Sicherheit und Resilienz

Vom Notfallplan zur Krisenfähigkeit: Warum Rollen und Übungen entscheiden

| 22. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Vom Notfallplan zur Krisenfähigkeit: Warum Rollen und Übungen entscheiden2026-10-01T14:14:14+02:00

Die neue Ökonomie der Cyberangriffe: Warum Unternehmen Risiken neu priorisieren müssen

| 10. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Anfang Juli 2026 brauchten die Angreifer nur vier Tage, um mehrere Behörden im asiatisch-pazifischen Raum zu kompromittieren, aller Wahrscheinlichkeit nach in Taiwan. Bemerkenswert war die Methode: Acht KI-Agenten arbeiteten gleichzeitig und koordiniert zusammen. Einer knackte Zugangsdaten von Regierungsmitarbeitenden, ein anderer suchte systematisch nach offenen API-Schnittstellen. Weitere Agenten entwendeten Personalakten oder installierten dauerhafte Hintertüren in Web-Anwendungen. Ein koordinierender Agent bewertete die Erfolge der einzelnen Teilangriffe nach einem einfachen statistischen Verfahren und passte die Strategie in insgesamt zwölf Angriffswellen fortlaufend an. Nach Einschätzung der Sicherheitsfirma Dream, die den Vorfall im August 2026 dokumentierte, handelt es sich um einen der ersten weitgehend autonom durchgeführten Cyberangriffe auf ein staatliches Ziel überhaupt. Eine zuvor unbekannte Schwachstelle war dafür nicht nötig; die Angreifer nutzten bekannte Lücken. KI mischt die Karten bei Cybersecurity für Unternehmen gerade neu.
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Die neue Ökonomie der Cyberangriffe: Warum Unternehmen Risiken neu priorisieren müssen2026-10-01T14:14:24+02:00

Resilienz-Taskforce aufbauen: Wie Sie mit wenig Aufwand Turbulenzen in den Griff bekommen

| 9. September 2026 | Kommentare

Blogreihe: Mehr Resilienz in Produktionssystemen
Turbulenzen sind selten ein reines Fachproblem, sondern vor allem ein Koordinations- und Entscheidungsthema. In vernetzten Lieferketten können scheinbar geringfügige Ereignisse zu Krisen führen, wenn sie nicht koordiniert eingedämmt werden. Eine Resilienz Taskforce schafft hier als temporär aktiviertes, interdisziplinäres Team genau das: ein gemeinsames Lagebild, klare Prioritäten und schnelle Umsetzung, statt dass jede Abteilung für sich improvisiert. Doch, wie setzt man dies auf, dass es im Alltag tragfähig ist und nicht als »zusätzliche Struktur« versandet? Antworten darauf haben vier produzierende Unternehmen aus der Kunststoff- und Maschinenbaubranche im dritten Gesamtprojekttreffen des BMFTR-geförderten Forschungsprojekts ResiNet erarbeitet – Unternehmen, die genau wie Sie mit Lieferengpässen, Anlagenausfällen und Personalengpässen zu tun haben.
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Resilienz-Taskforce aufbauen: Wie Sie mit wenig Aufwand Turbulenzen in den Griff bekommen2026-10-01T14:17:52+02:00

Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch

| 3. September 2026 | Kommentare

Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie heute schon KI genutzt?
Inzwischen ist die Technologie aus dem Alltag vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Häufig kinderleicht in der Anwendung liefert sie scheinbar mühelos hochqualitative Ergebnisse, die den eigenen Aufwand stark reduzieren. Doch wo ist da der Haken und lässt sich der besagte eingesparte Aufwand messen?
In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf Green AI und die oft vernachlässigten Umweltauswirkungen Künstlicher Intelligenz.

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Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch2026-10-01T14:17:07+02:00

Green AI: KI ist Teamsport – und das Team ist größer als gedacht

| 26. August 2026 | Kommentare

Künstliche Intelligenz wird häufig als Softwarethema diskutiert, doch das greift zu kurz: Mit dem KI-Boom steigt der Bedarf an Rechenleistung, Energieversorgung und spezifischer Infrastruktur. KI ist nicht nur eine Technologie-, sondern eine Systemfrage: Welche Voraussetzungen braucht KI, um langfristig ressourceneffizient, resilient und souverän betrieben zu werden? Die Antwort auf diese Frage wird auch darüber entscheiden, welche Standorte im Wettbewerb um diese Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts erfolgreich sein werden.

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Green AI: KI ist Teamsport – und das Team ist größer als gedacht2026-10-01T14:17:29+02:00

EUDI-Wallet-Pflicht erfüllt, aber Potenzial vergeben? Was Kommunen jetzt vorbereiten sollten

| 19. August 2026 | Kommentare

Ab dem 2. Januar 2027 müssen deutsche Behörden die EUDI-Wallet als Identifizierungsmittel akzeptieren. In den vergangenen Wochen haben wir mit mehreren Kommunen darüber gesprochen. Viele schildern eine ähnliche Lage: Das Thema kam plötzlich, Details der Umsetzung waren lange unklar und in den Haushalten für 2026 ist meist kein Budget eingeplant. Zudem entwickeln sich technische Hintergründe und rechtliche Vorgaben teilweise noch weiter. Für die Umsetzung fehlt daher oft Planungssicherheit und Geld.

