Nachhaltigkeit und Energie

Produktionsstillstand vermeiden: So planen Unternehmen eine resiliente Energieversorgung

| 16. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Fällt an einem Unternehmensstandort der Strom aus, stehen häufig nicht nur Maschinen still. Schon eine kurze Unterbrechung kann den Produktionsprozess stören, Daten gefährden oder einen zeitaufwendigen Wiederanlauf auslösen. Längere Ausfälle dagegen beeinträchtigen Liefertermine, Kundenbeziehungen und ganze Wertschöpfungsketten. Die öffentliche Versorgung in Deutschland ist zwar generell sehr zuverlässig, dennoch können Stromausfälle einen Unternehmensstandort treffen. Wenn Unternehmen gravierende Schäden vermeiden wollen, sollten sie die eigene Verwundbarkeit kennen und festlegen, welche Prozesse in welcher Qualität und für welche Dauer abgesichert werden müssen.
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Produktionsstillstand vermeiden: So planen Unternehmen eine resiliente Energieversorgung2026-10-16T09:06:53+02:00

Wenn der Strom ausfällt: Resiliente Energieversorgung vorausschauend planen

| 15. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Strom ist die unsichtbare Grundlage unseres Alltags: Kommunikation, Wasserversorgung, Gesundheitswesen, Verwaltung, Mobilität und wirtschaftliche Prozesse sind darauf angewiesen. Die Versorgungssicherheit gilt in Deutschland weiterhin als sehr zuverlässig: 2024 lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je Letztverbraucher bei 11,7 Minuten. Dennoch rücken mögliche Ausfälle stärker in den Fokus. Extremwetter, technische Störungen, Cyberangriffe, Sabotage sowie geopolitische Krisen können einzelne Standorte oder ganze Versorgungsbereiche treffen. Ein großflächiger, langanhaltender Stromausfall bleibt unwahrscheinlich – seine Folgen wären jedoch gravierend. Resilienz bedeutet deshalb nicht, den nächsten Blackout vorherzusagen, sondern kritische Funktionen rechtzeitig zu identifizieren und ihre Versorgung für unterschiedliche Szenarien robust vorzubereiten.
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Wenn der Strom ausfällt: Resiliente Energieversorgung vorausschauend planen2026-10-15T06:50:18+02:00

Wenn auf dem Burger die Tomate fehlt: Wie resilient sind die Transportsysteme der Zukunft?

| 29. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Wenn auf dem Burger die Tomate fehlt: Wie resilient sind die Transportsysteme der Zukunft?2026-10-01T14:14:58+02:00

Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch

| 3. September 2026 | Kommentare

Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie heute schon KI genutzt?
Inzwischen ist die Technologie aus dem Alltag vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Häufig kinderleicht in der Anwendung liefert sie scheinbar mühelos hochqualitative Ergebnisse, die den eigenen Aufwand stark reduzieren. Doch wo ist da der Haken und lässt sich der besagte eingesparte Aufwand messen?
In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf Green AI und die oft vernachlässigten Umweltauswirkungen Künstlicher Intelligenz.

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Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch2026-10-01T14:17:07+02:00

Green AI: KI ist Teamsport – und das Team ist größer als gedacht

| 26. August 2026 | Kommentare

Künstliche Intelligenz wird häufig als Softwarethema diskutiert, doch das greift zu kurz: Mit dem KI-Boom steigt der Bedarf an Rechenleistung, Energieversorgung und spezifischer Infrastruktur. KI ist nicht nur eine Technologie-, sondern eine Systemfrage: Welche Voraussetzungen braucht KI, um langfristig ressourceneffizient, resilient und souverän betrieben zu werden? Die Antwort auf diese Frage wird auch darüber entscheiden, welche Standorte im Wettbewerb um diese Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts erfolgreich sein werden.

