Nachhaltigkeit und Resilienz

Die neue Ökonomie der Cyberangriffe: Warum Unternehmen Risiken neu priorisieren müssen

| 10. September 2026 | Kommentare

Anfang Juli 2026 brauchten die Angreifer nur vier Tage, um mehrere Behörden im asiatisch-pazifischen Raum zu kompromittieren, aller Wahrscheinlichkeit nach in Taiwan. Bemerkenswert war die Methode: Acht KI-Agenten arbeiteten gleichzeitig und koordiniert zusammen. Einer knackte Zugangsdaten von Regierungsmitarbeitenden, ein anderer suchte systematisch nach offenen API-Schnittstellen. Weitere Agenten entwendeten Personalakten oder installierten dauerhafte Hintertüren in Web-Anwendungen. Ein koordinierender Agent bewertete die Erfolge der einzelnen Teilangriffe nach einem einfachen statistischen Verfahren und passte die Strategie in insgesamt zwölf Angriffswellen fortlaufend an. Nach Einschätzung der Sicherheitsfirma Dream, die den Vorfall im August 2026 dokumentierte, handelt es sich um einen der ersten weitgehend autonom durchgeführten Cyberangriffe auf ein staatliches Ziel überhaupt. Eine zuvor unbekannte Schwachstelle war dafür nicht nötig; die Angreifer nutzten bekannte Lücken. KI mischt die Karten bei Cybersecurity für Unternehmen gerade neu.

Wirtschaftlich betrachtet sind Cyperangriffe inzwischen asymetrische Konflikte geworden: KI minimiert die Kosten für die Angreifer, während die Kosten für die Verteidiger konstant bleiben. Ein an der Analyse beteiligter Sicherheitsexperte formulierte es so: Früher habe ein Angreifer einen Dollar investiert, während die Verteidigung einhundert Dollar aufwenden musste. Heute koste der Angriff nur noch fünf Cent, die Kosten der Verteidigung seien jedoch kaum gesunken. KI-Agenten senken damit die Hürden für wiederholte und breit angelegte Angriffsversuche erheblich.

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Die neue Ökonomie der Cyberangriffe: Warum Unternehmen Risiken neu priorisieren müssen2026-09-10T12:07:10+02:00

Resilienz-Taskforce aufbauen: Wie Sie mit wenig Aufwand Turbulenzen in den Griff bekommen

| 9. September 2026 | Kommentare

Blogreihe: Mehr Resilienz in Produktionssystemen
Turbulenzen sind selten ein reines Fachproblem, sondern vor allem ein Koordinations- und Entscheidungsthema. In vernetzten Lieferketten können scheinbar geringfügige Ereignisse zu Krisen führen, wenn sie nicht koordiniert eingedämmt werden. Eine Resilienz Taskforce schafft hier als temporär aktiviertes, interdisziplinäres Team genau das: ein gemeinsames Lagebild, klare Prioritäten und schnelle Umsetzung, statt dass jede Abteilung für sich improvisiert. Doch, wie setzt man dies auf, dass es im Alltag tragfähig ist und nicht als »zusätzliche Struktur« versandet? Antworten darauf haben vier produzierende Unternehmen aus der Kunststoff- und Maschinenbaubranche im dritten Gesamtprojekttreffen des BMFTR-geförderten Forschungsprojekts ResiNet erarbeitet – Unternehmen, die genau wie Sie mit Lieferengpässen, Anlagenausfällen und Personalengpässen zu tun haben.
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Resilienz-Taskforce aufbauen: Wie Sie mit wenig Aufwand Turbulenzen in den Griff bekommen2026-09-09T10:23:03+02:00

Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch

| 3. September 2026 | Kommentare

Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie heute schon KI genutzt?
Inzwischen ist die Technologie aus dem Alltag vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Häufig kinderleicht in der Anwendung liefert sie scheinbar mühelos hochqualitative Ergebnisse, die den eigenen Aufwand stark reduzieren. Doch wo ist da der Haken und lässt sich der besagte eingesparte Aufwand messen?
In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf Green AI und die oft vernachlässigten Umweltauswirkungen Künstlicher Intelligenz.

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Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch2026-09-03T10:20:22+02:00

Green AI: KI ist Teamsport – und das Team ist größer als gedacht

| 26. August 2026 | Kommentare

Künstliche Intelligenz wird häufig als Softwarethema diskutiert, doch das greift zu kurz: Mit dem KI-Boom steigt der Bedarf an Rechenleistung, Energieversorgung und spezifischer Infrastruktur. KI ist nicht nur eine Technologie-, sondern eine Systemfrage: Welche Voraussetzungen braucht KI, um langfristig ressourceneffizient, resilient und souverän betrieben zu werden? Die Antwort auf diese Frage wird auch darüber entscheiden, welche Standorte im Wettbewerb um diese Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts erfolgreich sein werden.

