig erprobten Anwendungen erfolgt. Umso wichtiger ist es, bereits vorher klare Ziele festzulegen und Kosten vs. Nutzen zu quantifizieren. Nur so lässt sich messen, ob sich eine Investition gelohnt hat, sei es finanziell direkt messbar oder in Form anderer, nicht-monetärer Effekte.
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Die neue Ära der KI-Avatare: Wann Avatare Services wirklich besser machen

| 29. April 2026 | Kommentare

Blogreihe »Die neue Ära der KI Avatare«
Ob auf Messen, in Chats oder in der Gaming- und Filmszene: Avatare sind zunächst immer ein Eyecatcher. Durch KI und immer bessere Sprachmodelle wird die Interaktion mit Avataren immer besser und natürlicher. Welche Eigenschaften KI-Avatare als Kommunikationsinterface besitzen und wie sie gestaltet werden, habe ich in meinem letzten Blogbeitrag erläutert. Dennoch stellt sich die Frage: Sind Avatare nur eine Spielerei oder gibt es im Businesskontext wirklich sinnvolle Anwendungspotenziale für Unternehmen?
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Die neue Ära von KI-Avataren: Vom Chatbot zum interaktiven Gegenüber

| 22. April 2026 | Kommentare

Blogreihe »Die neue Ära der KI Avatare«
Avatare sind nichts Neues. Ob im Gaming, in Filmen oder im Metaverse: die virtuellen, oft menschlichen Abbilder sind längst etabliert. Warum sind sie also gerade jetzt wieder besonders relevant? Ein wichtiger Grund für das »Revival«: der enorme Fortschritt der letzten Jahre bei KI und vor allem Sprachmodellen (LLMs) ist ein Treiber für die rasante Veränderung digitaler Services. Musste man sich vor einigen Jahren noch durch statische FAQs kämpfen oder mit Chatbots schreiben, die das eigene Anliegen am Ende doch nur an einen echten Mitarbeitenden weiterleiteten, ermöglichen leistungsfähige LLMs heute Text-Interaktionen auf menschlichem Niveau. Dennoch bleibt eine Lücke: Die natürliche, menschlich wirkende Interaktion, zu der auch Audio, Mimik und Gestik gehören. Genau hier setzen interaktive, KI-gesteuerte Avatare an. Sie verbinden Sprachmodelle mit einem visuellen, personalisierbaren Gegenüber und werden so zum neuen Interaktionsmedium zwischen Usern und Services – und zwischen Teams und ihrem eigenen Expertenwissen. Doch sollte nun jedes Unternehmen interaktive Avatare in seine digitalen Services integrieren und wo liegt der konkrete Mehrwert?
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