Arbeitswelten und Transformation

Über den Sinn sinnloser Meetings

| 26. März 2026 | Kommentare

Meetings zu kritisieren, ist inzwischen fast schon ein Reflex. Sie dauern zu lang, es sitzen zu viele Leute drin, am Ende ist wenig klarer als vorher. Fast alle, die in einer Organisation arbeiten, kennen diese Termine, aus denen man mit dem Gefühl herausgeht, viel Zeit verbracht, aber wenig bewegt zu haben.

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Über den Sinn sinnloser Meetings2026-09-17T11:42:01+02:00

Menschzentrierte XR: Wie Neurotechnologien virtuelle Arbeitswelten gestalten

| 17. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Ein Team arbeitet gemeinsam an einer komplexen Aufgabe. Ideen entstehen, Blicke treffen sich, jemand übernimmt spontan die Führung, ein anderer ergänzt. Die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden springt zwischen Bildschirm, Gesprächspartner und eigenem Gedankengang. Was im analogen Raum selbstverständlich wirkt, ist in digitalen und immersiven Umgebungen alles andere als trivial. Wenn wir über virtuelle Zusammenarbeit im Metaverse sprechen, sprechen wir aus neurowissenschaftlicher Perspektive über ein radikales Experiment: Das Gehirn trifft auf eine Umwelt, für die es evolutionär nicht optimiert wurde.
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Menschzentrierte XR: Wie Neurotechnologien virtuelle Arbeitswelten gestalten2026-09-17T11:42:01+02:00

Arbeit, die berührt: Resonanz als Qualitätskriterium erfolgreicher Zusammenarbeit?!

| 16. März 2026 | Kommentare

Das Thema des richtigen Mix aus mobiler und ortspräsenter Arbeit ist immer noch heiß diskutiert. Wir konnten dazu Anfang Februar eine Studie vorlegen, die für die Beschäftigten der Techniker Krankenkasse das hierfür ideale Maß ermittelt hat bzw. einen Kipppunkt, bei dessen Überschreitung Produktivitätsgewinne durch die fokussierte Arbeit daheim durch ausbleibende Mehrwerte der gemeinsamen Zeit im Office wieder aufgefressen werden.

Die gemeinsame Arbeit im Büro zum gleichen Zeitpunkt, also in Co-Präsenz, steht für vieles, das wichtig ist: Der kollegiale Austausch über neue Entwicklungen, die gemeinsame Durchsprache von neuen Arbeitsanweisungen, die Rücksprache mit der Führungskraft, die gegenseitige Hilfestellung, der zufällige und ungeplante Austausch mit der Kollegin aus der Nachbarabteilung. Das erfordert natürlich auch eine gewisse Mindestanzahl von Menschen, um diese zufälligen und ungezwungenen Kontakte auch ermöglichen zu können.

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Arbeit, die berührt: Resonanz als Qualitätskriterium erfolgreicher Zusammenarbeit?!2026-09-17T11:42:02+02:00

Industrial Metaverse – Echte Mehrwerte oder ferne Zukunftsvision?

| 6. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Virtuelle Umgebungen begleiten uns schon seit Jahrzehnten. Zu Beginn waren diese nur für Expertinnen und Experten mit tiefen Kenntnissen in Programmiersprachen zugänglich. Schrittweise haben grafische Benutzerschnittstellen immer mehr Menschen virtuelle Welten zugänglich gemacht. Das Computer-Aided Design (CAD) kam in den 1950er Jahren auf. Lange war man überzeugt, dass analoge Zeichnungen »vom Reißbrett« völlig ausreichend sind und virtuelle Modelle in PCs alles unnötig kompliziert machen. Inzwischen hat sich 3D-CAD in vielen Bereichen als Standard etabliert. Es bildet neben weiteren Technologien, die Grundlage für unser heutiges, visuelles Verständnis des Industrial Metaverse.
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Industrial Metaverse – Echte Mehrwerte oder ferne Zukunftsvision?2026-09-17T11:42:02+02:00

Urban Metaverse: Vision oder virtuelle Seifenblase?

| 4. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
In dem Auftaktbeitrag der Metaverse-Themenwochen wurde das Potenzial in immersive Technologien als verbindende Arbeitsgrundlage für komplexe Entscheidungen beschrieben. Im Rahmen der Morgenstadt-Initiative haben wir eine kleine Umfrage unter sechs Fraunhofer-Instituten durchgeführt, um zu verstehen, wie das Urban Metaverse von denjenigen eingeschätzt wird, die in verschiedenen Bereichen an der Stadt von morgen forschen. Die Antworten waren überraschend eindeutig und widersprüchlich zugleich. Zwischen Vision und Umsetzbarkeit spannt sich ein Feld, das zeigt, dass das Urban Metaverse kein Selbstläufer ist, sondern ein Werkzeug mit Stärken und Schwächen.
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Urban Metaverse: Vision oder virtuelle Seifenblase?2026-09-17T11:42:03+02:00