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Green AI: KI ist Teamsport – und das Team ist größer als gedacht2026-08-26T11:34:51+02:00

E-Agrartechnik: Warum die Landwirtschaft zur Blaupause für nachhaltige und resiliente Wertschöpfung werden kann

| 14. August 2026 | Kommentare

Greenfield Catapults: Von der Idee zum Forschungsangebot
In meiner täglichen Arbeit als Wissenschaftler komme ich immer wieder mit neuen, innovativen oder sogar disruptiven Technologien in Kontakt. Dabei stelle ich mir immer wieder die Frage: Macht diese Technologie die Welt tatsächlich besser – und wurde sie entlang der Bedarfe und Bedürfnisse einer zukunftsfesten Gesellschaft entwickelt? Die ehrliche Antwort darauf lautet für mich leider oft: nein. Viel zu häufig entsteht oder entwickelt sich Technologie zum Selbstzweck weiter. Umso spannender ist für mich seit einiger Zeit der Blick in die Landwirtschaft und -technik. Hier habe ich den Eindruck, dass Innovation meist noch sehr direkt aus den praktischen Bedarfen der Landwirte heraus gedacht wird. Anders gesagt: Technik muss ein konkretes, dringliches Problem lösen, sonst hat sie keine Daseinsberechtigung. Genau das macht diesen Bereich so interessant, auch als mögliches Vorbild für andere Sektoren und Branchen.
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E-Agrartechnik: Warum die Landwirtschaft zur Blaupause für nachhaltige und resiliente Wertschöpfung werden kann2026-08-31T09:56:50+02:00

Der Wert dazwischen: Kollaboration als Zukunftskompetenz für Museen

| 28. Juli 2026 | Kommentare

Gesellschaftliche Polarisierung, technologische Veränderungen, steigende Erwartungen an Teilhabe und knappe Ressourcen prägen den Museumsalltag zunehmend. Museumsleitungen und Kulturmanagerinnen und -manager müssen deshalb neue Wege finden, um gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten, Räume für Austausch zu schaffen und unterschiedlichen Perspektiven gerecht zu werden. Kollaboration könnte hier zu einem Schlüsselthema für positive Veränderungen werden – wenn sie so umgesetzt wird, dass sie ihr volles Potenzial entfalten kann.

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Der Wert dazwischen: Kollaboration als Zukunftskompetenz für Museen2026-07-28T09:01:26+02:00

Warum die Energiewende keine perfekten Nutzerinnen und Nutzer braucht

| 19. Juni 2026 | Kommentare

Die Energiewende entscheidet sich nicht nur an Technologien, Preisen und Netzen. Sie entscheidet sich auch daran, wer Energiepolitik versteht, wer Förderangebote tatsächlich nutzen kann, wer im Haushalt mitentscheidet und wer das Gefühl hat, in energiepolitischen Fragen gehört zu werden. Im ersten Beitrag habe ich beschrieben, wie wir im EU-Projekt gEneSys Energieteilhabe gemessen und politische Prioritäten abgeleitet haben. In diesem zweiten Beitrag geht es um die Anschlussfrage: Was hat das mit Gender zu tun? Eine der wichtigsten Einsichten aus gEneSys war für mich, dass die Antwort differenzierter ausfällt, als man vielleicht erwartet.

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Warum die Energiewende keine perfekten Nutzerinnen und Nutzer braucht2026-06-19T09:45:19+02:00

Energiewende für alle? Warum Politik bessere Prioritäten braucht

| 16. Juni 2026 | Kommentare

Die Energiewende entscheidet sich nicht nur an Netzen, Preisen und Technologien, sondern im Alltag der Menschen. Können sie Energie sicher und bezahlbar nutzen? Verstehen sie ihre Optionen? Haben sie das Gefühl, dass ihre Lebensrealität in der Energiepolitik vorkommt? Im EU-Projekt gEneSys haben wir drei Jahre lang untersucht, wie Menschen in zehn Ländern am Energiesystem teilhaben – und was das mit Gender und sozialer Ungleichheit zu tun hat. Die wichtigste Einsicht: Politik hat keinen Mangel an Ideen. Sie braucht bessere Prioritäten und ein Energiesystem, das nicht von perfekten Nutzerinnen und Nutzern ausgeht.

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Energiewende für alle? Warum Politik bessere Prioritäten braucht2026-06-19T09:05:11+02:00

Resilienz Taskforce – warum Produktionsnetzwerke einen gemeinsamen Takt brauchen

| 11. Mai 2026 | Kommentare

Blogreihe: Mehr Resilienz in Produktionssystemen
Störungen in der Produktion starten selten spektakulär. Häufig ist es nur ein fehlendes Teil, eine Qualitätsabweichung, eine verspätete Lieferung oder ein Maschinenausfall. Und trotzdem kennen viele Unternehmen das Gefühl: Innerhalb weniger Stunden wird aus einer lokalen Abweichung ein Problem, das Einkauf, Produktion, Qualität, Logistik und am Ende die Kundinnen und Kunden gleichzeitig betrifft. Plötzlich läuft Kommunikation in mehreren Kanälen, Informationen widersprechen sich und Entscheidungen brauchen zu lange – nicht, weil niemand kompetent wäre, sondern weil das System als Ganzes keinen gemeinsamen Takt findet.
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Resilienz Taskforce – warum Produktionsnetzwerke einen gemeinsamen Takt brauchen2026-05-11T07:56:30+02:00

Durchleitung: Warum Ölstaaten subventionieren, wenn heimischer Strom günstiger fährt?

| 5. Mai 2026 | Kommentare

2,30 € pro Liter. So viel kostet Diesel gerade an deutschen Zapfsäulen – und ein erheblicher Teil davon fließt in Förderländer, auf die wir keinen Einfluss haben. Gleichzeitig produziert die Solaranlage auf dem Depotdach vieler Fuhrparks und Logistikunternehmen Strom für wenige Cent pro Kilowattstunde. An windigen oder sonnigen Tagen wird deutscher Ökostrom an der Börse fast verschenkt. Wäre es nicht naheliegend, genau diesen Strom auch unterwegs in den eigenen Elektro-LKW zu laden? Vom eigenen Dach, aus dem eigenen Vertrag, zum eigenen Preis – egal an welcher Ladesäule in Deutschland?

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Durchleitung: Warum Ölstaaten subventionieren, wenn heimischer Strom günstiger fährt?2026-05-05T13:54:47+02:00