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Digitale Transformation

Produktpass in einfach? Wie Unternehmen von der neuen EU-Business Wallet profitieren können

Inzwischen ist es bei den meisten Betrieben angekommen: Ab 2027 kommt der Digitale Produktpass (DPP) nach und nach für verschiedene Produktgruppen. Nichts scheint die Welle an Regularien und Dokumentationspflichten aus Brüssel aufhalten zu können. Der DPP wird es Konsumenten und anderen Marktteilnehmern in Europa erlauben, je nach ihrer Rolle, nachhaltigkeitsrelevante Daten zu Produkten einzusehen. Die EU gibt vor, dass dies zu geschehen hat, doch wie genau das umgesetzt wird, bleibt zum Großteil den Unternehmen selbst überlassen. Für Unternehmen ergeben sich dadurch ein paar kritische Fragen:

  1. 1. Wie sorge ich dafür, dass innerhalb meines Unternehmens und in der Zusammenarbeit mit Zulieferern die Bereitstellung der Daten möglichst effizient abläuft?
  2. 2. Wie stelle ich sicher, dass ich zwar compliant bin, meine Daten aber nicht in die falschen Hände geraten?

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KI ist kein Orakel: Warum ihr Wert im Foresight woanders liegt

| 30. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Fraunhofer IAO-Foresight
Viele Diskussionen über KI verlaufen nach dem gleichen Muster: Sie kreisen um Begriffe wie Black Box, »Stochastic Parrot«, unklare Trainingsdaten und Halluzinationen. Ich habe das kürzlich selbst auf einer Veranstaltung zu Foresight und KI erlebt. Die Debatte war intensiv, die Bedenken berechtigt, doch das Ergebnis überraschend ernüchternd: ein diffuses Gefühl von Hilflosigkeit und die implizite Annahme, dass wir diesen Herausforderungen kaum etwas entgegensetzen können. Am Ende blieb vor allem eines zurück: Unsicherheit. Wie kann und sollte man die KI denn dann in Foresight-Prozessen einsetzen?
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Menschzentrierte XR: Wie Neurotechnologien virtuelle Arbeitswelten gestalten

| 17. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Ein Team arbeitet gemeinsam an einer komplexen Aufgabe. Ideen entstehen, Blicke treffen sich, jemand übernimmt spontan die Führung, ein anderer ergänzt. Die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden springt zwischen Bildschirm, Gesprächspartner und eigenem Gedankengang. Was im analogen Raum selbstverständlich wirkt, ist in digitalen und immersiven Umgebungen alles andere als trivial. Wenn wir über virtuelle Zusammenarbeit im Metaverse sprechen, sprechen wir aus neurowissenschaftlicher Perspektive über ein radikales Experiment: Das Gehirn trifft auf eine Umwelt, für die es evolutionär nicht optimiert wurde.
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Industrial Metaverse – Echte Mehrwerte oder ferne Zukunftsvision?

| 6. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Virtuelle Umgebungen begleiten uns schon seit Jahrzehnten. Zu Beginn waren diese nur für Expertinnen und Experten mit tiefen Kenntnissen in Programmiersprachen zugänglich. Schrittweise haben grafische Benutzerschnittstellen immer mehr Menschen virtuelle Welten zugänglich gemacht. Das Computer-Aided Design (CAD) kam in den 1950er Jahren auf. Lange war man überzeugt, dass analoge Zeichnungen »vom Reißbrett« völlig ausreichend sind und virtuelle Modelle in PCs alles unnötig kompliziert machen. Inzwischen hat sich 3D-CAD in vielen Bereichen als Standard etabliert. Es bildet neben weiteren Technologien, die Grundlage für unser heutiges, visuelles Verständnis des Industrial Metaverse.
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Urban Metaverse: Vision oder virtuelle Seifenblase?

| 4. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
In dem Auftaktbeitrag der Metaverse-Themenwochen wurde das Potenzial in immersive Technologien als verbindende Arbeitsgrundlage für komplexe Entscheidungen beschrieben. Im Rahmen der Morgenstadt-Initiative haben wir eine kleine Umfrage unter sechs Fraunhofer-Instituten durchgeführt, um zu verstehen, wie das Urban Metaverse von denjenigen eingeschätzt wird, die in verschiedenen Bereichen an der Stadt von morgen forschen. Die Antworten waren überraschend eindeutig und widersprüchlich zugleich. Zwischen Vision und Umsetzbarkeit spannt sich ein Feld, das zeigt, dass das Urban Metaverse kein Selbstläufer ist, sondern ein Werkzeug mit Stärken und Schwächen.
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An AI-Match in Heaven: OpenClaw und virtuelle Avatare

