Arbeitswelten (New Work, Connected Work)

Foresight im Tourismus statt Bauchgefühl: Strategische Destinationsentwicklung mit Zukunftsszenarien

| 11. November 2025 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Fraunhofer IAO-Foresight
Touristische Destinationen sind so vielschichtig wie kaum ein anderes Feld. Sie balancieren Gästebedürfnisse, Lebensqualität der Einheimischen, Flächen- und Naturnutzung, Arbeitswelt, Mobilität, Energie – und am Ende müssen Entscheidungen politisch tragfähig sein. Wer heute steuern will, braucht mehr als Trendlisten und Bauchgefühl: ein gemeinsames Bild der Zukunft und entscheidbare Schritte, die morgen tragen.
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Foresight im Tourismus statt Bauchgefühl: Strategische Destinationsentwicklung mit Zukunftsszenarien2025-11-11T13:47:12+01:00

Sicherheit beginnt mit Design – nicht mit Training

| 5. November 2025 | Kommentare

Die wahre Sicherheit eines Unternehmens zeigt sich nicht auf dem Papier, sondern im Alltag. Policies, die in PDFs dokumentiert sind, nützen wenig, wenn sie in der Praxis ignoriert oder umgangen werden. Was zählt, ist die gelebte Sicherheitskultur – und die entsteht nicht vorrangig durch Training und Kontrolle, sondern durch Gestaltung. Genau hier setzt unser Paper »How can Design Thinking benefit Cybersecurity?« an. Die zentrale Botschaft: Statt Mitarbeitende vornehmlich im Sinne von »blame and train« zu schulen, sollten wir Sicherheit so gestalten, dass sie sich möglichst natürlich in den Arbeitsalltag integriert.
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Sicherheit beginnt mit Design – nicht mit Training2026-05-06T08:35:19+02:00

Digitalisierung machen: Vom Versandkatalog zur Veränderungskultur – was wir von OTTO lernen können

| 3. November 2025 | Kommentare

Wenn man an die Otto Group denkt, haben viele – oder zumindest ich – noch den Versandkatalog der Großmutter im Kopf: das Rauschen der Seiten, das Bleistiftkreuz neben der Bestellnummer. Heute sortieren Roboter die Pakete, KI schreibt Produkttexte, und Mitarbeitende lernen mit ogGPT – einem internen KI-Assistenten – wie sie Künstliche Intelligenz sicher einsetzen können.
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Digitalisierung machen: Vom Versandkatalog zur Veränderungskultur – was wir von OTTO lernen können2025-11-17T09:12:21+01:00

Jobprofile der Zukunft: Zwischen Agilität, Buzzwords und fliegenden Autos

| 30. Oktober 2025 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Fraunhofer IAO-Foresight
In einem Workshop fragte mich neulich jemand augenzwinkernd: »Sie machen doch Foresight – heißt das, Sie können mir sagen, in welche Aktien ich nächstes Jahr investieren soll?« Meine Antwort: Nein. Aber wir können Unternehmen dabei unterstützen, inmitten von KI, Fachkräftemangel, Klimakrise und geopolitischen Unsicherheiten entscheidende Fragen zu beantworten: Welche Produkte entwickeln wir zukünftig? Wie trägt unser Geschäftsmodell weiterhin? Wie organisieren wir Veränderung – und wen brauchen wir dafür? Denn: Zukunft ist kein Buzzword-Bingo – sie braucht Daten, Ko-Kreation und attraktive Zukunftsbilder, die Orientierung geben und Lust auf Veränderung machen.
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Jobprofile der Zukunft: Zwischen Agilität, Buzzwords und fliegenden Autos2025-10-30T09:40:38+01:00

Die unterschätzte Macht der Fluktuation: Wie Personalwechsel zum Transformationsbeschleuniger werden kann

| 17. Oktober 2025 | Kommentare

Transformation ist zum »New Normal« in deutschen Unternehmen geworden – die Anforderungen an Anpassungsfähigkeit steigen immer weiter: Digitalisierung, Klimawandel, globale Krisen zwingen selbst traditionsreiche Organisationen zu permanentem Neudenken. Doch während vielerorts Innovationslabore entstehen und Agilität zum Mantra erhoben wird, bleibt ein entscheidender Aspekt häufig unbeachtet – der Umgang mit Fluktuation.

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Die unterschätzte Macht der Fluktuation: Wie Personalwechsel zum Transformationsbeschleuniger werden kann2025-11-25T08:14:19+01:00

Dienst leisten, nicht leiden: Souverän handeln im KI‑Zeitalter

| 15. Oktober 2025 | Kommentare

Dienstleistungssouveränität – der Begriff klingt sperrig, ist aber wichtig: Es geht darum, in einer digitalen Welt mit Künstlicher Intelligenz (KI), Daten und Plattformen selbstbestimmt zu entscheiden – über Technologien, Daten, Prozesse und Partnerschaften. Nur so können Dienstleistende für sich selbst und ihre Kunden langfristig Werte schaffen. Aufgrund der zunehmenden Relevanz des Themas stellte das Deutsche Forum Dienstleistungsforschung (DF)² diesen dennoch neuzeitigen Begriff in den Vordergrund ihrer diesjährigen Jahrestagung in Heilbronn. Dort wurde das Thema mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis erörtert und so ein wichtiger Akzent sowohl für Forschung als auch Praxis gesetzt.