Die Antwort, auf die sich viele Kommunen verständigt haben, lautet: Anbindung über die BundID. Das erfüllt die Pflicht mit geringem Aufwand. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar, deckt weitergehende Wallet-Funktionen aber nicht ab und lässt Digitalisierungspotenziale liegen.

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EUDI-Wallet-Pflicht erfüllt, aber Potenzial vergeben? Was Kommunen jetzt vorbereiten sollten2026-10-01T14:21:15+02:00

E-Agrartechnik: Warum die Landwirtschaft zur Blaupause für nachhaltige und resiliente Wertschöpfung werden kann

| 14. August 2026 | Kommentare

Greenfield Catapults: Von der Idee zum Forschungsangebot
In meiner täglichen Arbeit als Wissenschaftler komme ich immer wieder mit neuen, innovativen oder sogar disruptiven Technologien in Kontakt. Dabei stelle ich mir immer wieder die Frage: Macht diese Technologie die Welt tatsächlich besser – und wurde sie entlang der Bedarfe und Bedürfnisse einer zukunftsfesten Gesellschaft entwickelt? Die ehrliche Antwort darauf lautet für mich leider oft: nein. Viel zu häufig entsteht oder entwickelt sich Technologie zum Selbstzweck weiter. Umso spannender ist für mich seit einiger Zeit der Blick in die Landwirtschaft und -technik. Hier habe ich den Eindruck, dass Innovation meist noch sehr direkt aus den praktischen Bedarfen der Landwirte heraus gedacht wird. Anders gesagt: Technik muss ein konkretes, dringliches Problem lösen, sonst hat sie keine Daseinsberechtigung. Genau das macht diesen Bereich so interessant, auch als mögliches Vorbild für andere Sektoren und Branchen.
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E-Agrartechnik: Warum die Landwirtschaft zur Blaupause für nachhaltige und resiliente Wertschöpfung werden kann2026-10-01T14:19:48+02:00

Kollege KI außer Kontrolle? Lehren aus dem OpenAI-Vorfall

| 24. Juli 2026 | Kommentare

Eine KI, die Texte formuliert, ist ein Werkzeug. Eine KI, die auf Datenbanken zugreift, Programme ausführt, Nachrichten versendet oder Systeme konfiguriert, ist mehr als das: Sie wird zu einem handelnden Akteur innerhalb der Organisation.

Damit entsteht eine neue Herausforderung für das Identitäts- und Zugriffsmanagement. Unternehmen müssen künftig nicht mehr nur klären, welche Menschen auf welche Informationen zugreifen dürfen. Sie müssen auch entscheiden, welche Rechte ein KI-Agent erhält, welche Anweisungen für ihn gelten – und wie verhindert wird, dass er die Grenzen seines Auftrags überschreitet.

Ein aktueller Sicherheitsvorfall bei OpenAI und Hugging Face zeigt, dass diese Fragen nicht mehr theoretischer Natur sind.

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Kollege KI außer Kontrolle? Lehren aus dem OpenAI-Vorfall2026-10-01T14:20:36+02:00

Köder, Klick, Krise! Warum Cybersicherheit erlebt werden muss

| 18. Juni 2026 | Kommentare

Die Signal-Attacke, die unter anderem die Bundestagspräsidentin getroffen hat, bewegt die Gemüter. Was ist passiert? Betroffene erhielten eine Signal-Nachricht angeblich vom offiziellen technischen Support von Signal. Man solle seine PIN bestätigen oder einen Bestätigungscode eingeben. Einige Betroffene haben dies getan und so ihren Signal-Account kompromittiert. Oft ist die Reaktion: »Wie konnte man nur so blöd sein, darauf reinzufallen?«. Genau diese Überheblichkeit ist gefährlich. Erstens wird sie der Situation, in der den Betroffenen der Fehler unterlaufen ist, nicht gerecht und zweitens vermittelt sie den Eindruck, man selbst sei immun gegen solche Angriffe. Social Engineering-Expertinnen und-Experten können nur bestätigen: das ist niemand.

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Köder, Klick, Krise! Warum Cybersicherheit erlebt werden muss2026-10-01T14:22:02+02:00

Resilienz Taskforce – warum Produktionsnetzwerke einen gemeinsamen Takt brauchen

| 11. Mai 2026 | Kommentare

Blogreihe: Mehr Resilienz in Produktionssystemen
Störungen in der Produktion starten selten spektakulär. Häufig ist es nur ein fehlendes Teil, eine Qualitätsabweichung, eine verspätete Lieferung oder ein Maschinenausfall. Und trotzdem kennen viele Unternehmen das Gefühl: Innerhalb weniger Stunden wird aus einer lokalen Abweichung ein Problem, das Einkauf, Produktion, Qualität, Logistik und am Ende die Kundinnen und Kunden gleichzeitig betrifft. Plötzlich läuft Kommunikation in mehreren Kanälen, Informationen widersprechen sich und Entscheidungen brauchen zu lange – nicht, weil niemand kompetent wäre, sondern weil das System als Ganzes keinen gemeinsamen Takt findet.
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Resilienz Taskforce – warum Produktionsnetzwerke einen gemeinsamen Takt brauchen2026-10-01T14:25:36+02:00