EUDI-Wallet-Pflicht erfüllt, aber Potenzial vergeben? Was Kommunen jetzt vorbereiten sollten
Ab dem 2. Januar 2027 müssen deutsche Behörden die EUDI-Wallet als Identifizierungsmittel akzeptieren. In den vergangenen Wochen haben wir mit mehreren Kommunen darüber gesprochen. Viele schildern eine ähnliche Lage: Das Thema kam plötzlich, Details der Umsetzung waren lange unklar und in den Haushalten für 2026 ist meist kein Budget eingeplant. Zudem entwickeln sich technische Hintergründe und rechtliche Vorgaben teilweise noch weiter. Für die Umsetzung fehlt daher oft Planungssicherheit und Geld.
Die Antwort, auf die sich viele Kommunen verständigt haben, lautet: Anbindung über die BundID. Das erfüllt die Pflicht mit geringem Aufwand. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar, deckt weitergehende Wallet-Funktionen aber nicht ab und lässt Digitalisierungspotenziale liegen.