An AI-Match in Heaven: OpenClaw und virtuelle Avatare

| 27. Februar 2026 | Kommentare

Blogreihe »Die neue Ära der KI Avatare«
Was hat Open Claw nicht die letzten Wochen die Fachwelt entzückt und zugleich verschreckt! Begonnen als frei verfügbares, Open Source Agentensystem zählt es seit Anfang Februar zu den am schnellsten wachsenden Open Source-Projekten überhaupt. Der virale Durchbruch kam Ende Januar: Binnen 72 Stunden wurden zehntausende Agenten registriert und später die Marke von über 1,5 Mio. Agenten überschritten. Was ist dran am OpenClaw-Hype und welche Potenziale sehen wir aus der Wissenschaft für die Technologie?
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An AI-Match in Heaven: OpenClaw und virtuelle Avatare2026-09-17T11:42:03+02:00

Metaverse – Definitionen und Perspektiven

| 24. Februar 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Neulich habe ich bei einem Event unseren Metaverse-Demonstrator gezeigt und ein Teilnehmer hat gefragt: »Warum eigentlich ›Metaverse‹? Ist das nicht – zumindest unter diesem Namen – tot?« Die Frage ist berechtigt (siehe auch den Blogbeitrag von Niklas Effenberger). Warum verwenden wir den Begriff dann trotzdem? Ich persönlich finde ihn erstens schön, weil er das »Meta-« – also das Übergeordnete – gut trifft: Nicht ein einzelnes virtuelles Paralleluniversum, sondern etwas, das verschiedene Technologien und Räume zusammenführt. Ich kenne keinen Begriff, der diese Konvergenz ähnlich kurz und verständlich auf den Punkt bringt (obwohl ich genug Kandidaten gelesen habe). Und zweitens lassen sich über den Begriff sinnvolle Unterkategorien bilden: Industrial Metaverse, Urban Metaverse, Service Metaverse, Social Metaverse usw. Wir könnten natürlich auch von Industrie 5.0 und Citiverse (Citizen-Metaverse), von Digitalen Zwillingen im Allgemeinen und Speziellen, oder von Web3 sprechen, aber das würde eben nicht so schön verdeutlichen, dass alles zusammengehört und zusammenwächst.
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Metaverse – Definitionen und Perspektiven2026-09-17T11:42:04+02:00

Das Metaverse als Schnittstelle zwischen Modell und Wirklichkeit

| 23. Februar 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Stellen Sie sich vor: Ein ganz normales Projektmeeting. Sagen wir: Kommunale Wärmeplanung. Am Tisch sitzen Bauamt, Stadtwerke, Wohnungsbaugesellschaft, ein Vertreter des Industriegebiets, die Bürgervertretung. Auf dem Beamer: Karten, Trassenvarianten, Förderbedingungen und Zeitpläne auf Powerpoint Folien.

Jeder sieht dasselbe… und versteht doch etwas völlig anderes.

Das Bauamt denkt in Genehmigungsverfahren und Sperrzeiten. Die Stadtwerke rechnen Anschlusskosten durch. Die Wohnungsbaugesellschaft fragt sich, wie sie das den Mieterinnen und Mietern erklärt. Die Industrievertreterin will wissen, ob die Abwärme wirklich eingespeist werden kann. Und die Bürgervertretung? Die möchte verstehen, warum ausgerechnet durch die Kleingartenanlage gebaggert werden soll.

Zwei Stunden später: Viele Fragen notiert, einige Missverständnisse aufgeklärt, neue Missverständnisse entstanden. Der Termin fürs nächste Meeting steht.

Das kennen Sie. Das kennen wir alle. Ob bei der Einführung einer neuen Software im Unternehmen, der Abstimmung zwischen Vertrieb und Entwicklung über ein Produktfeature, beim Glasfaserausbau oder bei der Quartiersentwicklung - komplexe Projekte sehen fast immer so aus. Und auf den ersten Blick scheint das auch in Ordnung. So läuft es eben.

Aber muss das so bleiben?


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Das Metaverse als Schnittstelle zwischen Modell und Wirklichkeit2026-09-17T11:42:05+02:00

Warum GenAI für mich kein Werkzeug mehr ist und wie das meine Denkweise verändert

| 18. Februar 2026 | Kommentare

Meine Kollegin Josephine Hofmann warnt in ihrem Blogbeitrag vor Deskilling. Da ich Generative KI selbst intensiv nutze, hat mich diese Frage stärker beschäftigt, als mir lieb war. Und ich gehe noch einen Schritt weiter: Berufliche Skills und auch der Beruf selbst sind Teil meiner Identität. Für mich ist die eigentliche Frage, die Generative KI stellt, deshalb nicht: »Verliere ich meinen Job?«, sondern eine deutlich unangenehmere. Die Frage nach meinem Selbstbild: »Wer bin ich noch, wenn die Maschine das auch kann?«

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Warum GenAI für mich kein Werkzeug mehr ist und wie das meine Denkweise verändert2026-09-17T11:42:05+02:00