Wissensgraph statt Dokumentensuche: Wie Unternehmenswissen nutzbar wird
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Vor zehn Jahren haben meine Kollegin Verena Pohl und ich die »Zukunftsstudie 2027 #ichinzehnjahren« auf den Weg gebracht. Damals ging es uns darum, Themen und Technologien sichtbar zu machen, die unser Leben und Arbeiten in den kommenden Jahren verändern. Wenn man die Studie heute liest, fällt auf: Videokonferenzen, flexible Arbeitszeitmodelle, Sprachassistenten und vieles, was darin beschrieben wurde, ist inzwischen in unserem Alltag angekommen. Haben wir damit geleistet, was man sich von guter Vorausschau (Foresight) erhofft? Meine Antwort darauf hat sich in zehn Jahren verändert – und mit ihr das Modell, mit dem ich heute arbeite.
Doch vor der Umsetzung fehlt meist der entscheidende Realitätscheck: Funktioniert das geplante Layout auch an stark frequentierten Tagen? Finden Mitarbeitende für unterschiedliche Tätigkeiten geeignete Arbeitsplätze? Und bietet das Büro genügend Raum für Austausch und Zusammenarbeit, ohne konzentriertes Arbeiten zu erschweren? Vor der Investition lassen sich diese Fragen bislang nur schwer beantworten, dabei wäre das Risiko von teuren Fehlinvestitionen vermeidbar.
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Gesellschaftliche Polarisierung, technologische Veränderungen, steigende Erwartungen an Teilhabe und knappe Ressourcen prägen den Museumsalltag zunehmend. Museumsleitungen und Kulturmanagerinnen und -manager müssen deshalb neue Wege finden, um gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten, Räume für Austausch zu schaffen und unterschiedlichen Perspektiven gerecht zu werden. Kollaboration könnte hier zu einem Schlüsselthema für positive Veränderungen werden – wenn sie so umgesetzt wird, dass sie ihr volles Potenzial entfalten kann.
When quartz technology arrived in the late 1960s, it didn’t just make watches more accurate; it fundamentally changed what people were willing to pay for. Today, AI is doing something similar to consulting and applied research: routine analysis and report writing are becoming cheap, fast and widely accessible, forcing us to rethink where real value in knowledge work actually lies. This blog uses the quartz crisis in watchmaking as a lens to explore how organizations can reposition their services in an AI-shaped world.
Die interessanteste Organisationsforschung kommt direkt aus den Nachrichten. Seit Generative KI in Unternehmen angekommen ist, überschlagen sich die Erzählungen über die Zukunft der Arbeit. Mal heißt es, Unternehmen würden bald keine Berufseinsteigerinnen und -einsteiger mehr brauchen. Dann ist von Deskilling die Rede, davon dass Beschäftigte Aufgaben nur noch mit KI-Unterstützung bearbeiten und wir deswegen bald alle die Fähigkeit verlieren, ein paar klare Gedanken aneinanderzureihen. Wieder andere Beiträge zeichnen das Bild einer Arbeitswelt, in der ganze Tätigkeitsfelder in kurzer Zeit verschwinden.
Es gibt unzählige Frameworks, Tricks und Prompt-Sammlungen dazu, wie man mit KI »besser« arbeitet. Ich glaube aber, dass wir mindestens genauso viel aus dem lernen, was nicht funktioniert. Deshalb möchte ich etwas frischen Wind in das bekannte »10 Prompts, die dein Leben verändern«-Narrativ bringen. Hier geht es nicht um den einen perfekten Prompt, sondern um Denkweisen und Techniken, die ich ausprobiert, verworfen oder angepasst habe.
Arbeitgeber kämpfen um Attraktivität bei begehrten Fachkräften und Talenten.
Doch eine neue Studie deutet an, dass echte Arbeitgeberattraktivität nicht im Außen entsteht, sondern in dem, wie Mitarbeitende die Unternehmenskultur bewerten und selbst leben – sie ist ein inside job. Entscheidend ist daher die Frage: Was macht uns als Arbeitgebende kulturell wirklich attraktiv bei den dringend benötigten Fachkräften?
Für die Antwort braucht es den Blick auf das Innenleben von Unternehmen: Organisationskultur, Arbeitsklima, Entwicklungsmöglichkeiten und psychologische Sicherheit. Denn nur, wenn Kultur im Alltag erlebbar wird, wirkt sie auch authentisch nach außen.