KI als Brandbeschleuniger für Cyberangriffe in der OT
Mehr lesen »

Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie heute schon KI genutzt?
Inzwischen ist die Technologie aus dem Alltag vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Häufig kinderleicht in der Anwendung liefert sie scheinbar mühelos hochqualitative Ergebnisse, die den eigenen Aufwand stark reduzieren. Doch wo ist da der Haken und lässt sich der besagte eingesparte Aufwand messen?
In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf Green AI und die oft vernachlässigten Umweltauswirkungen Künstlicher Intelligenz.
Künstliche Intelligenz wird häufig als Softwarethema diskutiert, doch das greift zu kurz: Mit dem KI-Boom steigt der Bedarf an Rechenleistung, Energieversorgung und spezifischer Infrastruktur. KI ist nicht nur eine Technologie-, sondern eine Systemfrage: Welche Voraussetzungen braucht KI, um langfristig ressourceneffizient, resilient und souverän betrieben zu werden? Die Antwort auf diese Frage wird auch darüber entscheiden, welche Standorte im Wettbewerb um diese Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts erfolgreich sein werden.
Gesellschaftliche Polarisierung, technologische Veränderungen, steigende Erwartungen an Teilhabe und knappe Ressourcen prägen den Museumsalltag zunehmend. Museumsleitungen und Kulturmanagerinnen und -manager müssen deshalb neue Wege finden, um gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten, Räume für Austausch zu schaffen und unterschiedlichen Perspektiven gerecht zu werden. Kollaboration könnte hier zu einem Schlüsselthema für positive Veränderungen werden – wenn sie so umgesetzt wird, dass sie ihr volles Potenzial entfalten kann.
Die Energiewende entscheidet sich nicht nur an Technologien, Preisen und Netzen. Sie entscheidet sich auch daran, wer Energiepolitik versteht, wer Förderangebote tatsächlich nutzen kann, wer im Haushalt mitentscheidet und wer das Gefühl hat, in energiepolitischen Fragen gehört zu werden. Im ersten Beitrag habe ich beschrieben, wie wir im EU-Projekt gEneSys Energieteilhabe gemessen und politische Prioritäten abgeleitet haben. In diesem zweiten Beitrag geht es um die Anschlussfrage: Was hat das mit Gender zu tun? Eine der wichtigsten Einsichten aus gEneSys war für mich, dass die Antwort differenzierter ausfällt, als man vielleicht erwartet.
Die Energiewende entscheidet sich nicht nur an Netzen, Preisen und Technologien, sondern im Alltag der Menschen. Können sie Energie sicher und bezahlbar nutzen? Verstehen sie ihre Optionen? Haben sie das Gefühl, dass ihre Lebensrealität in der Energiepolitik vorkommt? Im EU-Projekt gEneSys haben wir drei Jahre lang untersucht, wie Menschen in zehn Ländern am Energiesystem teilhaben – und was das mit Gender und sozialer Ungleichheit zu tun hat. Die wichtigste Einsicht: Politik hat keinen Mangel an Ideen. Sie braucht bessere Prioritäten und ein Energiesystem, das nicht von perfekten Nutzerinnen und Nutzern ausgeht.