| 27. Februar 2026 | Kommentare

Blogreihe »Die neue Ära der KI Avatare«
Was hat Open Claw nicht die letzten Wochen die Fachwelt entzückt und zugleich verschreckt! Begonnen als frei verfügbares, Open Source Agentensystem zählt es seit Anfang Februar zu den am schnellsten wachsenden Open Source-Projekten überhaupt. Der virale Durchbruch kam Ende Januar: Binnen 72 Stunden wurden zehntausende Agenten registriert und später die Marke von über 1,5 Mio. Agenten überschritten. Was ist dran am OpenClaw-Hype und welche Potenziale sehen wir aus der Wissenschaft für die Technologie?
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Metaverse – Definitionen und Perspektiven

| 24. Februar 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Neulich habe ich bei einem Event unseren Metaverse-Demonstrator gezeigt und ein Teilnehmer hat gefragt: »Warum eigentlich ›Metaverse‹? Ist das nicht – zumindest unter diesem Namen – tot?« Die Frage ist berechtigt (siehe auch den Blogbeitrag von Niklas Effenberger). Warum verwenden wir den Begriff dann trotzdem? Ich persönlich finde ihn erstens schön, weil er das »Meta-« – also das Übergeordnete – gut trifft: Nicht ein einzelnes virtuelles Paralleluniversum, sondern etwas, das verschiedene Technologien und Räume zusammenführt. Ich kenne keinen Begriff, der diese Konvergenz ähnlich kurz und verständlich auf den Punkt bringt (obwohl ich genug Kandidaten gelesen habe). Und zweitens lassen sich über den Begriff sinnvolle Unterkategorien bilden: Industrial Metaverse, Urban Metaverse, Service Metaverse, Social Metaverse usw. Wir könnten natürlich auch von Industrie 5.0 und Citiverse (Citizen-Metaverse), von Digitalen Zwillingen im Allgemeinen und Speziellen, oder von Web3 sprechen, aber das würde eben nicht so schön verdeutlichen, dass alles zusammengehört und zusammenwächst.
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Das Metaverse als Schnittstelle zwischen Modell und Wirklichkeit

| 23. Februar 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Stellen Sie sich vor: Ein ganz normales Projektmeeting. Sagen wir: Kommunale Wärmeplanung. Am Tisch sitzen Bauamt, Stadtwerke, Wohnungsbaugesellschaft, ein Vertreter des Industriegebiets, die Bürgervertretung. Auf dem Beamer: Karten, Trassenvarianten, Förderbedingungen und Zeitpläne auf Powerpoint Folien.

Jeder sieht dasselbe… und versteht doch etwas völlig anderes.

Das Bauamt denkt in Genehmigungsverfahren und Sperrzeiten. Die Stadtwerke rechnen Anschlusskosten durch. Die Wohnungsbaugesellschaft fragt sich, wie sie das den Mieterinnen und Mietern erklärt. Die Industrievertreterin will wissen, ob die Abwärme wirklich eingespeist werden kann. Und die Bürgervertretung? Die möchte verstehen, warum ausgerechnet durch die Kleingartenanlage gebaggert werden soll.

Zwei Stunden später: Viele Fragen notiert, einige Missverständnisse aufgeklärt, neue Missverständnisse entstanden. Der Termin fürs nächste Meeting steht.

Das kennen Sie. Das kennen wir alle. Ob bei der Einführung einer neuen Software im Unternehmen, der Abstimmung zwischen Vertrieb und Entwicklung über ein Produktfeature, beim Glasfaserausbau oder bei der Quartiersentwicklung - komplexe Projekte sehen fast immer so aus. Und auf den ersten Blick scheint das auch in Ordnung. So läuft es eben.

Aber muss das so bleiben?


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Back-to-Office und die Debatte um die Leistungsbereitschaft der Deutschen

| 4. Februar 2026 | Kommentare

»Lifestyle-Teilzeit« und »Back-to-Office« als Rezept zur Generierung von Schwarmintelligenz: Die vergangene Woche war für eine Arbeitswissenschaftlerin spannend und hatte in Bezug auf die Auseinandersetzung mit modernen Arbeitsumgebungen einiges an Debatte im Programm. Und es gab mal wieder einiges zu besprechen. Auch unser Institut hat dazu einen Teil beitragen können. Ich fasse in diesem Beitrag einige Fakten und Erkenntnisse aus jahrelanger empirischer Forschung und ganz praktischer Begleitung einer Vielzahl von Organisationen zusammen.

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