Themenwochen Sicherheit und Resilienz

Krisenresilienz braucht Pflegekompetenz

| 8. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Was passiert, wenn ein Pflegeheim evakuiert werden muss, ambulante Dienste ihre Touren nicht mehr fahren können oder lebenswichtige technische Hilfsmittel ausfallen? Stromausfälle, Hitzewellen, Pandemien oder Cyberangriffe können gewohnte Versorgungsstrukturen innerhalb kürzester Zeit an ihre Grenzen bringen. Besonders betroffen sind Menschen, die dauerhaft auf pflegerische Unterstützung angewiesen sind. Eine verlässliche pflegerische Versorgung ist auch im Krisenfall unverzichtbar. Doch Deutschland ist auf solche Krisenlagen noch nicht ausreichend vorbereitet. Zu diesem Schluss kommt der Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege in seinem Gutachten zur Resilienz des Gesundheitswesens. Zu den zentralen Empfehlungen gehören das regelmäßige Üben von Krisenkonzepten, eine stärkere Nutzung von Daten sowie ein All-Gefahren-Ansatz, der den Blick nicht auf einzelne Ereignisse, sondern auf ein breites Spektrum möglicher Gefahren und deren Wechselwirkungen richtet. Damit stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann die gesundheitliche und pflegerische Versorgung aufrechterhalten werden, wenn der Normalbetrieb nicht mehr funktioniert – und welche Rolle muss die professionelle Pflege dabei übernehmen?
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Krisenresilienz braucht Pflegekompetenz2026-10-08T14:53:26+02:00

Willkommen in der Welt der Polykrise – Richtig entscheiden in unsicheren Zeiten

| 6. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Willkommen in der Welt der Polykrise – Richtig entscheiden in unsicheren Zeiten2026-10-06T15:17:17+02:00

Cyberrisiken: Würden Sie merken, wenn Ihr Lieferant nicht mehr sicher ist?

| 1. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Anfang Februar 2024 machte AnyDesk einen Angriff auf seine Produktionssysteme öffentlich. Heise berichtet, dass nach Einschätzung der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI die Angreifer jedoch bereits seit Ende Dezember 2023 Zugriff auf die Systeme gehabt haben könnten. Laut BSI melden öffentliche Quellen, dass auch Quellcode sowie Zertifikate zum Signieren von Software abgeflossen seien. Für Kunden ist das keine Kleinigkeit. Mit solchen Zertifikaten lässt sich Schadsoftware im schlimmsten Fall ein seriöser Anstrich verpassen. Der Fall zeigt, dass zwischen einem Einbruch und seiner öffentlichen Bekanntgabe mehrere Wochen liegen können. Für Organisationen, die einen solchen Fernzugriffsdienst einsetzen, entsteht dadurch eine schwierige Frage: Wie lassen sich mögliche Veränderungen der Sicherheitslage eines Lieferanten frühzeitig erkennen?
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Cyberrisiken: Würden Sie merken, wenn Ihr Lieferant nicht mehr sicher ist?2026-10-01T14:11:05+02:00

Wenn auf dem Burger die Tomate fehlt: Wie resilient sind die Transportsysteme der Zukunft?

| 29. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Wenn auf dem Burger die Tomate fehlt: Wie resilient sind die Transportsysteme der Zukunft?2026-10-01T14:14:58+02:00

KI als Brandbeschleuniger für Cyberangriffe in der OT

| 24. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Cyberangriffe nehmen Dimensionen an, die jedes Unternehmen und auch Privatpersonen aufhorchen lassen: Die Zahl der Angriffe steigt erschreckend an und Angriffe wie z.B. auf den Gesundheitssektor, zeigen, dass Cyberkriminelle vor nichts mehr zurückschrecken. Die Plattform »Industrial Cyber« vermeldet einen neuen Rekord für monatliche Ransomware-Angriffe im August 2026. Und das ist erst der Anfang eines kontinuierlichen Anstiegs von Angriffen, der durch die Effekte von KI ermöglicht wird und erwartbar ist. In diesem Blogbeitrag beleuchte ich, warum Produktionsanlagen, industrielle Steuerungssysteme und kritische Infrastrukturen – so genannte »Operational Technologies (OT)« – von dieser Gefahr besonders bedroht sind und wie man sich dagegen schützen kann.
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KI als Brandbeschleuniger für Cyberangriffe in der OT2026-10-01T14:31:19+02:00

Vom Notfallplan zur Krisenfähigkeit: Warum Rollen und Übungen entscheiden

| 22. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Vom Notfallplan zur Krisenfähigkeit: Warum Rollen und Übungen entscheiden2026-10-01T14:14:14+02:00

Die neue Ökonomie der Cyberangriffe: Warum Unternehmen Risiken neu priorisieren müssen

| 10. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Anfang Juli 2026 brauchten die Angreifer nur vier Tage, um mehrere Behörden im asiatisch-pazifischen Raum zu kompromittieren, aller Wahrscheinlichkeit nach in Taiwan. Bemerkenswert war die Methode: Acht KI-Agenten arbeiteten gleichzeitig und koordiniert zusammen. Einer knackte Zugangsdaten von Regierungsmitarbeitenden, ein anderer suchte systematisch nach offenen API-Schnittstellen. Weitere Agenten entwendeten Personalakten oder installierten dauerhafte Hintertüren in Web-Anwendungen. Ein koordinierender Agent bewertete die Erfolge der einzelnen Teilangriffe nach einem einfachen statistischen Verfahren und passte die Strategie in insgesamt zwölf Angriffswellen fortlaufend an. Nach Einschätzung der Sicherheitsfirma Dream, die den Vorfall im August 2026 dokumentierte, handelt es sich um einen der ersten weitgehend autonom durchgeführten Cyberangriffe auf ein staatliches Ziel überhaupt. Eine zuvor unbekannte Schwachstelle war dafür nicht nötig; die Angreifer nutzten bekannte Lücken. KI mischt die Karten bei Cybersecurity für Unternehmen gerade neu.
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Die neue Ökonomie der Cyberangriffe: Warum Unternehmen Risiken neu priorisieren müssen2026-10-01T14:14:24+02:00