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Dienst leisten, nicht leiden: Souverän handeln im KI‑Zeitalter2025-10-15T12:41:37+02:00

Weiter wie bisher ist keine Option – Mit dem IAO-Foresight Wandel erfolgreich gestalten

| 6. Oktober 2025 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Fraunhofer IAO-Foresight
In einem Workshop fragte mich neulich jemand augenzwinkernd: »Sie machen doch Foresight – heißt das, Sie können mir sagen, in welche Aktien ich nächstes Jahr investieren soll?« Meine Antwort: Nein. Aber wir können Unternehmen dabei unterstützen, inmitten von KI, Fachkräftemangel, Klimakrise und geopolitischen Unsicherheiten entscheidende Fragen zu beantworten: Welche Produkte entwickeln wir zukünftig? Wie trägt unser Geschäftsmodell weiterhin? Wie organisieren wir Veränderung – und wen brauchen wir dafür? Denn: Zukunft ist kein Buzzword-Bingo – sie braucht Daten, Ko-Kreation und attraktive Zukunftsbilder, die Orientierung geben und Lust auf Veränderung machen.
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Weiter wie bisher ist keine Option – Mit dem IAO-Foresight Wandel erfolgreich gestalten2025-10-21T16:29:59+02:00

Das soziale Gehirn – Welche neurophysiologischen Signale für Zusammenarbeit entscheidend sind

| 30. September 2025 | Kommentare

Feinfühlige Technik - Blogreihe des Teams »Applied Neurocognitive Systems«
Warum fühlen wir uns nach einem virtuellen Meeting manchmal weniger verbunden als nach einem Gespräch vor Ort? Ob im Büro oder im virtuellen Meetingraum. Die neurowissenschaftliche Forschung zeigt: Ein Team entsteht im Kopf: Für gelingende Kollaboration müssen sich die neuronalen Netzwerke aller Beteiligten synchronisieren. Doch was passiert, wenn diese Prozesse durch digitale Medien moderiert werden? Im Projekt INSTANCE² erforschen wir mit EEG, fNIRS und Eye-Tracking, wie sich neuronale Synchronie und Aufmerksamkeitsprozesse in realen, digitalen und immersiven Kontexten unterscheiden. Können unsere Erkenntnisse helfen, digitale Arbeitswelten effizient, sozial anschlussfähig und gesund zu gestalten?
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Das soziale Gehirn – Welche neurophysiologischen Signale für Zusammenarbeit entscheidend sind2025-09-30T09:40:03+02:00

KI in der Pflege: Wie smarte Technologien Freiräume für mehr Menschlichkeit schaffen

| 23. September 2025 | Kommentare

Zwei Stunden mehr Zeit pro Tag? Ist Künstliche Intelligenz die Antwort auf den Pflegenotstand? Angesichts von Fachkräftemangel, hoher Belastung und einer immer komplexer werdenden Aufgabenvielfalt, die den Alltag von Pflegeteams und Einrichtungsleitungen prägen, rückt KI als unterstützendes Werkzeug in den Fokus. Die Publikation des Fraunhofer IAO im Rahmen des Projekts pulsnetz MuTiG zeigt, wie Künstliche Intelligenz bereits an vielen unterschiedlichen Stellen im Pflege- und Management-Bereich ansetzen und Freiräume schaffen kann, um genau dieses Potenzial zu realisieren. Mehr lesen »

KI in der Pflege: Wie smarte Technologien Freiräume für mehr Menschlichkeit schaffen2025-09-23T11:13:34+02:00

Haben die Deutschen »Bock auf Leistung«?

| 10. September 2025 | Kommentare

Selbst der Bundeskanzler meldet sich zu Wort, und seine Aussagen zu Work-Life-Balance und der 4-Tage-Woche im Frühjahr dieses Jahres waren Trigger für eine Vielzahl von Debatten. Vor wenigen Tagen durfte ich dazu zu Gast sein im Arte Saloon, wo unter dem Titel: »Wie wenig wollen wir arbeiten?« wesentliche Argumente ausgetauscht wurden. Ich hoffe, wir Teilnehmenden konnten die Debatte durch grundierte Fakten und wissenschaftliche Einschätzungen versachlichen. Denn diese Debatte ist meiner Meinung nach in weiten Teilen durch anekdotische Evidenzen statt seriöser statistischer Analysen und Schlussfolgerungen geprägt, von linearen Projektionen von Arbeitszeit auf Arbeitsmenge und Produktivität, und einer nur geringen Kenntnisnahme vorliegender Studien zum Zusammenhang von Arbeitszeit, Belastung und Krankheitsquote oder anderen wesentlichen Parametern wie Leistungsschwankungen, Leerzeiten etc. Dazu ist übrigens gerade auch ein lesenswertes Buch von Guido Zander erschienen.

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Haben die Deutschen »Bock auf Leistung«?2025-11-17T09:09:11+01:00