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Green AI: KI ist Teamsport – und das Team ist größer als gedacht2026-10-01T14:17:29+02:00

E-Agrartechnik: Warum die Landwirtschaft zur Blaupause für nachhaltige und resiliente Wertschöpfung werden kann

| 14. August 2026 | Kommentare

Greenfield Catapults: Von der Idee zum Forschungsangebot
In meiner täglichen Arbeit als Wissenschaftler komme ich immer wieder mit neuen, innovativen oder sogar disruptiven Technologien in Kontakt. Dabei stelle ich mir immer wieder die Frage: Macht diese Technologie die Welt tatsächlich besser – und wurde sie entlang der Bedarfe und Bedürfnisse einer zukunftsfesten Gesellschaft entwickelt? Die ehrliche Antwort darauf lautet für mich leider oft: nein. Viel zu häufig entsteht oder entwickelt sich Technologie zum Selbstzweck weiter. Umso spannender ist für mich seit einiger Zeit der Blick in die Landwirtschaft und -technik. Hier habe ich den Eindruck, dass Innovation meist noch sehr direkt aus den praktischen Bedarfen der Landwirte heraus gedacht wird. Anders gesagt: Technik muss ein konkretes, dringliches Problem lösen, sonst hat sie keine Daseinsberechtigung. Genau das macht diesen Bereich so interessant, auch als mögliches Vorbild für andere Sektoren und Branchen.
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E-Agrartechnik: Warum die Landwirtschaft zur Blaupause für nachhaltige und resiliente Wertschöpfung werden kann2026-10-01T14:19:48+02:00

Warum die Energiewende keine perfekten Nutzerinnen und Nutzer braucht

| 19. Juni 2026 | Kommentare

Die Energiewende entscheidet sich nicht nur an Technologien, Preisen und Netzen. Sie entscheidet sich auch daran, wer Energiepolitik versteht, wer Förderangebote tatsächlich nutzen kann, wer im Haushalt mitentscheidet und wer das Gefühl hat, in energiepolitischen Fragen gehört zu werden. Im ersten Beitrag habe ich beschrieben, wie wir im EU-Projekt gEneSys Energieteilhabe gemessen und politische Prioritäten abgeleitet haben. In diesem zweiten Beitrag geht es um die Anschlussfrage: Was hat das mit Gender zu tun? Eine der wichtigsten Einsichten aus gEneSys war für mich, dass die Antwort differenzierter ausfällt, als man vielleicht erwartet.

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Warum die Energiewende keine perfekten Nutzerinnen und Nutzer braucht2026-10-01T14:22:28+02:00

Energiewende für alle? Warum Politik bessere Prioritäten braucht

| 16. Juni 2026 | Kommentare

Die Energiewende entscheidet sich nicht nur an Netzen, Preisen und Technologien, sondern im Alltag der Menschen. Können sie Energie sicher und bezahlbar nutzen? Verstehen sie ihre Optionen? Haben sie das Gefühl, dass ihre Lebensrealität in der Energiepolitik vorkommt? Im EU-Projekt gEneSys haben wir drei Jahre lang untersucht, wie Menschen in zehn Ländern am Energiesystem teilhaben – und was das mit Gender und sozialer Ungleichheit zu tun hat. Die wichtigste Einsicht: Politik hat keinen Mangel an Ideen. Sie braucht bessere Prioritäten und ein Energiesystem, das nicht von perfekten Nutzerinnen und Nutzern ausgeht.

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Energiewende für alle? Warum Politik bessere Prioritäten braucht2026-10-01T14:26:35+02:00

Durchleitung: Warum Ölstaaten subventionieren, wenn heimischer Strom günstiger fährt?

| 5. Mai 2026 | Kommentare

2,30 € pro Liter. So viel kostet Diesel gerade an deutschen Zapfsäulen – und ein erheblicher Teil davon fließt in Förderländer, auf die wir keinen Einfluss haben. Gleichzeitig produziert die Solaranlage auf dem Depotdach vieler Fuhrparks und Logistikunternehmen Strom für wenige Cent pro Kilowattstunde. An windigen oder sonnigen Tagen wird deutscher Ökostrom an der Börse fast verschenkt. Wäre es nicht naheliegend, genau diesen Strom auch unterwegs in den eigenen Elektro-LKW zu laden? Vom eigenen Dach, aus dem eigenen Vertrag, zum eigenen Preis – egal an welcher Ladesäule in Deutschland?

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Durchleitung: Warum Ölstaaten subventionieren, wenn heimischer Strom günstiger fährt?2026-10-01T14:25:56+02:00